Fritelle di riso

Bei Zorra hab' ich sie gesehen und wusste sofort, dass ich dieses niedliche Mini-Teil auch haben wollte, denn es passt perfekt in unseren 2-Personen-Haushalt, in dem zudem auch nicht allzu häufig frittiert wird…aber hin und wieder wäre es dann doch mal ganz schön….

Zorra war so nett und hat sich für mich nach einer Lieferadresse in Deutschland erkundigt; da bin ich dann auch direkt fündig geworden, habe bestellt und zwei Tage später konnte ich schon diese  Mini-Friteuse mein eigen nennen!

Trisa

Irgendwie kam dann aber immer etwas dazwischen und so stand sie erst mal ein paar Wochen bei mir, bis ich sie heute nun endlich eingeweiht habe. Und, was soll ich sagen: sie ist genau die Richtige für uns – das Frittieren dauert so ein wenig länger aufgrund ihres geringen Fassungsvermögens, aber man muss auch nicht Unmengen an Öl hineintun und hinterher wieder mühsam rauslassen.

Zorra, nochmals ein herzliches Danke-schön an dich für die Tipps und die Händleradresse! 🙂

Heute habe ich nun erst einmal süße Reisbällchen frittiert, von denen wir so begeistert waren, dass wir sie anstelle von Kuchen oder sonstigem Süßen alle auf einmal (hatte aber nur die halbe Rezeptmenge gemacht) lauwarm gegessen haben – köstlich! Ich könnte mir die Reisbällchen auch prima zusammen mit einer Kugel Eis und vielleicht ein bisschen Obst als Dessert nach einem schönen Essen vorstellen.

Fritelle di riso

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fritelle di riso
Kategorien: Dessert, Milchreis, Frittiert
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

300 Gramm   Milchreis
300 ml   Milch
80 Gramm   Zucker
1 groß.   Unbehandelte Zitrone
3     Eier (Größe M)
4 Essl.   Mehl
1/4 Teel.   Zimtpulver
2 Essl.   Rum, Grappa oder Vin santo *
1/2 Ltr.   Olivenöl zum Frittieren
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  aus
  Cornelia Schinharl – Toskana, Umbrien und die Marken
  Erfasst *RK* 21.03.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Reis ungewaschen mit der Milch, 400 ml Wasser und dem Zucker in
einem Topf erhitzen. Zugedeckt bei schwacher Hitze in ca. 20 Min.
ausquellen lassen. Dabei – falls nötig – noch etwas Wasser angießen.

Den Reis in eine Schüssel füllen und ganz auskühlen lassen. Die
Zitronenschale fein abreiben und mit den Eiern, dem Mehl, dem Zimt und
dem Rum, Grappa oder Vin de santo zum Reis geben. Alles gründlich
durchmischen.

In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Aus der Reismasse jeweils etwa
tischtennisballgroße Bällchen formen und portionsweise im heißen Fett
goldbraun ausbacken. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, auf
Küchenpapier abfetten lassen und mit Puderzucker bestäubt warm ode
abgekühlt servieren.

*Eva: Grappa

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23 Gedanken zu „Fritelle di riso

  1. Nathalie

    Ich glaube, auf meiner Abifahrt haben wir uns an diesen Dingern überfr…..! Danach gings uns allen gar nicht gut … oder lag das am Wein, den wir dazu getrunken haben?
    FEIN!

    Antworten
  2. Deichrunner

    Robert, nein, das kann man nicht drin stehen lassen; das habe ich mit
    Küchenpapier gefiltert und dann wieder in die Flasche zurückgefüllt; so ganz
    ohne Aufwand geht es nicht, daher überlegt man es sich ja immer auch ein
    paar Mal, bevor man wieder frittiert 🙂

    Antworten
  3. Uschi

    Ich schleiche auch von Zeit zu Zeit um Friteusen herum, habe aber bisher widerstanden. Geliebäugelt habe ich auch schon mit einer Rotofriteuse, wegen des geringeren Fettbedarfs.
    Wo hast du denn deine Friteuse erstanden und wie viel Öl gibst du hinein?

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  4. Barbara

    Trisa scheint ganz gute Geräte zu bauen, ich hatte ja beim Adventsrätsel den Handrührer gewonnen und finde ihn auch sehr gut.
    Eine Friteuse habe ich mal bei ebay weiterversteigert, weil wir sie zu selten nutzten, meist tut es mir der Wok oder ein Topf…

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  5. rike

    Ich liebäugel auch schon lange damit, aber wegen der ganzen Acrylamide beim Frittieren habe ich mich bislang immer dagegen entschieden und hole lieber 1x/Monat meine Fritten-Ration hier im Imbiss. Aber die Geruchsfrage würde mich auch brennend interessieren!

