Sonnenblumenkernbrötchen mit Roggensauerteig

Frische Brötchen zum Sonntagsfrühstück – das hat doch was!

Als ich vor einiger Zeit bei meiner Freundin Marla zu Besuch war, hat sie mir zwei ihrer tollen Brotbackbücher ausgeliehen, eines davon war dies hier.

Die Brötchen hatten es mir gleich angetan, weil sie auf dem Foto im Buch aussehen wie eine Muschel; ich hab mein Bestes getan und bis sie in den Ofen kamen, sahen meine Brötchen auch noch wie Muscheln aus – hinterher, wie man sieht, leider nicht mehr. Aber es geht ja vorrangig um den Geschmack und der ist wirklich gut, schön kräftig.

Sonnenblumenkernbrötchen mit Roggensauerteig 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sonnenblumenkernbrötchen mit Roggensauerteig
Kategorien: Brötchen, RSt, Sonnenblumenker
Menge: 9 bis 10 Brötchen

Zutaten

H SAUERTEIG: STEHZEIT 15-18 STD.
15 Gramm   Anstellgut
145 Gramm   Roggenmehl 1150
145 Gramm   Wasser
H QUELLSTÜCK: STEHZEIT CA. 15-18 STD.
40 Gramm   Sonnenblumenkerne
40 Gramm   Wasser
H VORTEIG STEHZEIT CA. 15-18 STD.
90 Gramm   550er
90 Gramm   Wasser
4 Gramm   Hefe
H BRÖTCHENTEIG
      Vorteig
      Sauerteig
      Quellstück
145 Gramm   Roggenmehl 1150
100 Gramm   Weizenmehl 550
10     GSalz
60 Gramm   Wasser

Quelle

  Olaf Bauermann/Ines Gromes: Roggen – Das Standardwerk
  Erfasst *RK* 11.07.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Teig kneten, bis er nicht mehr klebt (ca. 6 Minuten), 30 Min.
ruhen lassen, nochmals kurz kneten, dann Teig abpressen (eckige Form);
mit einem scharfen Messer muschelförmig einschneiden. Teigoberfläche
befeuchten und in Maisgrieß wälzen.

Die Teiglinge ca. 30 Minuten gehen lassen und dann mit Schwaden backen.

Backen: Ofen auf 250°C vorheizen und Brötchen ca. 10 Minuten
anbacken, dann Ofentüre kurz öffnen und Dampf ablassen. Dann Temperatur
reduzieren auf ca. 200°C und weitere 10-12 Minuten backen.

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21 Gedanken zu „Sonnenblumenkernbrötchen mit Roggensauerteig

  1. Charlotte

    Deine Brötchen sehen für mich immer profimäßig aus – Muschel her oder hin. Die Krume ist ja toll; besser könnte sie gar nicht ausfallen!
    Bei der Beschreibung: …Teig abpressen, „eckige Form“ würde ich eher eckige Brötchen erwarten (wie die sog. Elsässer). – Ich vermute, mit „muschelförmig einschneiden“ ist das Abbilden der Jakobsmuschel gemeint. Wie dies mit bloßem Einschneiden (und ohne spezielle Form) funktionieren soll, kann ich mir nicht vorstellen. – Oder sollte, die Robert meint, auch noch seitlich eingeschnitten werden?

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  2. Micha

    Sind Dir toll gelungen – auch wenn das Orginal anders (auch schön) aussieht! Deine Brötchen rufen mich geradezu: Mach mich nach, Back mich auch 😉 – vielen Dank, Eva, für die schöne Inspiration!

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  3. Buntköchin

    Bei dir würde ich auch gern mal sonntags frühstücken. Hier gab es wieder nur Vollkorntoast. Keiner hat für mich frische Brötchen gebacken. Ich muss meinen Mann mal zu deinem Blog bringen.

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  4. Petra

    Deine sehen super aus und ich nehme gerne ein paar deiner Brötchen. Aber ich kann verstehen, dass man gerne ein Ergebnis hätte, das dem Bild im Buch entspricht. Aber falls es dich tröstet, zumindest beim Essen, wird beim Ablichten getrickst ohne Ende, wie wir ja alle wissen. Hauptsache, dass die Brötchen schmecken, finde ich.
    Viele Grüße

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  5. Chaosqueen

    Die sehen aber wirklich klasse aus!
    Wenn ich den Teig abends vor dem ins Bett gehen ansetze, könnten wir am nächsten Abend die Brötchen zu Abend essen.
    Grübel…

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