Nachgebacken: Heidelbeertarte

Hier wurden ja in letzter Zeit etliche Tartes gebacken, drei davon habe ich recht rasch nachgebacken.

Die Elsässer Mirabellentarte sowie die Zwetschgentarte sind prima gelungen und haben wunderbar geschmeckt, zeitgleich hatte ich noch eine Heidelbeertarte im kleinen Format gebacken – auch mit dem Teig der Mirabellentarte.

Auch diese Heidelbeertarte hat uns sehr gut geschmeckt, leider ist der Belag aber nicht so fest geworden, dass man sie hätte vernünftig anschneiden und auf einem Foto präsentieren können – ich habe es mit der Heidelbeermenge wohl zu gut gemeint. 😉 Aber da ich wieder den herrlich knusprigen Teig als Unterlage – vorgebacken – verwendet habe, ist nichts durchgesuppt.

Somit kann ich auch diese Tarte sehr zum Nachbacken empfehlen und danke Ulli für dieses tolle Rezept!

Heidelbeertarte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heidelbeertarte
Kategorien: Mürbeteig, Heidelbeeren
Menge: 26 Er Tarteform

Zutaten

H PÂTE BRISÉE
200 Gramm   Mehl
80 Gramm   Kalte Butter in Stücken
1 Prise   Salz
60 ml   Wasser; ca.
H BELAG
500 Gramm   TK-Heidelbeeren
75 Gramm   Feinzucker

Quelle

  modifiziert nach einem Rezept von
  http://blog.rezkonv.de/2009/08/20/elsaesser-
  heidelbeertarte-tarte-aux-myrtilles-dalsace/
  Erfasst *RK* 20.08.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Pâte brisée / Boden:

Mehl, Butter und Salz im Foodprozessor mit wenigen Pulsen
vermischen. Dabei entsteht eine Masse, die wie grober Sand aussieht.
Nach und nach solange Wasser hinzugeben und immer wieder mit kurzen
Pulsen vermischen, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Eine Kugel
formen (Vorsicht, dass der Teig nicht warm wird!) und mindestens 1
Stunde, wer will, auch über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. So
lässt er sich viel leichter verarbeiten.

Nach der Kühlschrankruhe die Tarteform mit Butter einfetten. Den
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2-3 mm dick ausrollen, in
die Form setzen und an den Rändern gut andrücken. Die Form bis zur
Weiterverarbeitung des Belages in den Kühlschrank stellen.

Belag:

Unaufgetaute TK-Heidelbeeren einfüllen und die Tarte für 20 Minuten
auf die 2. Schiene von unten des auf 220°C (Ober-/Unterhitze)
vorgeheizten Backofens stellen. Danach mit Feinzucker bestreuen und für
weitere ca. 10-20 Minuten auf der 2. Schiene von oben backen. Dabei
karamellisiert der Zucker und der aus den Heidelbeeren ausgetretene
Saft wird einreduziert.

Abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form nehmen

Anmerkung Eva: Rezept halbiert und Tarte in einer 20er Form
gebacken; Teig mit der Gabel mehrfach eingestochen, mit Semmelbröseln
bestreut und 10 Minuten blind gebacken. Füllung aber nach dem Backen
noch zu flüssig gewesen, um die Tarte gut anschneiden zu können – evtl.
etwas weniger Heidelbeeren verwenden

Teig von Ullis Mirabellentarte verwendet!

=====

11 Gedanken zu „Nachgebacken: Heidelbeertarte

  1. Ulli

    Für eine 20cm-Form sind 500 g m.E. zu viel. Nach meinen jetzigen Erkenntnissen würde ich so in etwa die Hälfte nehmen.
    Die französischen Tartes – jedenfalls so wie ich sie kenne – sind im allg. relativ dünn, d.h. dünner Boden (2-3mm) und ziemlich dünner Belag (etwa 1 cm).
    LG

    Antworten
  2. Alex

    Wow, war ein paar Tage nicht in deinem Blog und finde nun tolle Backrezepte vor. Super. Sowohl der Strudel hier unten als auch diese Tarte. Könnte gerade etwas Süßes gebrauchen.
    S

    Antworten
  3. Buntköchin

    Die sieht ja wirklich perfekt aus. An Tartes traue ich mich nicht so richtig ran. Ich habe die Horrorvorstellung, dass sie kaputt geht, wenn ich sie aus der Form nehme.

    Antworten
  4. Deichrunner

    Ulli, ich hatte mich im Rezept verschrieben bzw falsch kopiert; ich habe – wie unten im Zubereitungstext erwähnt – alles halbiert – auch die Heidelbeermenge; habe es jetzt geändert!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.