Pastinaken-Cheddar-Brot

Eigentlich wollte ich das Rezept für das Pastinaken-Cheddar-Brot, das es zur Winterwurzelsuppe mit Thymian-Maronen gab, gar nicht in den Blog stellen, denn es ist ein sogenanntes 'Backpulverbrot' und jeder, der schon mal ein Brot mit Vorteig oder gar mit Sauerteig gemacht hat, wird diese Brote immer vorziehen, denn sie sind geschmacklich besser und halten auch wesentlich länger frisch.

Nun hat mich Sus vom CorumBlog aber nach dem Rezept gefragt und dann habe ich gedacht, dass es vielleicht doch für den einen oder anderen interessant ist, der – speziell zu dieser Suppe – einfach nur mal ein schnelles Brot mit raffinierten Zutaten wie Pastinaken und Cheddar backen möchte.

Generell möchte ich aber dazu sagen, dass es wirklich nicht schwer ist, ein Brot mit Vorteig oder ein Sauerteigbrot zu backen – ich mache beides auch erst seit gut einem Jahr und das Ergebnis ist meist gut; Rezepte gibt es in meinen Kategorien Brot und Brötchen.

Pastinaken-Cheddar-Brot

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pastinaken-Cheddar-Brot
Kategorien: Brot, Pastinaken, Chedar
Menge: 1 Laib

Zutaten

225 Gramm   Mehl (Typ 550)
1 Teel.   Backpulver
1 1/2 Teel.   Salz
8 groß.   Salbeiblätter
50 Gramm   Cheddar (in Scheiben)
200 Gramm   Pastinaken
2     Eier
      Mehl zum Bearbeiten

Quelle

  aus
  essen&trinken – Heft Dezember 2008
  Erfasst *RK* 16.12.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Salbeiblätter
quer in feine Streifen schneiden. Cheddar fein würfeln. Pastinaken
schälen und auf einer Haushaltsreibe raspeln. Erst die Pastinakenraspel
unter das Mehl mischen, dann Salbei und Cheddar untermischen.

Eier mit 1 El kaltem Wasser verrühren, zur Mehlmischung geben und
alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig auf der leicht bemehlten
Arbeitsfläche durchkneten und zu einem 25 cm langen Laib formen.

Laib auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit einem
scharfen Messer der Länge nach 1/2 cm tief einschneiden und leicht mit
Mehl bestäuben. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad)
auf der 2. Schiene von unten 35-40 Minuten goldbraun backen. Brot
herausnehmen und auf einem Rost auskühlen lassen. Brot in dünne
Scheiben schneiden und zur Winterwurzelsuppe servieren.

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4 Gedanken zu „Pastinaken-Cheddar-Brot

  1. Hedonistin

    Wenn das nur halb so gut schmeckt wie’s aussieht, schmeckts ganz wunderbar. 🙂
    Und ich glaub schon, dass Bedarf an wirklich guten Backpulverbrotrezepten besteht. Bei Hefe-Allergikern sowieso; aber auch bei KüchenchaotInnen, denen erst im letzten Moment einfällt, dass ein Stück Brot zur Suppe nicht schlecht wäre. 🙂

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  2. Sus

    Auch von mir Danke! Deinen Kommentar bezgl. Mail habe ich eben erst gelesen, sorry. (Bin aus Zeitgründen leider nicht so online, wie ich gerne sein würde.)
    Das Rezept klingt wirklich lecker, werde ich auch mal ausprobieren (ist mir in der Zeitschrift gar nicht aufgefallen).
    Der Bedarf für schnell gebackene Brote besteht bei mir auch regelmäßig. Das ist doch eine Alternative zu „Mist-bis-zum-Abendessen-sind-es-keine-drei-Stunden-mehr-die-mein-BBA-oder-ein-richtiges-Brot-brauchen-also-doch-zum-Bäcker“.
    Liebe Grüße, Sus

    Antworten
  3. Gabi

    Man muss Backpulverbrote einfach als Vertreter einer ganz anderen Gattung betrachten, dann ist es okay 😉 Schnell zusammenrühren, genauso schnell verzehren – dann sind sie großartig, zum Beispiel irisches Sodabrot zum Stew oder Maisbrot zum Chili oder eben Cheddar-Brot zum Winterwurzelgemüse!

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