Mandarinen-Cranberry-Kuchen

Fremdkochen Mandarinen

Puh, das war eine schwere Aufgabe, die die Hüttenhilfe sich diesen Monat fürs Fremdkochen ausgesucht hat: Mandarinen. Da kann man noch so sehr die deutschen Foodblogs durchforschen, man wird wenig finden und das Wenige ist dann schon nachgekocht! 🙂

Nathalie von cucina casalinga hat meine 'Pein' bemerkt, daraufhin ein wenig in den ausländischen Blogs gestöbert und siehe da: sie ist fündig geworden und hat mir den erlösenden Tipp gegeben! Bei the kitchensink recipes gibt es ein Rezept für ein Clementine-Cranberry-Bread.

Nathalie – ein herzliches Danke-schön an dich!

Also schnell Mandarinen besorgt und losgelegt:  

Mandarinen

Einziges Problem an dem Rezept waren mal wieder die Cup-Angaben; ich habe zwar so ein Cup-Maß, aber irgendwie ist das für meine Begriffe einfach eine ungenaue Geschichte – ich arbeite lieber mit der Waage.

Wenn man sich das Foto von The Kitchensink und meines ansieht, kann man auch sehen, dass sie wohl doch ein wenig andere Mengen hatte als ich: ihr Kuchen sieht trockener und meine Mini-Kuchen wesentlich feuchter aus.

Geschmacklich erinnert das Ganze mehr an einen süßen Auflauf als an Kuchen oder gar Brot; es schmeckt sehr fruchtig und saftig.

Mandarinen-Cranberry-Kuchen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mandarinen-Cranberry-Kuchen
Kategorien: Rührteig, Mandarinen, Cranberries
Menge: 1 Kastenform*

Zutaten

H TASSE BEDEUTET HIER 'CUP' (IN DER
H KLAMMER STEHEN
H MEINE UNGEFÄHREN GRAMM-ANGABEN)
3/4 Tasse   Zucker (180 g)
1/4 Tasse   Weiche Butter (60 g)
3     Eiweiß, leicht angeschlagen
3/4 Tasse   Mandarinensaft, frisch gepresst, aufgeteilt in
      — 1/2 cup und 1/4 cup
1/4 Tasse   Buttermilch (65 g)
3/4 Tasse   Saure Sahne (170 g)
1 Teel.   Vanilleextrakt
2 Tassen   Mehl (200 g)
1 Essl.   Mandarinenzesten
1 Teel.   Backpulver
1/4 Teel.   Back-Natron
1/4 Teel.   Salz
1/3 Tasse   Getrocknete Cranberries (50 g)
2 Essl.   Puderzucker

Quelle

  aus dem Blog von
  http://thekitchensinkrecipes.com/2009/01/20/small-
  victories/
  Erfasst *RK* 10.03.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform einfetten.

In einer Rührschüssel die Butter und den Zucker solange mit dem
Handrührer rühren, bis eine leichte, fluffige Masse entsteht. Das
Eiweiß, die größere Menge vom aufgeteilten Mandarinensaft, die
Buttermilch, die saure Sahne sowie das Vanilleextrakt zur Butter-
Zuckermischung geben und solange weiterrühren, bis sich alles gut
vermischt hat.

In einer weiteren Schüssel das Mehl, die Zesten, das Backpulver und
das Backnatron sowie das Salz gut vermischen. Diese Mehlmischung dann
unter Rühren zu den flüssigen Zutaten geben. Wenn sich alles gut
vermischt hat, die Cranberries (die man vorher in ein wenig Mehl
gewälzt hat)dazugeben und vorsichtig unterrühren, bis sie sich gut im
Teig verteilt haben.

Nun den Teig in die Backform einfüllen und die Oberfläche glätten.

Im vorgeheizten Backofen 60-65 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und beim Stäbchentest nichts mehr haften bleibt.

Den Kuchen nach dem Backen 10 Minuten auf einem Gitter auskühlen
lassen. Zwischenzeitlich den Puderzucker mit dem restlichen
Mandarinensaft verrühren. Diesen gespüßten Mandarinensaft dann über den
Kuchen träufeln – er zieht schnell ein.

*Eva: Minibackformen genommen – Teig reichte für 5 Minikuchen; Backzeit war dann 40 Minuten

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14 Gedanken zu „Mandarinen-Cranberry-Kuchen

  1. Nathalie

    Gern geschehen!
    Der ist doch toll geworden – und lieber ein zu saftiger als ein zu trockener Kuchen!
    (Hier in München gibt es eigentlich selten Cranberries zu kaufen, oder ich habe bis jetzt die Augen nie richtig aufgemacht.)

    Antworten
  2. Bolliskitchen

    lecker, käme jetzt gut zum Kaffee….
    Mir schwebt gar nichts vor, den bei uns gibt’s keine guten Mandarinen mehr, nur die aus Spanien, die kaufe ich aber nicht………..

    Antworten
  3. Petra

    Deine sehen aber wirklich schön saftig aus – gefallen mir. So langsam müsste ich auch mal was finden und Zeit zum Nachmachen haben…
    Viele Grüße

    Antworten
  4. Sivie

    Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber deinen Kuchen nehmen. Vielen Dank für deine Gramm-Angaben.Ich vergesse leider wenn ich Cup-Rezepte nachbacke meist zwischendurch die Gramm-Mengen aufzuschreiben und umrechnen ist nicht das Geleiche.

    Antworten
  5. Anikó

    Die Küchlein sehen lecker aus! Diese Cups sind nur unpraktisch, wie krieg ich denn bitte Butter in so einen Cup und dann wieder raus ohne größere Verluste und gleich danach Mehl abmessen? Nee nee, ich bleib bei den Gramm-Angaben …

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