Schwarzbierbrot nach Bäcker Süpke

Unser ebenfalls bloggender Bäckermeister
hat schon vor ein paar Tagen ein neues Rezept auf seinem Blog
veröffentlicht und sicher hat es schon der eine oder andere
nachgebacken; bei uns hieß es in letzter Zeit erst einmal Backstopp, denn
es mussten die Vorräte gegessen werden….das sind schwere Zeiten für
mich, die ich doch so gerne Brot und Brötchen backe!

Meine Freundin Marla
hat das Brot gleich in 4-facher Menge in einem Ahornbackkasten gebacken
und war hellauf begeistert vom guten Geschmack der Brote und auch
davon, wie lange sie frisch bleiben.

Für unseren Mini-Haushalt kann ich leider so eine tolle 4er-Version
nicht backen (obwohl es mich schon kribbelt) und daher wurde eben nur ein
'normales' Brot daraus.

Marla hat das Rezept nochmals ein wenig verändert (60 Teile Roggen, 40 Teile
WeizenDinkel und ein Sauerteiganteil von 40%); gestern habe ich es nun
endlich nachgebacken und eines konnte ich schon beim Backen
feststellen: so gut hat es im ganzen Haus noch nie gerochen beim Brot
backen, ein wunderbarer Brotgeruch (nach Malz und Bier) zog durchs
ganze Haus.

Heute morgen wurde es angeschnitten und ich habe beim Frühstück auf die
gestern ebenfalls gebackenen Brötchen verzichtet und mich nur dem Brot
gewidmet – ich bin  begeistert von dem guten, kräftigen Geschmack und kann nur
zum Nachbacken raten!

Ich weiß, dass mir die Kruste ein wenig dick geraten ist; für meinen Miwe-Backofen hätte ich vielleicht die Temperatur ein wenig drosseln sollen; aber mir schmeckt Brot mit so kräftiger Kruste sehr gut und ich denke es passt auch zu dem Biergeschmack.

Schwarzbierbrot nach Bäcker Süpke 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwarzbierbrot nach Bäcker Süpke
Kategorien: Sauerteig, Schwarzbier, Saaten
Menge: 1 Laib

Zutaten

H SAUERTEIG: STEHZEIT CA. 16 – 18 STD. BEI RAUMTEMP
125 Gramm   Roggenmehl VK
13-26 Gramm   Anstellgut
125 ml   Wasser 20°C
H QUELLSTÜCK: STEHZEIT CA. 2 STD.
40 Gramm   Roggenmalzflocken
25 Gramm   Sonnenblumenkerne geröstet
40 Gramm   Dinkelschrot
20 Gramm   Leinsaat
80 Gramm   Roggenvollkornschrot
10 Gramm   Salz
205 ml   Schwarzbier
H BROTTEIG
      Sauerteig
      Quellstück
170 Gramm   Weizenmehl 1050
70 Gramm   Roggenmehl 1150
      Evtl. 5 g Hefe
15 Gramm   Süßlupinenmehl
100 ml   Schwarzbier; ca.
      Muskatnuss, Pfeffer oder auch Brotgewürz ganz
      — nach Geschmack
      Sesam

Quelle

  http://baeckersuepke.wordpress.com/2009/03/17/
  schwarzbier-brot/
  modifiziert von Marla 21 – gebacken von Marla21 und Eva
  Erfasst *RK* 22.03.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Teig 8 Min. langsam und 4 Min schnell (intensiv) kneten. Teigtemperatur 24°C.

Teigruhe 30 Min. – anschließend aufarbeiten und in Sesam wälzen, in ein Gärkörbchen legen und gehen lassen.

Gehzeit 50-60 Min. (ohne zusätzlich Hefe entsprechend länger); Teiglinge dann einschneiden oder stippen.

Backen: anbacken bei 240/250° mit Dampf, bis die gewünschte Bräune
erreicht ist (dauert ca. 15 Minuten), dann bei ca. 210° ausbacken.

Backzeit gesamt ca. 60 Minuten – Dampf nach ca. 5 Min. Backzeit ablassen (Ofentüre kurz öffnen)

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22 Antworten auf „Schwarzbierbrot nach Bäcker Süpke“

  1. Sieht gut aus, ich habe Süpkes Original gebacken, allerdings wollten die Herren kein Sesam außen, und beim Original ist es geradezu ein Muss, die 2. Flasche zu leer zu trinken, denn da werden 550 ml verbraucht 😉

  2. Prima sieht das Brot aus 🙂
    Ich hatte es in einer Kastenform gebacken und war vom Geschmack und Duft auch sehr angetan. Finde die Roggenmalzflocken geben zusätzlich Aroma und unterstreichen den Geschmack vom Schwarzbier. Das Brot wird sicher noch öfters gebacken, denn auch der Rest der Familie fand es sehr lecker.

  3. Ich liebäugle ja auch schon mit dem Brot, aber die Zutaten fehlen mir zur Zeit noch. Schön, dass du auch so begeistert bist. Und ein Brot von dir getestet, hat Gelinggarantie. Also werde ich wohl auch irgendwann mal dieses Brot im Ofen haben.
    Nebenbei: ich finde den Duft von Brot im Ofen jedes Mal wieder toll und wenn dieses noch mehr riecht, schön!
    Viele Grüße

  4. Klingt spannend, wäre bestimmt was für den Göttergatten, aber ich werde wohl dennohc nicht unter die Brotbäcker gehen. Will bei mir einfach nicht funktionieren, diverse Fehlversuche später fehlt bei mir einfach die Frustrationstoleranz.

  5. Danke! – Versteh‘ ich gar nicht, dass die Kunden keine kräftige Kruste
    wollen – ich mag das total gerne!
    Ich wüsste dir ne richtig gute Brotbäckerin fürs Team…du weißt schon:
    meine Freundin M. 🙂

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