Murks: Der ‚perfekte‘ Himbeerkuchen (größtenteils nach Andrea Huber)

Wie heißt es so schön? Schuster bleib bei deinen Leisten oder aber auf mich gemünzt: 'Eva, lass das mit dem vielen Kuchen backen…das war doch noch nie dein Ding!'

Hab' ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich eigentlich gar nicht gerne Kuchen backe? Ist aber so! Erst seit ich meinen Blog habe und den möglichst abwechslungsreich mit warmer Küche, mit Kuchen und Gebäck, mit Brot und Brötchen sowie mit Desserts füllen möchte, backe ich – für meine Verhältnisse – sehr viel. Nach heute bin ich aber der Meinung, dass ich damit wohl besser wieder etwas kürzer trete 😉

Der perfekte Käsekuchen war gelungen, der perfekte Erdbeerkuchen hatte es mir sogar schon davor angetan, aber es waren keine Erdbeeren mehr zu bekommen. Gestern – bei einer Fahrt über Land – kamen wir an einem Verkaufsstand mit erstklassigen Himbeeren vorbei und so war sofort für mich klar: heute musste der perfekte Himbeerkuchen gebacken werden.

Schon heute morgen gegen 5 Uhr (senile Bettflucht? – nein, gewohnte Zeit fürs Laufen)habe ich mich an den Biskuitboden gemacht, der lt. Frau Huber möglichst schon einige Zeit im Voraus gebacken werden sollte, aber schon im Backofen wurde klar, dass das kein schöner, fluffiger Biskuit wird, sondern ein flaches, gar nicht fluffiges Etwas. Trotzdem habe ich mich direkt im Anschluß an den Mürbeteig gemacht, mit dem ich dann erfolgreicher war. – Nach der Arbeit musste ja ein neuer Biskuitteig her: dieses Mal habe ich aber Bernd's Rezept für einen Wiener Boden gebacken – das Ergebnis war ein fluffiger, recht hoher Biskuitboden (das Rezept war auch für eine 28er Form und ich hatte alles auf eine 26er Form ausgelegt = selbst schuld!)

Spätestens beim Bestreichen des Biskuit-Außenrandes mit Vanillecrème und dem Verzieren mit Mandelblättchen wurde klar, dass an mir kein Konditor verloren gegangen ist – dafür habe ich weder das Händchen noch die Geduld.

Eigentlich sollte ich diesen Murks besser gar nicht zeigen, aber geschmacklich ist dieser Kuchen dann doch so toll, dass ich das Rezept einstelle; vielleicht mag den Kuchen ja jemand mit begnadeteren Händen nachbacken – besonders erwähnen möchte ich aber den super Geschmack des Biskuitteiges (Wiener Boden) mit der Zitronenzeste und der Vanille = wunderbar!!

Bevor ich die Fotos zeige: der Kuchen ist eindeutig viel zu hoch und die äußerste Reihe Himbeeren hat keinen Guss erhalten, weil sie sonst abgestürzt wären und der Mandelblättchenrand ist alles andere als schön…..aber Herr D. hat schon drei dieser Riesenstücke gegessen – das sagt doch alles, oder?!

Der perfekte Himbeerkuchen

Der perfekte Himbeerkuchen, angeschnitten

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Der perfekte Himbeerkuchen (nach Andrea Huber)
Kategorien: Kuchen, Mürbeteig, Biskuit, Himbeeren
Menge: 26 Er Form

