Tomatenwurzelbrote

Es wird wieder einmal Zeit den Brot- und Brötchenvorrat aufzufüllen und da mir ein netter Brotbäcker, von dem ich schon das Rezept für diese – von mir so begehrten – Vielkornstangen bekommen habe, erneut ein Rezept hat zukommen lassen, musste dies natürlich sofort nachgebacken und probiert werden.

Und wie so oft im Leben: je mehr man hat, desto größer die Qual der Wahl!
Jetzt stehe ich nämlich vor dem Problem und weiß nicht, welche Sorte mir besser schmeckt…..vielleicht sollte man es einfach danach entscheiden, welchen Belag man gerade gerne darauf essen möchte, denn die Vielkornstangen sind ein wenig neutraler und insofern kann man sie mit fast jedem Belag essen.

Die Tomatenwurzelbrote schmecken nun sicher nicht unbedingt mit Marmelade oder sonstigem süßen Aufstrich; aber sie passen perfekt zum Grillen, zu Salaten, fürs Picknick, zu Käse (ich esse sie sehr gerne mit Ziegenfrischkäse) – in der Zubereitung sind sie schnell gemacht und das Rezept ist genau so gelingsicher wie das zuerst genannte…..kein Wunder bei ihm!

Tomatenwurzelbrote

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomatenwurzelbrote
Kategorien: Brotstangen, Tomaten, WSt
Menge: 9 bis 12 Stangen

Zutaten

900 Gramm   Mehl 550
200 Gramm   WST (TA200)
480-500 Gramm   Wasser
18-20 Gramm   Salz
15 Gramm   Frischhefe oder 1 Trockenhefe
1 Glas   Getrocknete Tomaten in Öl (Orto Mio) – abgetropft
40-50 Gramm   Vom abgegossenen Tomatenöl(ungefähr die
      Hälfte)

Quelle

  Rezept von eibauer – Chefkoch User
  http://www.chefkoch.de/forum/2,37,413398/
  Tomatenwurzelbrot-von-eibauer.html
  Erfasst *RK* 10.08.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Tomatenstücke aus dem Glas kleinschneiden.

Alle Zutaten vermischen und ausreichend in der KA kneten lassen, bis die Tomatenstücke zerteilt und verteilt sind.

Den Teig in die Gärschüssel legen und mehrmals darin falten. Dauer ca. 1 – 2 h.

Den gegangenen Teig nicht mehr kneten, sondern in 3 Stücke
zerteilen. Erneut in 3 Stücke teilen und auf die gewünschte Länge
ziehen. ( Wer sie kleiner will, kann auch 6 Stücke abteilen )

Die Teiglinge in sich drehen und leicht in einer Mischung aus Roggen und Maismehl wälzen.

Kurz gehen lassen und in den vorgeheizten Ofen bei ca. 230 Grad mit
Schwaden backen bis zur gewünschten Bräune. Dauer ca. 25-30 min.

*Eva: von allen Zutaten nur die Hälfte genommen und 6 Stangen à ca 150 g gebacken

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15 Gedanken zu „Tomatenwurzelbrote

  1. Dandu

    Man sieht das gut aus. Da bekomm ich schon wieder ein Knurren in der MAgengegend. Kein Wunder, bin heut schon sehr früh aufgestanden und werde jetzt gleich mal ein bisschen Laufgen gehen. 😉

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  2. Eva

    @lamiacucina: du hast mich mit deinem Kommentar zum Nachdenken gebracht – du hast recht: auf diese Art angegeben, kann das Rezept nur nachbacken, wer sich mit Sauerteig u.ä. auskennt, daher hier ein paar Erklärungen dazu:
    – KA: KitchenAid (aber es geht selbstverständlich auch jede andere Küchenmaschine (ich habe z.B. eine Kenwood)
    – TA: Die Teigausbeute (kurz TA) drückt das Verhältnis zwischen 100 kg Mehl und Wassermenge (kg <>Liter) in einem Teig aus. Besteht ein Teig aus 100 kg Mehl und 50 Litern Wasser, so spricht man von einer TA von 150. Wenn man allgemein von Teigausbeute spricht, so ist damit konkret die Netto-Teigausbeute gemeint, also Getreidemahlerzeugnisse in Bezug auf Flüssigkeit im Teig.
    -WSt (Weizensauerteig):
    Sauerteigherstellung
    1.Tag
    50g Weizenmehl Type 550 oder 812
    50g lauwarmes Wasser
    alles verrühren und 1 Tag abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen
    2. Tag
    zu dem ersten Ansatz wieder 50g Weizenmehl und 50g Wasser dazurühren und wieder 24 Stunden stehen lassen
    3. Tag
    zu dem Ansatz wieder 50g Weizenmehl und 50g Wasser dazurühren und nochmals 24 Stunden stehen lassen.
    Nun hat man 300 g WSt, diesen Weiterverarbeiten je nach Rezept!!
    Nimmt man statt Weizenmehl Roggenmehl bekommt man auf diese Art einen RSt (Roggensauerteig)

