Apfel-Flammkuchen

Letztes Jahr im Oktober habe ich mit diesem Teigrezept einen Sauerkraut-Flammkuchen gebacken, heute wurde der Teig mit Äpfeln, Zwiebeln und Bacon belegt, was nicht minder lecker war.

Genau wie letztes Jahr fand ich, dass das Ergebnis dem Original-Flammkuchen, wie ich ihn aus dem Elsaß kenne, sehr nahe kommt…..es hätte aber gerne noch ein bisschen mehr sein können, denn ich habe nur die Hälfte des unten angegebenen Rezepts gemacht. Aber so habe ich zumindest einen Grund diese Apfel-Flammkuchen bald wieder zu backen, so gut wie die mit diesem Belag schmecken und schnell und unkompliziert gemacht sind sie auch.

Apfel-Flammkuchen

(Irgendwann lerne ich es vielleicht noch so zu fotographieren, dass das Bild hinten unscharf ist und nicht vorne! 😉 )

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Flammkuchen
Kategorien: Flammkuchen, Apfel, Backofen
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H TEIG
10 Gramm Frische Hefe
4 Essl. Warmes Wasser
250 Gramm Mehl (Eva:Weizenmehl 550)
100 ml Buttermilch
2 Essl. Olivenöl
1/2 Teel. Salz
H BELAG
2 Äpfel
2 Essl. Zitronensaft
2 Zwiebeln
80 Gramm Bacon
1 Becher Schmand
Salz
Pfeffer
Petersilienblättchen

Quelle

essen&trinken – Für jeden Tag
Erfasst *RK* 15.09.2009 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Für den Teig die frische Hefe im warmen Wasser auflösen. Zusammen
mit dem Mehl, der Buttermilch, dem Olivenöl und Salz zu einem glatten
Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem
warmen Ort gut 1 Std gehen lassen.

Zwischentzeitlich 4 Stücke Backpapier in Backblechgröße zuschneiden
und Backofen auf 250°C vorheizen.(*Eva: auf heißem Stein gebacken)

Teig mit den Händen durchkneten und in 4 Portionen teilen.
Nacheinander auf je 1 Bogen Backpapier dünn ausrollen. Jeweils 10
Minuten ruhen lassen und dann noch dünner ausrollen.

Äpfel entkernen und in dünne Ringe hobeln, mit Zitronensaft mischen.
Zwiebeln schälen und in dünne Ringe hobeln. Bacon in ca. 3 cm breite
Streifen schneiden.

Teigfladen mit Schmand bestreichen, salzen und pfeffern. Mit Äpfeln,
Zwiebeln und Bacon belegen. Nacheinander mit dem Backpapier auf das
heiße Blech ziehen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 5-7
Minuten backen. Mit Pfeffer und einigen glatten Petersilienblättern
bestreut sofort servieren.

Zubereitungszeit: 1 Stunde (plus Gehzeiten)

Pro Stück: 11 g E, 14 g F, 58 g KH = 420 kcal (1754 kJ)

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15 Gedanken zu „Apfel-Flammkuchen

  1. Alex

    Bei dem Foto bekomme ich gleich Heißhunger auf Flammkuchen. Habe ich nie selber gemacht, denn dank der Nähe zum Elsaß (in 20 Minuten bin ich in Frankreich) habe ich immer nur Flammkuchen auswärts gegessen. Diesen Belag sollte ich aber mal dem Restaurant empfehlen, der klingt nämlich klasse.

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  2. Heidi

    Ach ja, Flammkuchen könnte wieder mal auf den Plan. Danke fürs Erinnern. Übrigens das „unscharf Problem“ hatte ich auch, bis ich auf der Camera die Einstellung gefunden hab. Jetzt gehts automatisch. Bei meiner (Olympus Spiegelrefl.E410) heisst die Einstellung „Natur-Nahaufnahme“. Da wirds vorne ganz scharf und die Rückseite unscharf (trozdem sind meine Fotos meist Schrott aber ich hab noch nirgends hier einen ordentlichen Fotokurs gefunden. Bei den meisten heisst es „Grundvoraussetzung sind hervorragende Kentnisse des eigenen Gerätes“ Haha! (Blende und Linse sind für mich nur Worte*gg)
    liebe Grüsse

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  3. Barbara

    Flammkuchen muss ich auch mal machen – das Elsaß ist bei mir zu weit weg, um mal kurz hinzufahren. Tolle Idee mit den Äpfeln!
    Hauptsache, das Foto ist irgendwo scharf! Immer nur vorne ist ja langweilig. 0815 ist nicht Dein Ding, meins auch nicht. 😉

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  4. Charlotte

    Bei der Überschrift dachte ich erst an süßen Flammkuchen 🙂 und sah dann, daß es sich doch und ein „deftiges“ Exemplar handelt. – Der Flammkuchen sieht absolut profimäßig aus. Die Buttermilch im Teig finde ich interessant und der Belag wäre ganz nach meinem Gusto. Also werde ich mich bald ans Nachbacken machen (den „richtigen“ Bacon bekomme ich hier nur bei einem bestimmten Metzger). – Danke für das Rezept!

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  5. Petra

    Boah sieht der gut aus. Wir waren mal im Elsaß und da gab es alles mögliche als Flammkuchenbelag, aber deine Variante gefällt mir wirklich gut, ist auf der Liste, danke und Grüße

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  6. Deichrunner

    da war ich damals auch richtig ein bisschen stolz auf mich; seither hab ich es nie wieder gemacht, gut dass du mich erinnerst – hoffentlich bekomme ich ihn dann wieder so dünn hin (knusprig macht ihn mein Miwe und der Backstein)

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  7. Sus

    Hmm, der Trackback ist mal wieder nicht angekommen, scheint mir.
    Ich habe nämlich letztes Wochenende diesen Flammkuchen nachgebacken – auf zweierlei Art. Sehr lecker, sehr zu empfehlen!
    Liebe Grüße, Sus

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