Sittertobelmahl (‚gratinierte Appenzeller Pfannkuchen‘)

Ob meine laienhafte Übersetzung für Sittertobelmahl einigermaßen zutrifft, beantworten Zorra und Robert bestimmt gerne?! 

Aber nun erst mal die kurze Geschichte, warum ich überhaupt an solch 'fremdländische' Rezeptnamen komme – lange genug Zeit habe ich mir leider gelassen mich auch auf diesem Wege herzlich für ein liebes Überraschungsgeschenk zu bedanken:

Es ist nun schon einige Monate her, dass mir der Postbote ein kleines Päckchen aus der Schweiz mit diesem Buch brachte:

 

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Ich denke – außer den beiden Absendern dieses Geschenkes – kann sich niemand vorstellen, wie sehr ich mich – vor allem auch zu jener Zeit – über dieses so persönliche Geschenk gefreut habe. Daher nochmals ein ganz herzliches Danke-schön in Richtung Schweiz an zwei besonders liebe Menschen!

Dies ist sicher auch der richtige Blogbeitrag, um noch mehr Blogger-Freunden und virtuellen Freunden, die nicht bloggen, zu danken -  sie haben mich in den letzten Monaten mit vielen Mails, Briefen, hübschen Ansichtskarten und vielem mehr durch eine nicht leichte Zeit begleitet! Leider konnte ich noch nicht alle von ihnen persönlich kennenlernen. Aber ich denke, das ist gar nicht so wichtig – viel wichtiger war und ist die Erfahrung, dass virtuelle Freundschaften einem SO viel Gefühl und auch Halt vermitteln können: all das hat mir sehr geholfen und hilft immer noch – ich sage daher an dieser Stelle ein ganz herzliches Danke- schön an euch alle – ihr wisst, wer im Einzelnen gemeint ist! 

Heute habe ich mich nun endlich an das erste Rezept aus diesem Buch gemacht und das hat so lecker geschmeckt, dass ich mich diesem Buch in der nächsten Zeit sicher noch häufiger widmen werde.

Ich habe die ganze – im Rezept angegebene – Menge an Pfannkuchen zubereitet und dann zwei davon für mich als Einzelportion gefüllt und gratiniert; eine zweite Portion habe ich für einen der kommenden Tage vorbereitet und mit den restlichen Pfannkuchen wird mir noch etwas anderes einfallen.

Die Menge war absolut ausreichend für mich, zumal das Gericht mit dem Käse und der Sahne ja nicht gerade kalorienarm ist – geschmeckt hat es wunderbar und wenn die Pfannkuchen fertig sind, hat man in 20 Minuten ein leckeres Essen auf dem Tisch und sogar schon wieder eine saubere Küche!

Sittertobelmahl (ungebacken)

vor dem Gratinieren

Sittertobelmahl (gebacken)

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sittertobelmahl ('Appenzeller Pfannkuchen')
Kategorien: Gratin, Pfannkuchen, Tomaten, Appenzeller
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H PFANNKUCHEN
150 Gramm   Mehl
1/4 Teel.   Salz
300 ml   Milch
3     Eier
      Öl zum Backen
H FÜLLUNG
4     Tomaten, in Würfel
200 Gramm   Appenzeller (80 g grob gerieben, der Rest in 8
      — dünnen Scheiben)
H GUSS
200 ml   Schlagsahne
1 Essl.   Petersilie, fein gehackt
1 Essl.   Schnittlauch, fein geschnitten
1/4 Teel.   Salz
      Pfeffer, wenig

Quelle

  Betty Bossi – Schwiizer Chuchi
  Erfasst *RK* 28.06.2010 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Aus den Pfannkuchen-Zutaten 8 Pfannkuchen backen (Eva: bei mir ergab die Menge 9 Pfannkuchen).

Die Tomatenwürfel auf die 8 Pfannkuchen aufteilen, ebenso die
Käsescheiben. Die Pfannkuchen dann falten und ziegelartig in eine
gefettete Auflaufform schichten, den geriebenen Käse darauf verteilen.

Alle Guss-Zutaten miteinander verrühren und über die Pfannkuchen gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene gratinieren.

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18 Gedanken zu „Sittertobelmahl (‚gratinierte Appenzeller Pfannkuchen‘)

  1. Uschi

    Pfannkuchen werden hier auch immer gerne gegessen. Meine Lieblings-Pfannkuchenfüllung ist Spinat-Ricotta. Mit Tomaten habe ich Pfannkuchen noch nicht gefüllt, aber das hört sich lecker an.

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  2. Meli

    Oh mein Gott, wie lecker. Das wird nachgemacht. Ich liebe solche Sachen. *sabber*
    Mist, jetzt kriege ich hunger…das sieht auch echt toll aus auf dem Foto =)

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  3. Nathalie

    Wegen dem Käse nichts für mich – also morgen oder übermorgen wieder? 🙂
    Und das ganze zeigt mal wieder, daß die Bloggerwelt eben nicht nur oberflächlich ist, auch wenn viele das nicht glauben.
    @Anna
    Wenn es Dir „zu viel“ ist, dann wäre es besser, wenn nicht Eva aufhören würde zu schreiben, sondern Du aufhören würdest zu lesen. Wäre für alle Seiten von Vorteil.

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  4. Karin

    ein perfektes Rezept für einen “ fleischlosen “ Tag, der ist bei uns meistens Freitags 🙂
    schon vorgemerkt, es liegt genau auf unserer Geschmackslinie.
    Dankeschön, liebe Eva für`s zeigen und vorkochen
    @ Anna, ich schließe mich ganz den Vorschlägen von Nathalie an, was Deine Person betrifft !!!!

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  5. Heidi, die II.

    @Anna: Steht grad nix in der Zeitung – läuft auch nix im TV??? Die Freundschaften auch schon alle auf der Flucht???
    Freut mich ja auch für Dich, dass Du ein derartig langweiliges Leben führst – auch mit etwas sehr viel tiefer gelegtem Niveau… 😉
    Eva – hier hast Du es wohl gerade mit einem quietsch-gelben Fall von blankem Neid zu tun…
    Sei großzügig und lächele milde – das ist gar nicht Deine Liga!
    (Was macht Dein Lösch-Knopf???)
    So zu den wichtigen Sachen:
    Lecker, lecker – oberlecker…
    Da ich ausser süßen Pfannkuchen, höchstens noch die mit Pilzen kenne, wird das aber umgehend nachgebastelt…

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  6. Marla

    Das hört sich sehr lecker an und dazu noch schnell gemacht 🙂 …danke fürs Rezept.
    @ Anna
    In ihrem Blog kann Eva schreiben was sie will, du musst es nicht lesen und schon gar nicht kommentieren, wenn es dir nicht gefallen sollte, denn auf solche Kommentare kann man getrost verzichten.

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  7. Micha

    @ Sammmelhamster: Gut gebrüllt und ganz meine Meinung ;)!
    An Kalorien will ich beim Essen nie denken, sonst könnte ich mir die gesunde Appetitlichkeit nehmen und die Kalorien gehören nun mal der Natur-gehorchend zu Überbackenem dazu! Ein schönes Rezept, Eva!

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