Zutaten

H MÜRBTEIGBODEN (EVA: ZUVIEL TEIG!)
75 Gramm   Puderzucker
150 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
1 Pack.   Vanillezucker
1     Eigelb
300 Gramm   Mehl (gesiebt)
H BISKUITTEIG (*EVA: SIEHE UNTEN)
5     Eier
45 Gramm   Puderzucker
1 Prise   Salz
1     Bio-Zitrone(Schalenabrieb davon)
125 Gramm   Mehl
30 Gramm   Weizenpuder / Speisestärke
H VANILLEPUDDING
100 Gramm   Milch
1 Pack.   Vanillepuddingpulver
1     Vanilleschote (Eva: 1/2)
2 Essl.   Zucker
400 ml   Milch
H TORTENGUSS (EVA: HÄLFTE REICHT!)
250 ml   Heller Fruchtsaft (Birnen-, oder weißer
      — Traubensaft)
250 ml   Roter Fruchtsaft (Kirsch-, oder Traubensaft)
100 Gramm   Zucker
2 Pack.   Tortenguss klar
H VERZIERUNG
      Mandelblättchen oder gehackte Pistazien (Eva:
      — Mandelblättchen)

Quelle

  http://www.prosieben.de/wissen/galileo/themen/artikel/
  52986/
  Erfasst *RK* 20.07.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Originaltext von der prosieben-Homepage:

Mürbeteig:

75g Puderzucker 150g Butter 1 Prise Salz 1 Pk. Vanillezucker 1 Eigelb Diese Zutaten kurz miteinander verkneten.

Außerdem: 300g Mehl (gesiebt)

Das Mehl kurz unterkneten, bis es ein glatter Teig wird. Den Teig
ca. 3 mm dünn ausrollen und Löcher hinein stechen (z.B. mit der Gabel),
mit dem Tortenring die richtige Größe ausstechen und bei 190 Grad ca.
10-15 Min. goldgelb backen.

Biskuitteig: (Tipp: Am besten einen Tag vorher backen! Dann wird er richtig schön stabil!)

5 Eier 45g Puderzucker 1 Prise Salz Schale von einer abgeriebenen
Zitrone (BIO/unbehandelte Zitrone!); das Weiße aussparen! Das schmeckt
bitter!

Alle Zutaten in einen Topf geben und unter ständigem Rühren auf
Körpertemperatur erwärmen. Vom Herd nehmen und auf hoher Stufe mit der
Küchenmaschine oder dem Handrührgerät kalt schlagen (ca. 10 min); bis
der Teig schön schaumig ist. Alternative: Wem diese Profi- Variante zu
kompliziert ist, sollte die Eier trennen. Dann das Eigelb mit dem
Zucker verrühren, das Eiweiß getrennt mit dem Handrührgerät schaumig
schlagen und dann unterheben.

125g Mehl 30g Weizenpuder / Speisestärke Miteinander sieben und in
die kalt geschlagene Eiermasse nach und nach vorsichtig unterheben. In
die vorbereitete Ringform (26 cm) einfüllen.

Tipp: Damit der Teig beim Backen gleichmäßig hoch geht, die Masse von der Mitte zum Rand hoch streichen.

Bei 200°C ca. 25-30 Min backen.

Vanillepudding:

100g Milch 1 Pk. Vanillepuddingpulver 1 Vanilleschote 2 EL Zucker Alle Zutaten miteinander verrühren

400ml Milch Zum Kochen bringen, die verrührten Zutaten dazugeben und
unter ständigem Rühren aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen. Den
Pudding z.B. auf ein Blech gießen und auskühlen lassen.

Tipp: Den Vanillepudding mit Frischhaltefolie abdecken, damit beim Auskühlen keine Haut entsteht.

Kuchen-Aufbau:

Die Böden auskühlen lassen. Dann den 'Deckel' vom Biskuitboden abschneiden.

Ca. 3 EL Marmelade/Gelee auf dem Mürbeteigboden verstreichen und den
Biskuitboden drauf setzen. Darauf kommt eine dünne Schicht der
ausgekühlten Vanillecreme. Darauf dann die Erdbeeren und zum Schluss
der Tortenguss.

Tipp: Mit Tortenring geht's leichter.

