Kürbisbrot mit Weizensauerteig

Aufgrund der häufigeren Abwesenheit in den letzten 2-3 Wochen hinke ich mit Brot und Brötchen backen sehr hinter Marla her – was hat sie in der Zwischenzeit nicht schon wieder an tollen Rezepten zusammengestellt und ausprobiert.

Auch im Gefrierschrank herrscht ziemliche Brotnot – ganz klar, wenn man immer nur rausholt, aber nichts Neues hineintut. 😉

Als erstes Brot von der langen Nachbackliste habe ich mir das Kürbisbrot mit Weizensauerteig ausgesucht, denn ich fand es gleich von der Form her sehr ansprechend – zwar ist meine Kugel obenauf nicht so schön kugelig geworden wie bei Marla, aber für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden.

Die Zutaten für dieses Brot hat wohl fast jeder zu Hause und so kann es auch recht leicht nachgebacken werden – es schmeckt sehr lecker und die gerösteten Saaten, aber auch der Kürbis geben diesem Brot seinen typischen Geschmack.

Kürbisbrot mit Weizensauerteig

Kürbisbrot mit Weizensauerteig, angeschnitten

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbisbrot mit Weizensauerteig
Kategorien: Weizensauerteig, Kürbis
Menge: 1 Brot

Zutaten

H SAUERTEIG
      Stehzeit ca. 16 – 18 Std. – 28° fallend auf 26°
100 Gramm   Weizen 812
100 ml   Wasser
10-20 Gramm   Anstellgut
H QUELLSTÜCK
      Stehzeit ca. 3 – 12 Std.
140 Gramm   Roggenschrot fein
140 Gramm   Wasser
H BROTTEIG
      Sauerteig
      Quellstück
260 Gramm   Weizen 812
100 Gramm   Kürbis geraffelt
30 Gramm   Butter weich
10 Gramm   Salz
10 Gramm   Hefe
60-100 Gramm   Buttermilch (abhängig von der Feuchtigkeit des
      — Kürbis – der Teig sollte jedoch nicht zu
      — weich werden)
H KURZ VOR ENDE DER KNETZEIT ZUGEBEN
40 Gramm   Kürbiskerne geröstet
10 Gramm   Sesam geröstet – vorsicht verbrennt leicht

Quelle

  modifiziert von Marla 21 nach "Pain"
  http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=4885
  Erfasst *RK* 30.09.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Alle Zutaten incl. Sauerteig und Quellstück zu einem Teig verkneten
(ca. 6 Min. kneten) – Teigruhe ca. 30 Min – nochmals kurz kneten und
für 2 Brote in 2 Teile teilen, davon 2 Teigstücke à je ca. 40 g
abnehmen (für 1 Brot – 1 Teigstück à ca. 80 g abnehmen) – Teig gut rund
wirken, auch die Teigstücke – Brote leicht flach drücken und in die
Mitte eine Vertiefung drücken (fast bis zum Boden), dort hinein dann
das kleine Teigstück setzen und alles leicht bemehlen – Teig ca. 30
Min. gehen lassen, dann rundum einschneiden – weitere 20-30 Min. gehen
lassen und bei knapper Gare im vorgeheizten Ofen backen

Gehzeit gesamt 50 – 60 Min. abgedeckt

Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 240° auf ca. 200° fallend mit
Schwaden backen. Für eine schöne Kruste ca. 15 Min. vor Backende
Ofentüre öffnen und die Schwaden ablassen.

Backzeit gesamt: ca. 40 Min.

Abwandlung mit zusätzlichem Vorteig: Quellstück: Stehzeit ca. 3 Std.
– bei längerer Stehzeit sollte es kühl gestellt werden 140 g Roggenschrot fein 140 g Buttermilch

Vorteig: Stehzeit ca. 16 Std. ca. 16-20° 60 g Weizen VK od. Weizen
812 80 g Wasser 0,5 g Hefe Dann im Hauptteig nur noch 200 g Weizenmehl
zugeben und evtl. noch etwas Wasser, je nach Feuchtigkeitsgehalt des
Kürbis.

Anmerkung Eva: im Miwe folgendermaßen gebacken: 5 Minuten bei 240°C
mit 5 sec Schwaden / 10 Minuten ohne Schwaden bei 225°C / 12 Minuten
ohne Schwaden bei 210°C / 13 Minuten ohne Schwaden bei 195°C

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7 Gedanken zu „Kürbisbrot mit Weizensauerteig

  1. Micha

    Schön ist Dir Dein Brot gelungen! Ich hatte leider den richtigen Moment der Gare nicht erwischt, aber dieses Brot besticht durch die ungewöhnliche Optik, wie man auch bei Dir sieht! Das schöne Kürbisbrot von Marla habe ich nicht zum letzten Mal gebacken!

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  2. zorra

    Tolle Idee mit dem Sauerteig. Ich habe mal eins für den WBD’06 gebacken, ohne Sauerteig, dafür Ingwerbutter dazu. Die kann ich dir sehr empfehlen.

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  3. Charlotte

    Das Brot ist Dir doch sehr schön gelungen und schmecken wird es bestimmt gut.
    Mein nächstes Brot (auch kaum mehr Vorrat) wird ebenfalls ein Kürbisbrot werden, allerdings ein reines Weizensauerteigbrot ohne zusätzliche Hefe und ohne Quellstück.
    Deine Variante werde ich aber auch einmal nachbacken.

    Antworten
  4. Marlene

    Sehr schön sieht dein Brot aus, da gibt es nicht auszusetzen 😉
    @ Bäcker Süpke
    man kann eigentlich jeden Belag darauf essen…von süß bis würzig.

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