Murks: Torrone

Oh, was war ich sauer! – Da wollte ich meinem Schokoholic im Haus mal wieder etwas Gutes tun und habe mir Torrone – ein Nuss-Schoko-Konfekt – ausgesucht, mit dem ich ihn beglücken wollte.

Allein das Bearbeiten der Haselnüsse, um die braunen Häutchen zu entfernen = Sklavenarbeit.
Gehackt, geschnitten, erwärmt, gerührt….alles gemacht wie es laut Rezept von mir erwartet wurde und das alles, um hinterher Murks zu haben, der einfach nicht fest werden wollte und der sogar dem, der damit erfreut werden sollte, zu süß war….im Endeffekt blieb leider nur die Tonne. 🙁

So schnell gebe ich aber noch nicht auf – ich werde nach weiteren Torrone-Rezepten suchen und sie ausprobieren; wäre doch gelacht, wenn sich da nichts finden ließe.

Vielleicht hat ja eine/einer von euch Zuckerbäckern/Backspezialisten einen Rat für mich, was ich falsch gemacht habe bzw was an dem Rezept nicht stimmen kann?

(Das Foto konnte nur mit tatkräftiger Unterstützung unseres Gefrierschranks möglich werden :-))

Torrone 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Torrone (Nuss-Schoko-Konfekt)
Kategorien: Gebäck, Schokolade, Nuss
Menge: 10 Portionen

Zutaten

100 Gramm   Haselnusskerne
200 Gramm   Zartbitter-Schokolade
50 Gramm   Milchschokolade
50 Gramm   Zucker
125 Gramm   Heller Honig
2     Sehr frische Eiweiße
2     Eckige Back-Oblaten (ca. 12 x 20 cm)
      Backpapier für das Blech

Quelle

  aus
  Cornelia Schinharl – Toskana, Umbrien und die Marken
  Erfasst *RK* 13.02.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Ein Backblech mit
Backpapier auslegen, die Haselnüsse darauf verteilen und im Ofen ca. 10
Min. backen.

Haselnüsse in ein Tuch geben und gegeneinander reiben, damit die
braunen Häutchen entfernt werden, Haselnüsse leicht abkühlen lassen und
grob hacken.

Schokolade in kleine Würfel schneiden. Den Zucker mit 50 ml Wasser
bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Mischung dickflüssig wird. Die
Schokolade dazugeben und unter Rühren ca. 1 Min. bei schwacher Hitze
erwärmen, sie wird wie ein zähflüssiger Teig. In eine Schüssel füllen.

Den Honig in einem Topf erwärmen, bis er flüssig wird. Zur
Schokolade geben und unterrühren. Die Eiweiße zu sehr steifem Schnee
schlagen.

Die Oblaten jeweils so mit einem dünnen langen Messer in der Mitte
auseinander schneiden, dass man vier ebenso große, aber dünnere Blätter
erhält. Oblaten in Größe einer eckigen Form von ca. 17 x 20 cm Größe
zuschneiden. Eine Hälfte der Oblaten mit der glatten Seite nach unten
in die Form legen. Die Schokolade und die Nüsse gut verrühren. Unter
den Eischnee heben. Die Masse auf der Oblate verstreichen, mit der
zweiten Hälfte (glatte Fläche nach oben) bedecken und diese etwas
andrücken.

Torrone 3-4 Std. in den Kühlschrank stellen, bis es fest ist, dann
in Stücke von ca. 15 x 3 cm Größe schneiden und gleich servieren oder
einzeln in Alufolie wickeln und im Kühlschrank lagern.

Zubereitungszeit: 50 Min.

Kühlzeit: 3-4 Std.

Pro Portion (bei 10) ca.: 260 kcal

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12 Gedanken zu „Murks: Torrone

  1. Heidi

    Oh du Ärmste!! Dabei sehen sie (auch wenn mit Gefrierschrank-Hilfe) super aus! Nur die Honigmenge kommt mir ein bisschen seeehr viel vor im Verhältnis zum Rest. Vielleicht lags daran dass die Dinger nicht fest werden wollten? Beim nächsten Rezept klappts dann sicher *tröst

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  2. lamiacucina

    kulinaria hat als 17. Adventstürchen Torrone hergestellt und hat ihn lange, lange erwärmt und gerührt, bis alles Wasser rausgekocht war, damit er nicht flüssig bleibt und zerfliesst. Das wird wohl der Grund für den Murks sein, umsomehr Du mit dem Zuckersirup viel Wasser reinbringst. Vielleicht die Schokolade schmelzen und direkt mit dem Honig verrühren ?

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  3. Anikó

    Hmm, kannte Torrone bis dato überhaupt nicht, aber bin auch nicht so der Nougat- oder Schoko-Fan. Wünsche dann viel Glück beim nächsten Versuch 🙂

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