Tortenguss:

250 ml heller Fruchtsaft (Birnen-, oder weißer Traubensaft) 250 ml
roter Fruchtsaft (Kirsch-, oder Traubensaft) Saft zum Kochen bringen

100g Zucker 2 Päckchen Tortenguss klar Miteinander vermischen, dann
in den kochenden Saft einrühren und nochmal kurz aufkochen lassen.

Tipp: Den Guss mit einem Pinsel dünn über die Erdbeeren streichen, evtl. zwei Schichten.

* Anmerkung Eva (1):

nachdem mir der Bikuitteig nach oben o.a. Rezept misslungen ist,
habe ich folgenden Biskuitteig gebacken, das Rezept habe ich hier
gefunden:

http://konditormeister.blog.de/2009/07/16/ zwetschgenkuchenbutterstreusel-6529522/#comments

Rezept für einen Wiener Boden – Wiener Masse ( 1 Boden 28 cm)

320 gr. Vollei (ganze Eier) – ( Eva: 6 Eier ) 240 gr. Zucker 180 gr.
Mehl Type 405 60 gr. Weizenpuder (Speisestärke) 60 gr. füssige Butter
eine Prise Salz, Vanille, sowie eine unbehandelte Zitrone leicht
abreiben

Die Eier mit dem Zucker auf ca. 40 Grad erwärmen und anschl. ca. 15
Minuten aufschlagen… Gewürze hinzu. Das Mehl und den Weizenpuder
zweimal sieben und anschl. vorsichtigt unter die Eimasse heben, Butter
zum Schluß untermelieren.

Bei 190 Grad Ober-/Unterhitze ca 25 -. 30 Min, backen… je nach
Ofen . Nach dem Backen sofort auf auf ein Kuchengitter stürzen. (Eva:
25 Minuten gebacken)

** Anmerkung Eva (2):

Mürbeteig mit Kenwood Foodprozessor gemacht = Das Mehl und die
anderen trockenen Zutaten in den Foodprozessor geben und pulsierend
mischen. Nun die eiskalte Butter in Flöckchen zugeben und mixen, bis
eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Ei (und evtl. andere
angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so lange mixen, bis der Teig
anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die Arbeitsfläche geben und ganz
kurz und vorsichtig zu einem Ball zusammenkneten. Flach drücken, in
Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank
stellen.

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48 Gedanken zu „Murks: Der ‚perfekte‘ Himbeerkuchen (größtenteils nach Andrea Huber)

  1. Sarah

    Also liebe Eva, da uebertreibst Du nun aber! Ich finde Du bist eine super Kuchenbaeckerin… Als ich den Text gelesen habe, und die Bilder noch nicht gesehen hatte, dachte ich wunder was da fuer ein verunglueckter Kuchen kommt… Und dann ein solches Prachtstueck. Also, ich haette gerne ein Stueck. Und hoer ja nicht auf zu backen…:-). Da waere Herr D. sicher auch nicht gluecklich.
    Liebe Gruesse,
    Sarah

    Antworten
  2. lamiacucina

    Keine Kuchenbäckerin. Jaja. Dass Du früher weniger Kuchen gebacken hast, mag ja noch angehen. Tue doch einfach all deine „Murkse“ in ein Schachtel und sende sie mir, dann hast Du sie aus den Augen und andere sind glücklich 🙂

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  3. Nathalie

    Ich kenn das Gefühl, mit den Backergebnissen, die man selbst fabriziert, nicht glücklich zu sein. Auch ich bin eher Köchin als Bäckerin. Und ärgere mich mehr über mich selbst, daß ich nicht so souverän backe wie koche.
    Aber sei beruhigt (wenn das geht) – er sieht toll aus.

