Gugelhupf

Vor ein paar Wochen habe ich diesen Gugelhupf gebacken und war begeistert vom Ergebnis; zwischenzeitlich gab es ihn schon zweimal wieder.

Nun bin ich aber in diesem Buch noch auf ein weiteres Gugelhupf-Rezept gestoßen, den ich jetzt – um zu vergleichen – auch gebacken habe.

Das Problem ist jetzt nur, dass sie doch recht unterschiedlich sind und sich nicht so einfach vergleichen lassen: der Gugelhupf von  Bäcker Süpke ist ein wenig süßer durch das Bestreichen mit Aprikosenmarmelade und hat Orangeat und Zitronat als Zutaten, der Gugelhupf von Cherrier ist sicher geeigneter für Leute, die kein Orangeat und Zitronat mögen  – und derer gibt es, glaube ich, viele – denn er birgt nur Rosinen und gehackte Mandeln in sich.

Fazit ist, dass wir hier keinem den Vorzug geben können und sicherlich beide Exemplare wieder backen werden!

Gugelhupf 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gugelhupf
Kategorien: Kuchen, Weihnachten, Rosinen, Mandeln
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

60 Gramm   Helle Rosinen
100 ml   Rum
5 Gramm   Trockenhefe oder 10g frische Hefe *
100 ml   Milch
350 Gramm   Mehl
35 Gramm   Puderzucker
1 Teel.   Salz
4     Eier
180 Gramm   Weiche Butter
70 Gramm   Gehackte Mandeln
30 Gramm   Mandelblättchen
      Puderzucker zum Bestreuen (nach Belieben)

Quelle

  aus
  Gontran Cherrier – "Baguette&Bagel"
  Die besten Brotrezepte aus aller Welt
  Erfasst *RK* 23.12.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Rosinen mit kochendem Wasser überbrühen, abgießen und dann in Rum einlegen und für einige Stunden kühl stellen.

Poolish (Vorteig): Die Hefe in leicht lauwarmer Milch auflösen, 100g
Mehl dazugeben, mit dem Schneebesen verrühren und zugedeckt ungefähr l
Stunde ruhen lassen.

Restliches Mehl, Puderzucker, Salz und Eier in die Rührschüssel der
Küchenmaschine und kneten, Poolish dazugeben, sobald sich der Teig
formt.

Teig kneten, bis er mehr oder weniger elastisch ist, dann nach und
nach die weiche Butter hinzufügen und dabei weiter kneten lassen. Dies
kann man auch auf einer bemehlten Arbeitsfläche machen, so lässt sich
die Butter gut einarbeiten. Ich habe es meine Kenwood machen lassen und
das ging hervorragend.

Abgetropfte Rosinen und grob gehackte Mandeln zugeben und in den Teig einarbeiten.

Teig zu einer Kugel formen und in eine geölte Schüssel legen. Mit Frischhaltefolie bedecken und 1 Stunde gehen lassen.

Gugelhupfform einfetten und den Boden – soweit möglich: auch den Rand – mit den Mandelblättchen bestreuen.

Den Teig noch einmal kurz kneten und dann in die Form geben und mit einem feuchten Tuch und Frischhaltefolie bedecken.

Den Teig so lange gehen lassen, bis er fast bis zum Rand der Form reicht, kann eine gute Stunde dauern.

Backofen auf 200 °C Unter-/Oberhitze vorheizen.

Gugelhupf 40 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Vor dem Servieren habe ich ihn mit etwas Puderzucker bestreut.

*Eva: frische Hefe

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2 Gedanken zu „Gugelhupf

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