Mohn – S (Brot)

Für den World bread Day 2009 hatte ich mich zuerst an einem anderen Brot versucht, bevor ich mich dann für das Maronenbrot entschieden habe.

Da diese Erstversion aber optisch ganz nett ist, super gut schmeckt und auch von den Zutaten her sehr einfach nachzubacken ist, möchte ich dieses Brot nicht vorenthalten.

Ich habe es direkt nach dem Backen – ein wenig ausgekühlt – mit Butter und Honig gegessen, ich musste mich sehr bremsen, dass noch etwas vom Brot übrig geblieben ist! Köstlich war's!

Nachbacken lohnt also.

Wem ich das Rezept zu verdanken habe, ist schon klar oder?! 🙂

Mohnbrot

Mohnbrot, angeschnitten



========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohnbrot
Kategorien: Brot, Weizenmehl, Ferment. Teig
Menge: 1 Kleines Brot

Zutaten

210 Gramm   Weizenmehl 550
120 Gramm   Wasser
5 Gramm   Flüssigmalz (Eva: Honig)
40 Gramm   Fermentierter Teig *
7 Gramm   Hefe
12 Gramm   Sonnenblumenöl (nach 2-3 Minuten kneten beigeben)
5 Gramm   Salz (nach der Hälfte der Knetzeit beigeben)

Quelle

  nach
  " Pain" – modifiziert von Marla21
  Erfasst *RK* 13.10.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Alle Zutaten – bis auf das Öl und das Salz – miteinander mischen und
insgesamt 6-8 Minuten kneten; nach 2-3 Minuten der Knetphase das Öl
hinzufügen und zur Hälfte der Knetphase das Salz beigeben, den Teig
dann gut auskneten.

Teigruhe ca. 25-30 Min. dann den Teig teilen und die beiden Teige
leicht rund vorwirken, ca. 10 Min. entspannen lassen. Anschließend
beide Teigstücke lang rollen – 50 cm; die beiden Stränge miteinander
aufdrehen und zu einem 'S' formen; den Teigling mit Wasser bestreichen
und in Mohn wenden, dann direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes
Backblech legen, abgedeckt ca. 40-50 Minuten gehen lassen.

Eva: Miwe-Backofen auf 230°C vorheizen; Brot einschießen, kurz
Schwaden geben (Eva: 5 sec im Miwe) und dann bei 190°C ca. 25 Minuten
backen bis zur gewünschten Bräune. (Nach 15 Minuten Backzeit die
Backofentür kurz öffnen und die Schwaden ablassen.)- Gesamtbackzeit: 35
Minuten

Hinweis: im herkömmlichen Backofen ca 10°C höher backen.

* Eva: fermentierter Teig (= 'alter Teig') ist ein Hefeteig, den man
von einem fertig gekneteten Teig abgenommen hat und in einer Schüssel
im Kühlschrank aufbewahrt; beim nächsten Backen kann man diesen 'alten
Teig' dazugeben und wiederrum etwas vom neuen Teig abnehmen und
aufbewahren – dieser 'alte Teig' gibt dem Brot mehr Geschmack

siehe auch hier: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p= 51994#51994

=====

23 Gedanken zu „Mohn – S (Brot)

  1. Charlotte

    Das Brot sieht ja hübsch aus, die Krume gefällt mir auch sehr gut. Dann steht dem Nachbacken nichts im Wege. – Danke für das Rezept!

    Antworten
  2. Deichrunner

    Nimm doch beim nächsten Backen von Brötchen, Baguette oder Pizza einfach ca. 200 g ab, gib ihn in einer geschlossenen Plastikdose in den Kühschrank und schon hast du (ab dem nächsten Tag)fermentierten oder alten Teig.
    Man kann aber auch einfachen Weizenteig machen mit 110 g Mehl + 75 g Wasser + ganz wenig Hefe + 3 g Salz, gut verkneten und dann auch in einer geschlossenen Plastikschale im Kühlschrank stehen lassen. Vor dem Backen Zimmertemperatur annehmen lassen. – Hält sich recht lange und man kann auch immer wieder vom Backen ein bisschen ‚zufüttern‘!
    Ich hab das eigentlich immer im Kühlschrank (ähnlich ist ja auch mein Pizzateig gemacht)

    Antworten
  3. iobrecht

    Ach, du meinst alten Teig!? Ja, den kenne ich natürlich. Ich dachte du meinst Backferment, angesetzt mit einem spezeillen Pulver oder Granulat, das man aus dem Internet bestellen kann.
    Okay, dann weiß ich ja jetzt Bescheid. Danke für deine Antwort.

    Antworten
  4. Deichrunner

    Im Rezept unter Zubereitung ganz unten hatte ich es als Anmerkung schon erklärt und auch einen Link zu Pöt gesetzt (hinter Eva:) 🙂
    Wusste ich doch, dass du das kennst! In dem Buch ‚Pain‘ können sie eben nicht alter Teig schreiben, fermentierter Teig klingt doch besser! 🙂

    Antworten
  5. Charlotte

    Ich habe das Brot gebacken und relativ frisch fast die Hälfte gleich mit Butter und Orangenmarmelade gegessen :-). Von der Optik her gesehen, konnte mein Brot allerdings NICHT mithalten. Da bist Du einsame Klasse!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.