    Antworten
  4. Bäcker Süpke

    Hättest Du doch einfach den Biskuit noch einmal durchgeschnitten, dann wäre er nicht so hoch und Du hättest einen Kuchen für Dich und einen für Herr D. 🙂
    Ne mal echt: so einen schönen lockeren Wiener Boden! Perfekt! Du wolltest und doch nur zeigen wie schön hoch er geworden ist! 🙂
    Wenn man keinen Tortenring zur Hand hat, kann man auch den Rand mit Buttercreme verzieren, dann die Früchte auflegen (so dass der Rand zu ist und etwa so hoch ist wie die Früchte) Dann bleibt der Guss auch am Rand.

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  5. Barbara

    Sieht doch super aus!!!
    Mir ist Backen ja lieber als Kochen – schon interessant eigentlich. Egal, Deine Kuchen und Torten sind super!
    Was Biskuit angeht: Ich hatte auch viel probiert und kann dieses Rezepte empfehlen, idioten- äh: barbara-sicher, gelingt immer.

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  6. Sus

    Ich kann mich nur den Vorrednern anschließen: Ich weiß nicht, was Du hast, der Kuchen sieht toll aus! Und ich hätte jetzt gerne ein Stück davon, leicht gekühlt bitte!
    Liebe Grüße, Sus

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  7. Uschi

    Auch ich kann mich den Vorrednern nur anschließen.
    Außerdem ist der „perfekte Kuchen“ eine rein subjektive Betrachtungsweise.
    Und wem ist schon der perfekte Kuchen beim ersten Mal richtig gelungen?

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  8. lavaterra

    Ach Eva, sei nicht so streng mit Dir. Ich freue mich auf jedes Rezept von Dir und hoffe auch weiterhin mit Deinen Kuchenkreationen versorgt zu werden. Einen wunderschönen Tag wünscht Dir Gabi

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  9. Charlotte

    Liebe Eva, Murks sieht aber ganz anders aus; die Verzierung ist für meine Begriffe doch wirklich gut gelungen. Was den Biskuitboden anbelangt, so scheint Frau Huber’s Rezept (ohne Butter) bewußt für einen flachen Boden ausgelegt zu sein, also wie für eine Biskuitroulade. Hast Du den Boden überhaupt probiert? – Mit dem Wiener Boden, der übrigens phantastisch aussieht, ist er natürlich nicht zu vergleichen, sicher auch geschmacklich gesehen. – Ich hätte ihn auch durchgeschnitten und als dritten Boden wiederum mit Creme bestrichen oder für einen weiteren Kuchen für Herrn D. verwendet, wie dies Bäckermeister Süpke vorschlug.
    Daß der „Murks“ trotzdem so gut schmeckt, zeigt ja, daß es gar kein Murks war :-).

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  10. Petra aka Cascabel

    Ich schließe ich den anderen an: es gibt deutlich murksigere Kuchen als deine 🙂
    Mir persönlich wäre es einfach zu viel Teig für die Beeren, daraus hättest du in der Tat mindestens 2-3 Böden fabrizieren können (einfrieren und sich so beim nächsten Mal Arbeit ersparen). Mein Nürnberger Neef-Erdbeerkuchen hatte nur ganz dünne Teigschichten, das fand ich klasse.

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  11. Heidi, die II.

    Also, wenn das „Murks“ ist, wie bitte sieht dann bei Dir Perfekt aus???
    So murksig möchte ich können… (Darum notiere ich mir auch dieses Rezept).
    Ausserdem hätte ich das (wenn es Dir zu dick erschien) auch z.B.: mit einer passenden Joghurt-Creme gefüllt. Zum Glück ist das Ansichtssache und mir gefällt sehr, was ich hier sehe!
    Ha – wenn Dir das sogar der Fachmann bestätigt, schicke den gedankliches Problem ruhig in die finsterste Schublade und sag ihm, es soll sich nicht wieder heraus trauen… Draußen gibt es nur Ärger für Dein Problem!
    LG Heidi

    Antworten
  12. Heidi, die II.

