Murks: Weintraubenkuchen

Garten-Koch-Event Oktober 2009: Trauben & Wein [31. Oktober 2009

Und weiter geht's mit den Blog-Events 🙂

Das Monatsthema vom Gärtnerblog lautet: Trauben&Wein; betreut wird das Event in diesem Monat von Sus vom CorumBlog.

Gestern gab es bei einem großen Discounter hier im Norden in den Non-Food-Angeboten kleine, dicke Koch- und Backbücher zum Tiefstpreis….warum Frau D. nicht daran vorbeigehen konnte, wird wohl nie beantwortet werden. Sie hat gestern gleich zweimal aus dem Backbuch gebacken und war beide Male vom Ergebnis nicht so angetan, mal sehen, ob diese Büchlein danach noch eine Chance bekommen. 😉

Beim ersten Durchblättern fiel mir gleich der Weintraubenkuchen ins Auge und da ich mich ans Event erinnerte, war klar, was als Erstes gebacken wurde.

Eigentlich hätte mir auffallen müssen, dass die im Rezept angegebene Traubenmenge nicht mit der auf dem Foto im Buch übereinstimmen konnte, aber so Rezeptgläubig wie ich meist bin, hab' ich den Kuchen so gebacken wie angegeben.

Mal vorweggenommen: der Kuchen schmeckt wunderbar – das Schokoladige und die Trauben passen bestens zusammen, aber die Traubenmenge muss reduziert werden, sonst passiert Nachbackenden das gleiche Malheur wie mir: der Kuchen wird stellenweise nicht fest – auch nicht, wenn die Backzeit verlängert wird. 🙁

Da das optisch nicht so hübsch aussieht, habe ich nur ein Stück vom Kuchen fotografiert, das noch gut davongekommen ist – aber verbloggen möchte ich ihn trotzdem, denn geschmacklich hat er es verdient und wird somit mein Beitrag fürs Monatsevent im Gärtnerblog.

Weintraubenkuchen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weintraubenkuchen
Kategorien: Rührteig, Trauben, Schokolade
Menge: 1 Kastenform

Zutaten

      Fett und Mehl für die Form
500 Gramm   Kleine grüne kernlose Trauben
170 Gramm   Zucker
1 Messersp.   Zimt
1 Essl.   Mandelblättchen
150 Gramm   Butter
1 Pack.   Vanillezucker
4     Eier
150 Gramm   Schokolade
2 Essl.   Rum
150 Gramm   Mehl
2 Teel.   Backpulver
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  nach
  "das kleine dicke Backbuch"
  Erfasst *RK* 13.10.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Weintrauben waschen, abtropfen lassen. El Zucker, Zimt und Mandelblättchen vermischen und zu den Weintrauben geben.

Die Butter mit dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker schaumig
rühren. Die Eier trennen. Eigelb unter die Butter rühren. Die
Schokolade schmelzen und mit dem Rum unter die Eicreme mischen.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft 150°C) vorheizen.
Eine Kastenform einfetten und leicht mehlieren. Das Mehl mit Backpulver
mischen und zu der Eigelbcreme sieben. Das Eiweiß steif schlagen und
vorsichtig unter den Teig heben.

Die Hälfte des Teiges in die Kastenform geben. Die Weintraubenmischung darauf verteilen, den restlichen Teig einfüllen.

Den Kuchen im Ofen gut 60 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

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14 Gedanken zu „Murks: Weintraubenkuchen

  1. Alex

    Also ich finde ihn optisch sehr ansprechend, vor allem sehen die Trauben in der Mitte echt witzig aus. Sieht gewollt aus.
    Ich kann auch nie an Kochbüchern vorbeilaufen. Ich sehe es schon kommen, daß ich auf der Buchmesse mich nur in der Halle mit den Kochbüchern aufhalten werde und den absoluten Flash bekomme!

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  2. Sebastian

    Sieht doch gut aus und wenn er dann auch noch geschmeckt hat…
    Bei Backbüchern halte ich mich auch immer ganz genau an die Rezepte, bei Kochbüchern wird dagegen gerne variiert.

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  3. Chefkoch Andy

    …ich habe ja schon bestimmt so einige Kuchen in meinem Leben gegessen, aber einen Weintraubenkuchen kommischerweise noch nie. Warum auch immer? Fazit: Werde wohl dein Rezept ausprobieren müssen.
    LG Andy

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  4. Jutta

    Ich bin ein wenig komisch, wenn es um Schokolade und Obst geht. Aber nicht konsequent. Schwarzwälder Kirsch oder Donauwellen esse ich, Birnen-Schoko-Kuchen würde ich wohl eher ablehnen. Hier bin ich mir nicht schlüssig. Ist noch Pfirsich-Kuchen da? 🙂

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  5. Charlotte

    Weintraubenkuchen habe ich auch noch nie gemacht. Optisch sieht der Kuchen ja interessant aus. Wenn ich mir die Menge an Trauben ansehe, geht es mir wie Dir: im Verhältnis zu den anderen Zutaten ist das zu viel. Evtl. würden 300 g reichen. Tippfehler? Oder evtl. Menge eingesetzt, die für ein Rezept als Mürbeteigbelag gedacht war?

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  6. Sus

    Also ich finde den Kuchen sehr hübsch! Vielleicht könnte man die Trauben im Teig gleichmäßig verteilen, um dem Feuchtigkeitsproblem zu entgehen?
    Liebe Grüße, Sus (die sich dann mal schnell ein Stück davon mopst…)

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  7. Jutta

    Ja, Nougat ist wieder was anderes, das passt doch fast zu allem, oder? Und wenn nicht, dann lassen wir doch einfach die Beilage weg 🙂 ich mag vor allem nicht so gerne Zartbitterschokolade.

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