Nachgebacken: Karamellisierter Apfel-Pudding-Kuchen = optischer Murks

Dieser kleine Kuchen von Petra lachte mich sofort an, als ich ihn in ihrem Blog sah: "das wird der Sonntagskuchen für diese Woche"!

Schnell das Rezept durchgelesen, fehlende Zutaten gekauft und losgelegt – aber das 'schnell' war ein kapitaler Fehler, denn es ließ diesen geschmacklich wunderbaren karamellisierten Apfel-Pudding-Kuchen zu einem optischen Murks werden. Ich hatte sowohl das Rezept als auch das Foto von Petra nicht lange genug 'studiert', denn dann wäre mir aufgefallen, dass sie Äpfel und Puding in Schichten eingefüllt hat und nicht -wie ich dummerweise – zuunterst die Äpfel und dann nur noch Puddingcreme darüber.

Geschmacklich hat es dem Kuchen keinen Abbruch getan, er schmeckt herrlich und schreit nur so nach Nachbacken, aber über meine schlechte Optik habe ich mich schon geärgert – also bitte lieber Petra's als mein Foto anschauen! 😉

Danke, liebe Petra, für dieses schöne Rezept – beim nächsten Backen wird dann auch die Optik stimmen.

Karamellisierter Apfel-Pudding-Kuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Karamellisierter Apfel-Pudding-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Früchte, Pudding
Menge: 6 bis 8 Stück

Zutaten

2     Säuerliche Äpfel
125-150 Gramm   Zucker**
25 ml   Wasser
125 ml   Milch* (Petra: 50)
125 ml   Sahne* (Petra: 200)
20 Gramm   Vanille-Puddingpulver (oder Cremepulver oder
      — Speisestärke)
2     Eier
2 Essl.   Rohrzucker
H MÜRBETEIG
200 Gramm   Mehl
1 Messersp.   Backpulver
2 Essl.   Zucker
1 Prise   Salz
100 Gramm   Kalte Butter
1     Eigelb
      Mehl zum Auswallen

Quelle

  modifiziert nach
  Saisonküche September 2011
  Erfasst *RK* 08.09.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Mürbeteig Mehl, Backpulver, Zucker und Salz im Foodprozessor mischen. Butter in Flocken dazugeben, mixen (alternativ alles zwischen den Händen krümelig reiben.). Eigelb beigeben, nochmal mixen und alles rasch zu einem Teig zusammenkneten. Eine 18 cm Springform am Boden mit Backpapier belegen. Etwa 2/3 des Teig zwischen Klarsichtfolie ausrollen und den Boden auslegen, aus dem Rest einen Randformen und hochdrücken. Boden mit einer Gabel dicht einstechen. Die Form für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen die Äpfel vierteln, schälen und entkernen, dann in feine Schnitze schneiden. Die Apfelschnitze mit 50 g Zucker und 25 ml Wasser aufkochen. Bei kleiner Hitze zugedeckt gerade eben weich dämpfen, abkühlen lassen.

Milch und Sahne aufkochen. Restlichen Zucker, Puddingpulver und Eier verquirlen. Die Flüssigkeit unter Rühren beigeben und beiseitestellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Apfelschnitze gut abtropfen lassen und darauf auslegen. Die Creme darübergiessen. Den Kuchen in der Ofenmitte etwa 45 Minuten backen, dann noch 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.

Auf einem Rost auskühlen lassen, dabei den Springformrand entfernen.

Vor dem Servieren den Rohrzucker auf die Oberfläche streuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.

Anmerkung Petra: Sehr, sehr lecker! Im Original wird der Kuchen in einer 16 cm Form gebacken, Teig und Füllung reichen aber gut für mehr. Längere Backzeit benötigt.

*Ich hatte noch Sahne zu verbrauchen, deshalb das Verhältnis etwas verändert.

**Bei nicht sehr säuerlichen Äpfeln würde ich den Zucker reduzieren.

Original unter http://www.saison.ch/de/rezepte/ caramelisierteapfelpudding-torte/detail/

ANMERKUNG EVA: Äpel und Puddingmasse schichtweise einfüllen, sonst wird das Ergebnis optisch nicht so schön!

=====

8 Gedanken zu „Nachgebacken: Karamellisierter Apfel-Pudding-Kuchen = optischer Murks

  1. Barbara

    Bei Petra hatte ich den auch schon bewundert – und so langsam geht ja die Apfelkuchenzeit wieder los. 🙂
    Sonst: Das kann mal passieren, Hauptsache er hat geschmeckt und von der Konsistenz usw. her sieht er ja klasse aus. Man könnte also definieren, er gehöre so – und dann sieht er richtig prima aus! 🙂
    Liebe Grüße und eine schöne Woche!!!

    Antworten
  2. Daniel

    Auch in deinem Rezept steht ja noch nichts von Schichten der beiden Hauptzutaten:
    „Die Apfelschnitze gut abtropfen lassen und darauf auslegen. Die Creme darübergiessen.“
    Ich denke nach deinen einleitenden Sätzen wird das zwar niemand mehr falsch machen, wenn man das Rezept aber so durchliest fehlt trotzdem der Hinweis auf das Schichten von Äpfeln und Pudding 😉

    Antworten
  3. Deichrunner

    Hallo Daniel, willkommen auf meinem Blog – immer schön, wenn ein neuer Leser kommentiert!
    Ja, du hast recht – ich habe das Rezept von Petra nicht verändert, dachte, es würde reichen, wenn ich in meinem Text darauf hinweise, aber ich werde es auch noch im Rezept vermerken!
    Danke für den Hinweis.
    Liebe Grüße
    Eva

    Antworten
  4. Deichrunner

    ?? aber dein Kuchen sieht so schön geschichtet aus?! Als ich dann die Unterschiede zwischen beiden Fotos sah, konnte ich mir nur vorstellen, dass es daran lag (obwohl du es ja anders im Rezept geschrieben hattest) – was soll’s, geschmeckt hat er uns super!

    Antworten
  5. Petra aka Cascabel

    Ha, neue Erkenntnis: ich habe den Kuchen heute nochmal für eine Freundin gebacken. Beim ersten Mal hatte ich die Sahne-Puddingpulver-Ei-Mischung relativ flüssig gehalten und so über die Apfelschnitze gegossen – dadurch hat sie sich wohl besser verteilt. Heute habe ich sie etwas länger erhitzt, dadurch wurde sie dicker, und damit lag sie ähnlich wie bei dir auf den Apfelschnitzen. Wie war denn deine von der Konsistenz her? Mir hat die erste Variante besser gefallen, bei der die Creme erst durchs Backen im Ofen fest wurde.

    Antworten
  6. Deichrunner

    Meine war eher fest von der Konsistenz; daher hat mir deine Variante auch besser gefallen, wusste nur nicht, was du anders gemacht hattest.
    Nun kann ich es auch mal mit kürzer erhitzen versuchen – Apfelzeit ist ja noch lange 🙂

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.