    Doll – ich bin so begeistert, dass ich glatt „den“, anstatt „Dein“ gedankliches Problem schrieb.
    Berichtigt – Uff…

    Antworten
  13. Petra

    Aber hallo! Bis auf die (mir) zu dicke Schicht Bisquit, sieht der Kuchen nur gut aus – auch optisch und wenn er auch noch so gut schmeckt, dann kannst du mehr als zufrieden sein. Das nächste Mal einfach den Boden teilen und die Tips meiner Vorredner berücksichtigen und dann passt das schon.
    Viele Grüße und Kopf hoch!

    Antworten
  14. Deichrunner

    Stimmt, Wolfgang, das wär’s doch gewesen: für jeden von uns einen Kuchen! 🙂
    Ja, locker ist er, der Wiener Boden – ohne Zweifel; ein Drittel abgeschnitten und es wäre fast perfekt gewesen….
    Ach, man macht zuerst den Rand und belegt ihn dann erst mit den Früchten?? Ich hab es anders herum gemacht.

    Antworten
  15. Deichrunner

    ist schon witzig, dass man meist eines von beidem (Kochen oder Backen) lieber mag!
    Danke für deinen ‚barbara‘-sicheren 🙂 Biskuitteig, den werde ich auch mal ausprobieren; wobei dieser Wiener Boden außergewöhnlich locker und lecker schmeckt.

    Antworten
  16. Deichrunner

    Stimmt – nicht mal jeder würde ihn wahrscheinlich von Frau Huber ‚perfekt‘ finden.
    ich hab mich einfach über den recht hohen Zeitaufwand und das nicht so dolle optische Ergebnis geärgert; geschmacklich gibt es nichts auszusetzen.

    Antworten
  17. Deichrunner

    So sehr flach ist der Boden von Frau Huber nicht (zumindest nicht so flach wie meiner nach ihrem Rezept geworden ist). Auf dem Video ist er schon um einiges höher als eine Biskuitrolle. Probiert habe ich ihn noch nicht, aber er ist noch da…mal sehen, was ich damit noch machen werde.
    Ich hätte einfach ein Drittel abschneiden müssen, dann wäre es schon gelungener gewesen.

    Antworten
  18. Deichrunner

    Danke, Petra! Nein, all meine Kuchen sind nicht mursig, nur manche 😉
    Mir geht es wie dir: es ist mir optisch, aber auch geschmacklich viel zu viel Teig…dein Nürnberger Neef-Erdbeerkuchen liegt da auch viel mehr auf meiner Geschmackslinie!

    Antworten
  19. Schnuppschnüss

    Also, die Mandelblättchen am Rand, die bekommt man als Normalo einfach nie so hin. Wie überhaupt Randdeko für unsereins schwierig ist. Die Bäcker bzw. Konditoren schöpfen da aus dem Vollen. Halten die Torte über eine riesige Schüssel mit Dekomaterial, schöpfen eine Hand voll, werfen sie gegen den Rand, drehen die Torte, schöpfen wieder, werfen wieder usw.. Soviel Material haben wir ja nicht zur Verfügung und deshalb wird das nie was. Bei mir nicht und bei dir sieht es immerhin noch bestens aus.
    Hoch ist der Kuchen wirklich. Das macht an sich nichts, aber das Verhältnis Teig und Rest ist ein wenig schief. Aber wenn er schmeckt… was soll’s? Wenn er geschmacklich überzeugt und uns glücklich macht, dann hat er eine zweite Chance verdient, auch wenn er recht aufwändig hergestellt wird.
    Übrigens machen die Manz den Biskuit so, dass sie ganze Eier in heißes Wasser legen und dann mit Zucker aufschlagen, nachdem sich das Innere erwärmt hat. Ist im Prinzip auch nichts anderes als bei diesem Rezept.

