Maronenbrot

world bread day 2009 - yes we bake.(last day of sumbission october 17)

Heute ist es wieder soweit: es ist World Bread Day 2009!

Zorra vom kochtopf lädt uns alle ein am heutigen Tag Brot zu backen und darüber zu bloggen.

Brot backen gehört seit einigen Jahren zu meinen liebsten Hobbies und daher ist es mir eine Freude am WBD 2009 teilzunehmen. Auch bin ich sehr gespannt auf die Beiträge der anderen Teilnehmer, denn es ist sehr interessant mitzuverfolgen, was überall auf der Welt in den heimischen Küchen gebacken wird.

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal am World Bread Day teilgenommen – mit einem Roggensauerteigbrot mit Saaten, dem Kürbiskernbrot.

Dieses Jahr habe ich mich für ein Brot entschieden, das zur Jahreszeit passt: ein Maronenbrot.

Es ist ein Weizensauerteigbrot mit Quellstück sowie mit  Maronenpüree und gehakten Maronen; das Brot schmeckt nussig und ein wenig süß – es passt hervorragend zu Käse und einem Glas Wein.

Maronenbrot 

Maronenbrot Anschnnitt

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Maronenbrot
Kategorien: Sauerteigbrot
Menge: 2 Brote

Zutaten

H SAUERTEIG
      Stehzeit ca. 15-18 Std. ca. 26°
130 Gramm   Weizenmehl 1050
120 Gramm   Wasser
13-16 Gramm   ASG; ca.
H QUELLSTÜCK
      Stehzeit 3 – 4 Std. bei Raumtemperatur oder 15-
      — 18 Std. ca. 15°
130 Gramm   Weizenschrot mittel
140 Gramm   Wasser lauwarm
13 Gramm   Salz
H BROTTEIG
      Sauerteig
      Quellstück
100 Gramm   Weizenmehl 1050
35 Gramm   Weizenschrot fein
50 Gramm   Alten Teig
80 Gramm   Maronenpüree – gekauft oder selbst hergestellt
5 Gramm   Hefe (1% der Gesamtmehlmenge)
50 Gramm   Wasser, lauwarm (Eva: 40 g); ca.
160 Gramm   Maronen im Ofen mit Dampf geröstet und gehackt –
      — kurz von Ende der Knetzeit vorsichtig
      — unterkneten

Quelle

  modifiziert von Marla 21 nach
  'Pain'
  Erfasst *RK* 14.10.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Alle Zutaten vermengen und ca. 8 Min. mit der Küchenmaschine
verkneten – ca. 20 Min. Teig ruhen lassen, anschließend auf eine leicht
bemehlte Unterlage geben, noch mal kurz kneten – in 2 Teile teilen,
beide Teigstück straff rund wirken und mit dem Teigschluß nach oben
nebeneinander in ein bemehltes längliches Gärkörbchen legen – abdecken,
damit der Teig nicht austrocknet.

Teig gehen lassen: nach ca. 30 Min. Teiglinge vorsichtig auf
Backpapier stürzen, Teiglinge fein bemehlen und in der Teigmitte
einschneiden – weiter abgedeckt gehen lassen, bei knapper Gare
einschießen. (Eva: nach 60 Minuten)

Backen:Ofen mit Backblech vorheizen auf ca. 240° – vor dem
Einschießen des Teiges mit einer Blumenspritze 3-4x kräftig Wasser in
den Ofen sprühen – Teig vorsichtig auf das vorgeheizte Backblech geben
und nochmals 3-4x Wasser in den Ofen sprühen – ca. 15 Min. bei 240°
anbacken, dann Ofentüre kurz öffnen und die Feuchtigkeit (Schwaden) aus
dem Ofen lassen, damit sich eine schöne Kruste bildet
– Temperatur reduzieren auf 220° und weitere 15 Min. backen –
Temperatur nochmals reduzieren auf 190-200° und weiter 10-15 Min.
backen.