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  6. Schnuppschnüss

    Frittieren im Wok finde ich optimal. Bin ja eher der Typ: „Elektrogerät? Her damit!“ Aber nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema und zweimal Frittieren im Jahr habe ich mich gegen ein neues Gerät entschieden. Auch das geringe Fassungsvermögen hat mich ein wenig abgeschreckt. Aber die Bällchen, die werde ich bestimmt mal ausprobieren.

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  7. Deichrunner

    Hallo Uschi,
    ja, um die Rotofriteuse bin ich auch schon rumgeschlichen, dann wusste ich
    aber nicht, ob das dann noch schmeckt mit so wenig Fett, dann der Preis…
    erstanden habe ich meine hier (einfach angerufen):
    HKS Satellitentechnik Vertriebs GmbH, Graf von Stauffenbergstrasse 8,
    D-63150 Heusenstamm , Tel: +49 6104 5920 ,
    E-mail: HKS-GmbH@T-online.de
    es gehen 1,1 l Öl rein

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  8. Deichrunner

    also – ich bin ehrlich: gestern hat man es schon gerochen ( aber auch mein
    Brot backen und das Essen kochen :-)), aber nicht so wie in der Frittenbude
    schon heute morgen war nichts, aber auch gar nichts mehr zu riechen; wenn es
    einen Tick wärmer ist draußen, mach ich das künftig aber draußen auf der
    Terrasse und soooo oft frittiere ich eh nicht

    Antworten
  9. Deichrunner

    da gebe ich mal die gleiche Antwort wie bei Bolli 🙂
    gestern hat man es schon gerochen ( aber auch mein Brot backen und das Essen
    kochen :-)), aber nicht so wie in der Frittenbude
    schon heute morgen war nichts, aber auch gar nichts mehr zu riechen; wenn es
    einen Tick wärmer ist draußen, mach ich das künftig aber draußen auf der
    Terrasse und soooo oft frittiere ich eh nicht

    Antworten
  10. Deichrunner

    wie gesagt, gestern hat man es gerochen, aber nicht unangenehmer als
    anderes, was ich noch so gekocht und gebacken habe; heute war nichts mehr
    davon zu merken und bei wärmeren Temperaturen nehm ich sie mit nach draußen

    Antworten
  11. Barbara

    Ich geb’s ja zu, wir haben vor ein paar Monaten auch ein schnucklig-kleines Teil gekauft, das als Fonduegerät angepriesen wurde, eigentlich eine Mini-Friteuse ist und auch so günstig war. 😉

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  12. lavaterra

    Also, ich kann mich deiner Begeisterung für die Mini-Fritteuse voll anschließen. Schon seit vielen Jahren habe ich so ein Mini-Ding (für 1/2 l Öl) und zufällig* ist mein morgiger Beitrag ein Fritteusen-Gericht. Wir essen sehr selten frittierte Gerichte, aber manchmal eben doch. Nach dem es bei uns immer irgendwie nach Kochen und Backen riecht (die Blog-Einträge wollen ja auch gekocht werden) ist mir der Geruch egal. Das Öl verwerte ich genau so wie du. Was mich eher stört, ist der beim Kochen unwillkürlich entstehende „Belag“ auf Dingen, die man nicht immer gleich abwischt.
    *zufällig bin ich immer einen Tag hinter deinem Tagesblogthema. Letzte Woche wollte ich, nachdem ich jeweils die gleiche Käsesorte verwendet habe, schon fragen, welchen nehmen wir denn als nächstes.;-)

    Antworten
  13. Deichrunner

    Hallo Gabi,
    freut mich, dass du auch so begeistert von diesem (bzw einem ähnlichen)
    Mini-Teil bist!
    Genau – es riecht eh immer nach Kochen und Backen und meist doch auch gar
    nicht so schlecht 🙂
    Da bin ich ja mal gespannt, was wir in nächster Zeit noch so Ähnliches
    kreieren!
    Liebe Grüße
    Eva

    Antworten
  14. Petra

    Glückwunsch zu deinem neuen Küchenhelfer. Sieht gut aus. Ich nehme aber meist den Topf, obwohl ich eine Friteuse habe.
    Die Bällchen sehen sehr gut aus, wenn ich nichts für mich.
    Hier wurde ja jede Menge gekocht und gebacken, die letzten Tage. Bin leider gerade etwas im Stress und komme nicht jeden Tag zum Lesen…
    Viele Grüße

    Antworten
  15. Inga

    @Uschi
    Wir haben seit ein paar Monaten eine Rotofriteuse und sind begeistert. Die Anschaffung war zwar teuer, aber selbstgemachte Pommes daraus schmecken herrlich und eben nicht fett. Und es gibt auch keine Geruchsbelästigung, da das Gerät geschlossen ist und man eben nur einen Löffel Öl für 1kg Kartoffeln braucht. Aber ob das Gerät zum Ausbacken solcher netten Bällchen hier taugt wage ich mal zu bezweifeln.
    Viele Grüße,
    Inga

    Antworten

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