    Antworten
  20. Deichrunner

    Ach Jutta, ich sag es doch: Schuster bleib bei deinen Leisten bzw überlass das Kuchen/Torten backen Leuten wie Jutta etc!!
    Alles einzeln schmeckt wirklich gut, aber wie du sagst: das Verhältnis ist schief….es ist und bleibt ein Flop…kommt eben mal vor! 🙂
    Ich werde künftig wieder Brot und Brötchen backen und bestenfalls normale, schlichte Kuchen!

    Antworten
  21. Chaosqueen

    Ich finde, der Kuchen sieht wunderbar aus und da der Wiener Boden auch noch gut schmeckt, kann es doch nicht zu viel an Teig sein.
    Ich liebe ja Himbeeren in allen Variationen nur leider Herr C. nicht und so gibt es bei uns nie Himbeerkuchen…

    Antworten
  22. Angie

    die Himbeeren als ‚Gerüst‘ zu benutzen ist doch eine gute Idee. Für meinen Geschmack is es schon ein bisserl viel Teig für die Früchte 🙂 – mag es auch eher umgekehrt… aber wieso hast Du denn nicht einfach ZWEI Kuchen draus gemacht… dann hätte es gar doppelte Freude geben können.
    Biskuit is aber schon ein gar launiger Teig – zumindest für so ‚Seltenbäckerinnen‘, wie ich eine bin!

    Antworten
  23. Bäcker Süpke

    Wenn man keinen Tortenring nehmen will/kann. Wenn wir zBsp Obstböden mit Erdbeeren belegen, dann spritzen wir mit Buttercreme einen Rand und legen dann die früchte auf. der tortenguß läuft dann nicht runter.

    Antworten
  24. Bernd

    der könnte sogar mir schmecken… 😉 sehr schön!
    … hier könnte als Füllung bei solch hoher Wienermasse eine Himbeer-Joghurtsahne als Füllung super dazu passen.
    Kleiner Tip… etwas Sahnesteif auf die Vanillekreme bevor die Himbeere drauf kommen, dann saften die nicht so stark und man kann den Kuchen besser schneiden, ohne dass Früchte herunter purzeln.
    und… Biskuit ist immer eine Masse nie ein Teig 😉

    Antworten
  25. Bernd

    doch liebe Jutta… das mit den Mandeln klappt. Also wenn ich es zu Hause hin bekomme , dann schaffst Du oder Ihr es auch. In der Konditorei werden nur so grosse Mengen z.B. Mandeln abgeröstet, weil es viel zu zeit- und arbeitsaufwendig wäre für jeden Kuchen eine Portion abzurösten. Also mir reichen zum Einstreuen ein kl. Beutel mit 200 gr.gehobeten Mandeln, der abgeröstet wird… und da beleibt dann mind. die Hälfte übrig. Es ist wichtig, dass Ihr die Mandeln gut mit der li. Hand aufnhemen könnt, denn in der re. Hand ist ja der Kuchen 😉 . Also.. die Mandeln vor euch auf die Arbeitsfläche schütten und mit der li. Hand aufnehmen. Der Kuchen ist wie gesagt in der re. Hand – drunter natürlich eine Blechscheibe oder ähnliches. Jetzt werden die Mandeln direkt mit der offenen li. Hand an den Kuchen geben…und vorsichtig andrücken… dabei immer schön viel Mandel aufnehmen. . Natürlich fallen bei diesem Vorgang mind. 2/3 der Mandeln wieder auf die Arbeitsfläche zurück – was aber nix macht .. denn die werden wieder aufgenommen und so langsam der Kuchen komplett damit fertiggestellt. Mit der re. Hand wird der Kuchen dann immer ein kl. Stück gedreht. Mit ein bisschen Übung klappt das super…
    Wichtig ist auch, dass der Kuchen vor dem Einstreueun schön gleichmässig eingestrichen ist, damit die Mandel gut und gleichmässig halten.
    Ausser ein klein wenig Technik, Erfahrung und Übung haben die Profi`s euch gegnüber nicht viel Vorsprung 😉

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