Gesamtbackzeit: ca. 40-50 Min. – 240° fallend auf 190-200°

Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 7 Minuten bei 240°C mit 5 sec
Schwaden / 8 Minuten bei 230°C ohne Schwaden / 15 Minuten bei 215°C
ohne Schwaden / 20 Minuten bei 195°C ohne Schaden – nach den ersten 15
Minuten Tür kurz geöffnet und Schwaden abgelassen

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22 Gedanken zu „Maronenbrot

  1. Alex

    Ich wußte, daß du zum WBD etwas Besonderes zaubern würdest. Ich liebe Maronen. In Italien gibt es auch Maronenmehl, damit kann man tolle Nudeln machen. Weißt du, ob es das Mehl auch in Deutschland gibt?

    Antworten
  2. Charlotte

    Das sind ja wieder wunderschöne Brote und toll in Szene gesetzt.
    Danke für die Anregung, einmal Maronenbrot zu backen.

    Antworten
  3. Petra aka Cascabel

    Sehr schön herbstlich in Szene gesetzt! Ich habe auch schon mal ein Kastanienbrot gebacken, allerdings mit geröstetem Maronenmehl. Das hat mich nicht 100%ig begeistert, war mir einfach zu kompakt und aufdringend-süßlich im Geschmack. Deines sieht aber toll locker aus!

    Antworten
  4. Micha

    Ja, eine tolle Rezept-Idee von Marla – was wären wir ohne Marlas Ideen-Vielfalt?!?! – und von Dir gelungen umgesetzt! Hast Du die Maronen selbst geschält? Das Schälen hat ein Maronenbrot bei mir zu einem echten Gourmet-Stück gemacht!

    Antworten
  5. Deichrunner

    Hallo Claus,
    ASG heißt Anstellgut, das ist der Sauerteigansatz, den man vor dem Brot backen wieder ‚füttert‘
    fermentierter Teig (= ‚alter Teig‘) ist ein Hefeteig, den man
    von einem fertig gekneteten Teig abgenommen hat und in einer
    Schüssel im Kühlschrank aufbewahrt; beim nächsten Backen kann man
    diesen ‚alten Teig‘ dazugeben und wiederrum etwas vom neuen Teig
    abnehmen und aufbewahren – dieser ‚alte Teig‘ gibt dem Brot mehr
    Geschmack
    siehe auch hier: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=51994#51994
    Miwe = das ist mein Backofen, ein Backofen, wie ihn Bäckereien oder manche Geschäfte nutzen, um im Laden – quasi vor dem Kunden – Brötchen jederzeit frisch backen zu können; ich habe diesen Ofen mal günstig gebraucht gekauft und backe Brot und Brötchen nur darin
    Bei weiteren Fragen gerne nochmals schreiben!
    LG Eva

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  6. Deichrunner

    Ja, was wäre ich ohne Marla und ihre Rezepte??? Ich bin ihr unsagbar dankbar dafür, dass sie ihre Ideen so mit mir teilt!!
    Ich war faul und habe die vakuumverpackten Maronen genommen – für das Püree habe ich sie mit der Gabel zerdrückt, für die gehackten Maronen habe ich sie mit dem Messer zerkleinert; ging bestens!

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  7. Schnuppschnuess

    Mönsch, Eva, das ist ja mal wieder ein Knaller. Und diese Fotos! Ich glaube, ich muss mal bei dir einen Kurs belegen. Aber die Hauptsache ist ja das Brot und das ist dir wieder wunderbar gelungen. Die Liste wird lang und immer länger.

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  8. Blumenmond

    Frau Eva – das ist toll. Die beiden Brote haben – nach anfänglichen Unkonzentriertheiten meinerseits – super funktioniert und ich war noch nie mit dem Ergebnis (Krume/Kruste) so zufrieden. Hach… Danke mal wieder für das Rezept.

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