Nachgebacken: Pizza Maria

Pizza in allen Variationen wird im Hause D. regelmäßig und immer wieder gerne gegessen.

Auch wenn ich der Meinung bin meinen Pizzateig zwischenzeitlich gefunden zu haben, so bin ich doch immer gerne bereit mich auf andere Teigzubereitungen einzulassen.
Zorra hat von ihrer Pizza Maria geschwärmt, ich habe mir das Rezept durchgelesen und schon stand für mich fest, dass diese Art Pizza ausprobiert werden muss, denn vor allem den Belag fand ich sehr interessant – Tomate, Mozzarella, Olivenöl und Gewürze werden mit dem Zauberstab püriert und kommen also nicht einzeln auf den Teig.

Mein Teig ist leider – obwohl ich ihn nunmehr schon zweimal gebacken habe – weniger hoch und nicht ganz so fluffig wie auf Zorra’s Fotos geworden; ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass ich Pizzamehl verwendet habe und Zorra nimmt Weizenmehl vermischt mit etwas Gluten.

Ich werde also weiter probieren, was Höhe und Fluffigkeit angeht, denn diese Art Pizza ist durch die spezielle Art der Belag-Zubereitung so unterschiedlich im Geschmach zu meiner ‚eigenen‘ Pizza, dass sie eine Bereicherung des Pizzarepertoires im Hause D. darstellt!

Pizza Maria ist für mich eine ‚von der Hand in den Mund‚ – Pizza, man kann sie wunderbar auch ohne Besteck essen – also auch mal etwas für die Gartenparty im Sommer oder sonst ein zwangloses Beisammensein.

Pizza_maria

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza Maria
Kategorien: Pizza
Menge: 1 Portion **

Zutaten

H TEIG
150 Gramm   Weizenmehl mit 1/2 EL Gluten gemischt *
100 Gramm   Wasser
4 Gramm   Salz
1/4 Teel.   Trockenhefe
H BELAG
1     Tomate, geschält
1/2     Mozzarella (ca. 60 g)
1 Essl.   Olivenöl
3     Basilikumblätter
      Salz
1 Prise   Zucker

Quelle

  von Zorra
  http://kochtopf.twoday.net/stories/5056152/
  Erfasst *RK* 10.11.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Für den Teig Wasser und Hefe in eine Schüssel geben. Hefe auflösen,
dann 2 EL Mehl hizugeben und mit einer Kehle verrühren bis keine
Klumpen mehr vorhanden sind.

So weiterfahren bis alles Mehl aufgebraucht ist. Sobald der Teig
zusammenkommt mit den Händen kneten. Den Teig insgesamt gute 15 Minuten
kneten. Der Teig soll sehr weich sein, aber nicht mehr an den Händen
kleben. Fertigen Teig zugedeckt 6-7 Stunden gehen lassen.

Danach den Teig mit bemehlten Händen aus der Schüssel nehmen und auf
einem Backpapier zu einer 1/2 cm dicken Pizza formen (rund oder
viereckig). Zudecken und nochmals 3 Stunden gehen lassen.

Für den Belag alle Zutaten mit dem Zauberstab pürieren.

Belag auf der fertig gegangenen Pizza verteilen bzw. verstreichen.
Sofort in die untere Hälfte des auf 220 C vorgeheizten Ofen schieben.
10 Minuten backen, Temperatur auf 250 C erhöhen und 5-7 Minuten fertig
backen.

*Eva: Pizzamehl von der Adler Mühle und kein Gluten

** Eva: für 2 Personen doppelte Menge zubereitet

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9 Gedanken zu „Nachgebacken: Pizza Maria

  1. Bolliskitchen

    Ich habe meinen Pizzateig gefunden und da kann’s noch so viele im Web oder in Büchern geben, die mache mache ich mir nicht mehr….
    Was den Belag angeht allerdings schon, da bin ich offen!!!!

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  2. zorra

    Hm, schon merkwürdig, dass der Teig bei dir nicht ganz so fluffig wird. Im Originalrezept, welches ich von hier http://www.cookaround.com/yabbse1/showthread.php?t=81269 habe, nehmen sie teilweise auch Pizzamehl. Vielleicht musst du noch etwas mehr Wasser zugeben. Das nächste Mal, lass ich mal das Gluten weg, bin gespannt wie es die Pizza dann bei mir wird.
    @bolli – ich liebe es verschiedene Teige auszuprobieren, aber du bist ja nicht so die Teigige. 😉

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  3. Osteria

    Da bin ich aber „froh“ (NICHT schadenfroh!),dass es bei Dir auch nicht sooo geworden ist wie wohl bei Zorra und wie man es sich gewünscht hätte Auch ich habe die Pizza Maria schon nachgebacken und es wurde bei mir eher ein bisschen wie ein Pizza-Keks ;-)… gut, ich habe ihn zu lange im Ofen gelassen, aber er ist auch vorher nicht schön aufgegangen. Leider trau ich mich nun nicht mehr so daran… Grüße aus dem Kraichgau!

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  4. Charlotte

    Gestern gab’s bei mir zum Abendessen diese wunderbare Pizza Maria. Mein erster Gedanke war „Focaccia“, die mir vor längerer Zeit nach einem anderen Rezept nicht so besonders gelungen war und auch nicht so geschmeckt hatte (war allerdings keine „rossa“; Bericht von Claudio bei zorra). Das Originalrezept, welches zorra erwähnte, habe ich mir etwas mühsam mit meinen dürftigen Italienischkenntnissen durchgelesen. Dort wird noch wesentlich weniger Hefe eingesetzt, was mich auch zum Probieren reizen würde. – Ich habe WM 405 mit 20 % Wiener Griessler vermischt, eingesetzt, da ich kein WM 550 mehr hatte und Pizzamehl auch nicht habe; Gluten wurde nicht zugefügt. Es klappte prima mit der Zubereitung; ich ersparte mir allerdings die händische Kneterei mit dem extrem klebrigen Teig und ließ den Handmixer mit Knethaken arbeiten.
    Der Teig war nach 6 Stunden zwar nur mäßig aufgegangen, nach weiteren 3 Stunden hatte er sich jedoch schön entwickelt und im Ofen ging er dann sehr schön hoch (2,5 cm). – Ein Genuß – wird wiederholt – und danke für das Rezept, auch an zorra.

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  5. eibauer

    sieht lecker aus..
    Das backe ich mal nach.
    Bei Pizza ist mir immer wichtig,
    Teig lange im Kühli gegangen und Ofen
    „volle Pulle“.
    Dann wirds was, auch ohne Gluten.
    HBG
    eibauer

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