Apfel-Clafoutis

Nur verstecken kann sich unsere Mini-Ernte hinter all dem, was sie den ganzen Sommer über schon aus dem eigenen Garten geerntet hat und wenn ich ehrlich bin: ich bin schon ein wenig neidisch drauf!

Na, immerhin haben wir letztes Jahr noch ein Apfel-Spalier gepflanzt und – welch Wunder – es können dieses Jahr schon an die 15 Äpfel geerntet werden….besser als gar nichts!

Die ersten habe ich fürs heutige Apfel-Clafoutis ‚geopfert‘, das wir in der unten angegebenen 4er Portion als süße Hauptmahlzeit gegessen haben und sehr lecker fanden.

Zu spät hab ich wieder an ihren Tipp gedacht, den Teig kurz vorzubacken, damit er nicht so einsinkt nach dem Backen und so konnte ich wieder dem ‚Schauspiel‘ zusehen wie der Teig zuerst über die Förmchen hinausquoll und beim Herausholen aus dem Backofen wie ein geplatzter Luftballon in sich zusammensank, aber was solls – schließlich hat es trotzdem super geschmeckt!

 

Apfel-Clafoutis

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Claufoutis
Kategorien: Backen, Süßspeise, Äpfel
Menge: 4 Portionen

Zutaten

125 Gramm Mehl
125 Gramm Zucker
5 Eier (Kl. M)
250 ml Milch
200 ml Schlagsahne
3 Äpfel
4 Essl. Zitronensaft
4 Essl. Puderzucker
50 Gramm Walnusskerne, grob gehackt

Quelle

essen&trinken – Für jeden Tag
Erfasst *RK* 21.09.2009 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Mehl, Zucker, Eier, Milch und Schlagsahne zu einem glatten Teig verrühren. 15 Min. quellen lassen.

Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Mit
Zitronensaft mischen. Puderzucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze
goldbraun schmelzen. Äpfel und Zitronensaft zugeben und 5 Min. im
Karamell dünsten. Walnusskerne zugeben.

Den Teig in 4 Förmchen (ca. 12 x 12 cm) gießen und die Äpfel darauf
verteilen. Im heißen Ofen bei 175 Grad (Umluft 160 Grad) auf der
untersten Schiene 50-60 Min. backen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: 1:30 Stunden

Pro Portion: 18 g E, 34 g F, 67 g KH = 654 kcal (2741 kJ)

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6 Gedanken zu „Apfel-Clafoutis

  1. Hedonistin

    Wenn ichs bei Bolli richtig verstanden habe, backt sie den Teig nur vor, damit die Früchte nicht so untergehen. Am späteren Zusammensinken ändert das nix. Das ist wohl Teil des Prinzips Clafoutis. Und das ist gut so – frau will ja keine heiße Luft auf den Tisch bringen. 🙂

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  2. Bolliskitchen

    ich versinke hier in Äpfelbergen und weiss nicht mehr, was ich damit machen soll…..
    Ein Clafoutis ist eine verdammt gute Idee!
    @Hedonistin: nein, ich backe nicht den ganzen Teig vor ( wäre ja schrecklich…), sondern ich bedecke nur den Boden der Form leicht mit etwas Teig und backe denn dann ca. 10 Minuten, dann die Früchte drauf und den Rest des Teiges.

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  3. Hedonistin

    So hatte ich das auch verstanden bei deinen Beerenclafoutis. Aber du schriebst ja dort auch, dass die Dinger zusammenfallen – also dagegen hilft das Vorbacken ohnehin nicht. Oder doch?

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  4. Alex

    Ich finde, der optische Effekt ist gar nicht schlecht. Bringt Bewegung in die Sache 🙂 Ein paar Rosinen werde ich noch hinzufügen, die Liebe ich in der Kombination mit Apfel und Nüssen.

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