Salame di fichi (Feigensalami)

Zeitgleich mit dem absoluten Murks habe ich mich noch an ein weiteres Rezept aus diesem Buch gewagt, denn es kann schließlich nicht nur süße Naschereien für den Herrn des Hauses geben – für ihn war ja die Torrone gedacht -, für mich muss auch hin und wieder eine leckere Nascherei greifbar sein. Doch die sollte dann – ähnlich wie meine Powerriegel – nicht zu süß, nicht zu schokoladig und zudem möglichst auch noch gesund sein! 🙂

Genau diese Vorgaben erfüllte die Salame di fichi mit ihren Trockenfrüchten, Nüssen und der Schokolade doch – nun musste sie nur noch gelingen!

Sie ist gelungen, sie schmeckt wunderbar; bringt zwar nicht die Energie wie meine Powerriegel (also als Stärkung vor dem Laufen nicht sonderlich geeignet), aber eine oder auch zwei Scheiben davon sind eine herrliche Nascherei für Zwischendurch und optisch ist es ein netter Gag, den man – verpackt wie eine Salami – auch gut verschenken kann!

Salame di fichi (Feigensalami)

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Salame di fichi (Feigensalami)
Kategorien: Gebäck, Feigen, Mandeln, Pistazien
Menge: 10 bis 12 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Getrocknete Feigen
100 Gramm   Mandeln
40 Gramm   Ungesalzene Pistazienkerne oder Pinienkerne *
100 Gramm   Zartbitter-Schokolade
20 Gramm   Leicht kandierte Melone oder Kürbis
1/2     Unbehandelte Zitrone
1/2     Vanilleschote
1 Prise   Zimtpulver

Quelle

  aus
  Cornelia Schinharl – Toskana, Umbrien und die Marken
  Erfasst *RK* 16.02.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Feigen von den harten Stielenden befreien, vierteln und in der
Küchenmaschine fein zerkleinern. Die Mandeln mit Wasser zum Kochen
bringen und ca. 5 Minuten kochen lassen. In einem Sieb kalt abschrecken
und abtropfen lassen. Die Mandeln aus den Häuten drücken, abtrocknen
und grob hacken. Pistazien- oder Pinienkerne ebenfalls grob zerkleinern.

Die Schokolade in Stücke brechen und in einer Tasse im heißen
Wasserbad schmelzen lassen. Inzwischen die kandierten Früchte sehr fein
würfeln. Die Zitronenschale fein abreiben. Die Vanilleschote der Länge
nach aufschlitzen und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen.

Alle diese Zutaten mit dem Zimt in eine Schüssel geben und gut
durchkneten. Die Masse zu 3-4 Rollen von ca. 4 cm Durchmesser formen,
in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Tag im Kühlschrank
durchziehen lassen. Zum Servieren die Feigensalami in ca. 1/2 cm dicke
Scheiben schneiden.

Zubereitungszeit: 35 Minuten – Ruhezeit: 1 Tag

Pro Portion (bei 12): ca. 205 kcal

*Eva: Pistazienkerne

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14 Gedanken zu „Salame di fichi (Feigensalami)

  1. Nathalie

    Wegen meinen Allergien geht das Rezept für mich leider nicht, aber das ist doch ein schönes „Geschenk aus der Küche“ für liebe Freunde zu Weihnachten oder zu einer Essenseinladung.

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  2. Anikó

    Ja ja ja, das ist genau nach meinem Geschmack 🙂 Wird definitiv ausprobiert 🙂 Das Buch steht übrigens auch schon ganz lange auf meiner Muss-ich-haben-Liste 🙂 Das Süditalien-Buch aus der Reihe ist auch grooßartigst 🙂

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  3. Steph

    Ich hab zwar keine Allergie gegen die Bestandteile dieser Wurst, aber mein Mitesser leider eine ausgeprägte Abneigung gegen Feigen, Mandeln, kandierte Früchte usw. usf. *soifz …
    Als Geschenkidee find ich diese Wurst aber richtig klasse und bei der Gelegenheit könnte ich dann auch eine Miniausgabe für mich machen ;o)
    Wird auf jeden Fall ausprobiert.

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  4. Deichrunner

    Genau!! – Müsstest mal sehen, wie es im Buch aussieht – heller, rötlicher
    ..eben mehr wie Salami, aber das ist bei den Zutaten gar nicht drin; ich
    möchte nicht wissen, mit welchen Hilfsmitteln die ihre Fotos machen!

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  5. Schnuppschnüss

    Ich habe mal einen TV-Beitrag zum Thema „Foodfotografie“ gesehen. Seitdem bin ich immer ganz erstaunt, wie toll die Fotos von manchen Bloggern OHNE diese ganzen Hilfsmittel werden. Was wir in den Kochbüchern präsentiert bekommen, das kann man meist nicht essen. Halb gar, kalt, mit Flüssigkeiten besprüht, eingefroren – bääh!

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  6. Deichrunner

    Genau – irgendwie müssen die da rote Farbe mit beigemischt haben….aber
    unsere Sachen sind eben homemade und zum Glück essbar…und es spricht ja
    auch nichts gegen Blutwurst…stimmt’s?! 🙂

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