Fougasse

Letztes Jahr um diese Zeit herum habe ich mit dem Brot backen angefangen; so genau weiß ich gar nicht mehr, was der Auslöser war….aber ich glaube, es war ein Rezept, das meinem neuen  Kombi-Garer beilag und das ich dann einfach nachgebacken habe, um den Ofen auszuprobieren.
Es war ein ganz einfaches Bauernbrot, aber es schmeckte und die Leidenschaft war erweckt.
Dann wurde das Internet durchstöbert – vor allem dies Forum und dies und das; viel besucht wurde auch ihre Seite  – vor allem habe ich aber gebacken ohne Ende; da wenig schief ging (man muss eben auch mal Glück haben), machte das neue Hobby einen Riesenspaß und wurde immer mehr vertieft.
In meiner Anfangszeit war gerade sein Buch in diesem Forum sehr in aller Munde und so habe auch ich es mir gekauft und fleissig daraus gebacken.
Nun war es an der Zeit, dieses Buch mal wieder zu Hand zu nehmen und die Fougasses daraus zu backen, die uns schon letztes Jahr während der Grillsaison so lecker geschmeckt hatten.
Ganz zufrieden bin ich da mit meinem diesjährigen Ergebnis nicht, denn ich finde, dass ich sie schon – optisch – schöner hinbekommen habe, aber man sollte vielleicht auch mal etwas zeigen, was nicht ganz so gelungen ist.
Zur Intensivierung des Geschmacks habe ich zu den Teigzutaten wieder meinen alten Teig dazugegeben – wie ich das schon hier und hier getan und beschrieben habe.

Fougasse

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fougasse
Kategorien: Brot, Hefe
Menge: 6 Stück

Zutaten

500 Gramm   Weizenmehl Type 550  *
10 Gramm   Frische Hefe
10 Gramm   Salz
350 Gramm   Wasser (350 ml, aber Wiegen ist genauer)

Quelle

  Richard Bertinet, Brot für Genießer,
  ISBN 3-88472-711-7
  Erfasst *RK* 02.07.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Ofen – möglichst mit Backstein oder umgedrehtem Backblech – auf
250 °C vorheizen. Mit den Fingern die Hefe ins Mehl hineinreiben, wie
wenn man Streusel zubereitet. Das Salz und das Wasser zugeben und
sämtliche Zutaten mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem Teig
verarbeiten; den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Ball
formen und dann in der bemehlten Schüssel abgedeckt eine Stunde gehen
lassen.

Nun den Teig mit Hilfe einer Teigkarte vorsichtig aus der Schüssel
auf eine gut bemehlte Arbeitsplatte heben, ohne dass der Teig zu sehr
gedehnt wird. Den Teig gut bemehlen und vorsichtig ganz leicht
auseinanderziehen. Teig halbieren, jede Hälfte Dritteln und diese Teile
diagonal mit der Teigkarte einschneiden, so dass sie an den Rändern
noch zusammen bleiben. Dann links und rechts des Schnittes noch zwei
bis drei kleinere Schnitte machen und diese vorsichtig etwas
auseinanderziehen, damit sie beim Backen nicht verschwinden.

Teigstücke mit Maismehl bestäuben und mit Hilfe einer Backschaufel
(auch mit Maismehl bestäubt) auf den Brotbackstein in den vorgeheizten
Ofen schieben, dabei kräftig schwaden. Die Hitze auf 230 reduzieren und
die Fougasses in 12 – 15 Minuten goldbraun backen.

*Eva: 200 g ‚alten‘ Teig dazugegeben und vor dem Gehenlassen wieder abgenommen fürs nächste backen

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10 Gedanken zu „Fougasse

  1. Sivie

    Deine Fougasse sehen doch toll aus. Da hättest Du mal meine Versuche sehen sollen, als ich das Buch neu hatte.
    Dein Link zu Dieters Forum klappt übrigens nicht.
    LG

    Antworten
  2. Petra

    Die sehen doch wunderbar aus. Ich habe das Buch ja auch, aber noch fast nichts daraus gemacht – ich sollte mal ran! Danke für die Erinnerung und ein schönes Wochenende

    Antworten
  3. Marlene

    …also ich finde auch sie sehn wunderbar aus und aus dem Buch hab ich auch schon sooo lange nichts mehr gebacken – sollte es wohl auch wieder mal zur Hand nehmen.

    Antworten
  4. eibauer

    …die Dinger habe ich gestern auch zum ersten Mal gebacken…auch nach Bertinet…lecker. Aber mit der Form mußt Du noch üben.. (-:

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  5. Eva

    @eibauer:ja, da hast du recht; letztes Jahr sahen sie aus wie im Buch und nun das….
    aber es entspricht nicht meiner Art immer nur Perfektes zu präsentieren….das wäre ja auch unglaubwürdig!
    Hattest du mehr Erfolg mit der Form??? Sicher, so wie ich deine Backwaren kenne.

    Antworten

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