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  3. Christel

    … und wenn man sich jetzt ein bisschen von diesem Teig in den Kühlschrank stellt, kann man sich beim nächsten Mal die ersten 2 Tage sparen.
    Mein erster Sauerteig war irgendwie komplizierter, noch mit unterschiedlichen Temperaturstufen etc.
    Das Rezept ist gespeichert, ich habe ja noch jede Menge gedörrte und eingelegte Tomaten 😉

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  4. Ursula

    Das sieht lecker aus, leider fehlt es mir an den Tomaten, frische hätte ich genug, aber getrocknete in Öl sind ausgegangen – sonst würde ich das jetzt gleich nachmachen!

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  5. Eva

    @ Christel: du hast mit deinem 1. Satz natürlich recht….so einfach geht es dann nach diesem 1. Schritt weiter 🙂 Ich habe sowohl WSt als auch RSt immer im Kühlschrank!

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  6. eibauer

    …das sieht natürlich lecker aus, eva.
    Der Norden kommt, kann man nur sagen, ganz gewaltig….mit super Backergebnissen.
    Die Abkürzungen, auch was typisch deutsches, sind natürlich schon speziell….
    Zum Sauerteig – wenn man Ihn nach Deiner Beschreibung hergestellt hat…
    Meiner steht im leicht zugeschraubten Glas im Kühlschrank. Bei Bedarf nehme ich 1-2 Esslöffel am Vortag raus und fülle es in eine Schüssel. Je nach gewünschter Gesamtmenge kommen noch Mehl und leicht warmes Wasser dazu. Dann wird ein Brei gerührt und mit Haushaltfolie Fliegensicher abgedeckt.
    Wer will kann zwischendurch noch einmal umrühren. Am nächsten Tag hat man seinen fertigen Sauerteig.
    Die Differenz im Kühlschrankglas fülle ich wieder mit Mehl und Wasser auf. Dies mache ich einmal in der Woche…als Sauerteigpflege.
    Gutes Gelingen wünscht der eibauer

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  7. Eva

    @eibauer: Nun haben wir das Rezept mit vereinten Kräften vollständig 🙂
    War ein bisschen kurzsichtig von mir, das Rezept nicht so einzustellen, dass jemand auch zum ersten Mal etwas mit Sauerteig backen könnte!
    Aber für Fragen bin ich ja jederzeit offen :-)!

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  8. zorra

    Die sehen toll aus. Ich habe mal das Tomatenbrot von Martina Meuth nachgebacken. Fand ich aber geschmacklich nicht so der Hit. Gut damals war ich auch noch etwas backunerfahren. 😉

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  9. Marlene

    …oh lecker sehen die aus. Hab sie auch schon gebacken (eibauer sei Dank) und hätte die Hälfte ohne alles aufessen könnne…der Geschmack der getrockneten Tomaten ….mmmhhhh
    Werd ich sicher noch öfters backen.
    @ Sivie
    im Teig sind getrocknete Tomaten,klein geschnitten, kann man auch nur kleine Stückchen sehen 😉

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  10. eibauer

    …zu den Tomatenstückchen hatte ich mich
    auch gewundert. Die Kitchenaid hatte aber fast alles klein gemacht. Wem die Tomatenmenge zu viel ist, der kann diese ja etwas reduzieren.
    Zum Backergebnis hat dies keinen Einfluß.
    HBG
    eibauer

    Antworten
  11. Jutta

    Mal davon abgesehen, dass die Brote einfach toll aussehen, haben sie mich doch stutzen lassen. Ich hatte nämlich „Tomatenwurzelbowle“ gelesen, fand das sehr ungewöhnlich (welche Wurzeln?)und guckte komisch, als ich dann die Brote sah 😉
    Eibauer hat mir übrigens auch schon schöne Stunden bereitet – natürlich nur mit dem Nachgebackenen….

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  12. lavaterra

    Wenn ich bisher noch gezweifelt hätte, ob ich es auch mal mit dem Brotbacken versuchen sollte, dann hätte mich dieses tolle Rezept und das schöne Foto restlos überzeugt. Super!

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