Fremdgekocht: Wurstkrapfen

Fremdkochen Mein liebstes Mamarezept

Die Hüttenhilfe möchte diesen Monat unser liebstes Mamarezept kennenlernen.

Da brauchte ich kein bisschen nachzudenken, denn mein liebstes Mamarezept waren und sind: Wurstkrapfen!

Das Problem war nur, dass das ein Gericht ist, das ich so mit meiner Mutter verbinde, dass ich es bisher erst einmal selbstgemacht habe und … es waren dann nicht ihre Wurstkrapfen.

Andrea von einfach guad hat vor einiger Zeit schwäbische Krautkrapfen verbloggt und bei ihr kann man genau sehen, wie meine Mutter die Krapfen gemacht hat und versteht dann vielleicht auch, warum es die bei uns nur zu besonderen Gelegenheiten und recht selten gab. Meine Mutter hat eine sehr große Portion Nudelteig für die 6 Personen zubereitet und mit dem Nudelholz ganz dünne Teigkreise ausgerollt, die dann überall in der Küche verstreut zum leichten Antrocknen hingen – das Auswellen des Teiges war schon eine sehr schweißtreibende Arbeit für die vielen hungrigen Mäuler – das Gericht war so beliebt bei uns Kindern, dass der Hungerneid uns alle mehr essen ließ, als eigentlich gut war. 🙂

Ich habe es mir wesentlich einfacher gemacht: mir einen Nudelteig von Robert stiebitzt (ich hoffe, das ist okay für dich? 😉 ) und diesen mit der Nudelmaschine ausgerollt. Dabei habe ich es zu gut gemeint und den Teig zu dünn gemacht – er sollte so Lasagneplattenstärke haben – und deshalb ist er mir dann auch leicht eingerissen.

Geschmacklich haben sie mir dieses Mal schon wesentlich besser gefallen, aber die von meiner Mama waren einfach die besten! 🙂

Für bessere Fotos – wie gesagt – bei Andrea von einfach guad schauen….

Wurstkrapfen-Zubereitung 

Wurstkrapfen 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Wurstkrapfen
Kategorien: Nudelteig, Fleischwurst, Zwiebeln
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

H NUDELTEIG
200 Gramm   Hartweizendunst (Pastamehl)
100 ml   Wasser
1 Prise   Salz
1 Essl.   Olivenöl
H FÜLLUNG
1     Ring gute Fleischwurst
5-6     Zwiebeln, mittelgroß
      Salz
      Pfeffer
H ZUSÄTZLICH
      Butter oder Öl
100-150 ml   Gemüsebrühe (oder einen Fond)

Quelle

  Familienrezept
  Erfasst *RK* 26.10.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Zutaten für den Nudelteig mischen, einen Teig kneten, zugedeckt 2 Stunden ruhen lassen.

Den Teig auf der Pastamaschine nacheinander zu feinen Bahnen
auswalzen (Stufe 5/7). Die Teigbahnen zurechtschneiden, sie sollten
zwischen 6-8 cm breit sein.

Die Zwiebeln kleinschneiden und in Butter oder Öl hell anschwitzen.
Abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Fleischwurst würfeln, die
Würfel dann mit den Zwiebeln vermischen, leicht salzen und pfeffern.

Die Teigbahnen in 30-40 cm lange Stücke schneiden, gut mit der Fleischwurstfüllung bedecken und aufrollen.

Butter oder Öl in einem Topf erhitzen, Wurstkrapfen hochkant eng
nebeneinander in den Topf setzen und unten ein wenig Farbe annehmen
lassen. Anschließend mit Brühe ablöschen, dass der Boden ca 1-2 cm
bedeckt ist und die Wurstkrapfen im geschlossenen Topf ca. 8-10 Minuten
köcheln lassen.

Dazu passt grüner oder gemischter Salat.

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11 Gedanken zu „Fremdgekocht: Wurstkrapfen

  1. lamiacucina

    Ha ! Ertappt ! Du besitzt eine Nudelmaschine und machst hauchdünne Teigplatten. Damit bist Du uns auch noch Ravioli schuldig. Die kannst Du ebenfalls perfekt, das weiss ich jetzt 🙂

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  2. Alex

    Wow, solche Krapfen habe ich noch nie gegessen. Sowohl die Krautversion als auch die Fleischwurstversion sind klasse. Ein richtiges Winterrezept. Ich muss unbedingt meine Nudelmaschine rausholen und draußen lassen! Dann wird sie auch öfter eingesetzt.

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  3. Deichrunner

    Das kann ich auch, Bolli, und hab ich auch schon oft gemacht; aber in diesem Fall war ich zu faul und die Nudelmaschine schon für eine anderes ‚Projekt‘ aus dem Schrank geholt worden!

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  4. peppinella

    das habe ich noch nie gegessen. kannte ich gar nicht. meine kinder würden sich garantiert darum prügeln. auch sie sind futterneidisch. ich probier’s und sag‘ dir wie die schlacht gelaufen ist.
    lg peppinella

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  5. Andrea

    Gut daß Du mich erinnerst, die wollte ich doch schon seit Deinem Kommentar probieren! Das sieht echt lecker aus! Meine beiden prügeln sich auch garantiert drum 🙂

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