Rhabarbertarte

Wie bereits erwähnt haben wir dieses Jahr irgendwie die Liebe zum Rhabarber entdeckt und so habe ich – auf der Suche nach weiteren Rezepten – in meinem Koch- und Backbücherschrank mal wieder das Buch von Sophie Dudemaine durchgeblättert und siehe da: es gibt darin diese Rhabarbertarte.
Dank des erneut guten Wetters konnte die Tarte gleich im Garten gekostet werden; sie hat uns so gut geschmeckt, dass direkt 2/3 davon aufgegessen waren.

Rhabarbertarte_2

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

           Rhabarbertarte
                   Kuchen, Rhabarber, Mürbteig
                  1 Kuchen

Zutaten

                           Mürbeteig

    250     Gramm  Doppelgriffiges Mehl
    130     Gramm  Weiche gesalzene Butter
     60     Gramm  Gemahlene Mandeln
    130     Gramm  Puderzucker
      2            Eigelb

                          Füllung

    750     Gramm  Rhabarber
    150     Gramm  Zucker
      3            Eier
      1      Essl. Speisestärke
      1      Essl. Mehl
    150     Gramm  Crème double

Quelle

            Sophie Dudemaine
            "Sophies Tartes, Quiches und Salate"
            — Erfasst *RK* 07.05.2008 von
            — Eva Ohrem

Zubereitung

Das Mehl in einer Schüssel mit der klein geschnittenen Butter
vermengen. Die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und die Eidotter
hinzufügen und das Ganze mit 4 Eßlöffeln kaltem Wasser zu einem
glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen, in
Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 2 Stunden in den
Kühlschrank legen.

Den Teig spätestens 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank
nehmen, die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig mit dem
Nudelholz ausrollen.

Den Backofen auf 180° C (160° C Umluft) vorheizen.

Eine Tarteform (28 cm Durchmesser) mit dem Teig auskleiden und die
Form in den Kühlschrank stellen.

Den Rhabarber schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Mit
50 g Zucker bestreuen und beiseite stellen.

Die Eier in einer Schüssel kräftig mit dem restlichen Zucker
verquirlen. Speisestärke, Mehl und zum Schluss die Crème double
unterheben (1). Die Rhabarberstücke dazugeben, das Ganze auf dem
Tarteboden verteilen und die Tarte 30 Minuten backen.

(1) Sophies Tipp: Die Crème-double-Mehl-Mischung saugt den
austretenden Rhabarbersaft auf. Achten Sie deshalb darauf, dass der
Rhabarber gut damit überzogen ist.

Anmerkung Eva: auf keinen Fall mehr als die angegebene Menge
Rhabarber nehmen, sonst wird der Kuchen nicht fest; die Backzeit war
bei mir wesentlich zu kurz – ich habe die Tarte bei 170° C  55
Minuten gebacken.

Die Tarte schmeckt sehr lecker; gut passt natürlich auch etwas
Schlagsahne dazu.

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2 Gedanken zu „Rhabarbertarte

  1. rike

    Klingt sehr lecker, Deine Rhabarbertarte. Dein Garten sieht ja wunderschön aus! Fast wie aus einem Magazin! Unserer ist mehr so improvisiert. Irgendwie habe ich zwar jede Menge Pläne, aber nie die nötige Zeit, um das alles umzusetzen. Jetzt ist er schon den 3. Sommer ein etwas chaotisches Paradies.

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  2. Eva

    Oh, danke fürs Kompliment. Der Garten sieht erst seit letztem Jahr so aus; diese klaren Linien und der Springbrunnen waren schon lange ein Traum von meinem Mann und so haben wir uns das letztes Jahr alles in Eigenarbeit so hingebastelt(mussten auch einiges an ‚Lehrgeld‘ bezahlen und rückwärts arbeiten); so viel Schubkarren be- und entladen hab‘ ich mein ganzes Leben noch nicht! Den Pavillon haben wir schon länger (war mein Traum) – der ist hier im Norden schon der kühlen Abende wegen sehr nützlich.

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