Ich hab es gesehen……

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Meine Familie weiß es, aber ob meine LeserInnen es wissen? 😉

Ich liebe Elefanten! Die wichtigsten Tiere im Tierpark waren für mich immer die Elefanten und schon aus diesem Grund waren wir mit den Kindern oft bei Hagenbeck, denn dort gibt es viele Elefanten, die sich in der 8.000 qm großen Außenanlage bewundern lassen können.

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Früher mit den Kindern oft dort, heute geht es nun mit den Enkeln zu Hagenbeck – wie auch diesen Freitag und was hatte ich für ein Glück: das da gerade mal 5 Tage alte Elefanten-Mädchen durfte für kurze Zeit mit ihrer Mutter bei den anderen Elefanten im Freigehege sein und so konnte ich es bewundern und bestaun und immer wieder fotografieren. :-)

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Yashoda, die 35-jährige Elefantenmutter und ihr kleines Mädchen

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das Stöckchen von der Mama hätte ich auch mal gerne….

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schon noch ein bisschen wackelig…die ersten Schritte mit der Mama

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und ja immer ganz dicht dran bleiben….an der Mama

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Und was wir sonst noch so gesehen und erlebt haben bei Hagenbeck, das kommt dann in einen weiteren Blogbeitrag.
Ich hoffe, wir lesen uns?!

 

 

Weizenbrot mit Altbrot-Brühstück und Lievito madre

Mal wieder lecker Brot gebacken … so ganz verlernt hab ich es wohl noch nicht?!
Einfach zu backen und schmeckt mit jedem Belag: Weizenbrot mit Altbrot-Brühstück und Lievito madre

Weizenbrot mit Altbrot-Brühstück u. Madre  (1)

Das Rezept stammt ursprünglich vom Brotdoc: er nennt seine Brote ‚Altbrotstangen‚, hier wurden sie modifiziert in eine Variante mit madre

Weizenbrot mit Altbrot-Brühstück u. Madre  (2)

Weizenbrot mit Altbrot-Brühstück und Lievito madre

Portionen: 2 Brote à 500 g

Weizenbrot mit Altbrot-Brühstück und Lievito madre

Zutaten

  • Lievito madre
  • ca. 250 g Madre TA 150 - aufgefrischt
  • (Weitere Infos Auffrischung von Lievito madre siehe hier:
  • http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=115537#115537)
  • Altbrot-Quellstück:
  • 35 g Altbrot - geröstet und gemahlen
  • 90 g Wasser
  • Gut verrühren und mind. 30 Minuten quellen lassen.
  • Hauptteig:
  • Vorteig
  • Altbrot-Quellstück
  • 360 g (200 + 160g ) Weizenmehl 550 od. mediterran od. T65 (Eva: 200 g 500er und 160 g T65)
  • 220 + 20 g Wasser
  • 11 g Salz
  • 5 g Hefe (optional)

Zubereitung

  • 260 g Weizenmehl mit 200 g Wasser grob vermischen und ca. 30 Min. quellen lassen.
  • Anschließend restliche Zutaten zugeben und verkneten.
  • Restliches Wasser nach Bedarf zugeben, der Teig ist eher etwas fest, sollte nicht zu weich werden.
  • Teigtemperatur: 24-26° - wäre optimal
  • Knetzeit: 10-15 Min. – der Teig sollte sich am Ende der Knetzeit vom Schüsselrand u. boden lösen.
  • Teigruhe: ca. 90-120 Min. - nach 45 Min. 1x aufziehen/falten od. im Kneter zusammenkommen lassen (ca. 6-10 Umdrehungen mit dem Knethaken).
  • Nach der Teigruhe den Teig 2x falten, wirken u. formen. Teiglinge leicht bemehlen und mit dem Schluss nach oben in eine Gärkörbchen legen.
  • Stückgare: ca. 100-120 Min. (je nach Triebkraft der Madre) – bei knapp voller Gare auf Backpapier od. Backschieber stürzen, einschneiden nach Wunsch.
  • Backen: Backofen vorheizen auf 240° - mit Schwaden anbacken – bei ca. 220° gut ausbacken - gegen Ende der Backzeit Schwaden ablassen. Die letzten 5 Min. der Backzeit mit leicht geöffneter Türe backen, damit das Brot eine schöne Kruste bekommt, evtl. Temperatur nochmals erhöhen auf ca. 230/240°
  • Gesamtbackzeit: ca. 35-40 Min. – gut ausbacken

Notizen:

Quelle: Altbrotstangen vom Brotdoc - modifiziert in eine Variante mit madre

http://brotdoc.com/2015/06/27/altbrot-stangen/

http://deichrunnerskueche.de/2015/07/weizenbrot-mit-altbrot-bruehstueck-und-lievito-madre.html

 

Pilz-Steak-Pfanne

Pilz-Steak

Immer öfter bin ich am Überlegen, ob ich das Abonnement meiner kleinen Rezeptheftchen nicht kündige, weil mich immer weniger Rezepte zum Nachkochen inspirieren und weil sich die Wiederholungen aus früheren Heften immer mehr häufen.

Doch hin und wieder spricht mich dann doch was an und dann empfinde ich das Rezept – wie früher – immer noch als stimmig, sehr lecker und meist schnell zubereitet, wie heute diese Pilz-Steak-Pfanne, zu der ich als Beilage Reis gereicht habe.

Pilz-Steak-Pfanne

Feines, schnelles Sonntags- oder auch Alltagsgericht. :-)

Pilz-Steak

Portionen: 2 Personen

Pilz-Steak

Zutaten

  • 2 Schweinenackensteaks (à 150 g)
  • 150 g Champignons
  • 150 g Kräuterseitlinge
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Kochsahne
  • Zucker
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 4 Stiele glatte Petersilie

Zubereitung

  • Fleisch 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Champignons und Kräuterseitlinge putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln.
  • Steaks mit Salz und Pfeffer würzen, in 2 EL heißem Olivenöl von beiden Seiten je 3-4 Minuten bei starker Hitze braun anbraten, aus der Pfanne nehmen.
  • Restliches Öl und Butter im Bratsatz erhitzen. Pilze und Zwiebeln darin 3-4 Minuten braun anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Wein ablöschen und offen bei starker Hitze bis auf einen kleinen Rest einkochen lassen. Brühe und Sahne zugeben, aufkochen und offen 3 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Muskat abschmecken.Fleisch daraufsetzen und weitere 2 Minuten köcheln lassen. Petersilie abzupfen und grob hacken. Über die Sauce und das Fleisch streuen.
  • Dazu Kroketten oder Reis servieren. (Eva: Reis)
http://deichrunnerskueche.de/2015/03/pilz-steak.html

Pausen….nicht immer kalkulierbar ;-)

In meinem Weihnachtspost hatte ich eine Pause von 2 – 3 Wochen angekündigt, inzwischen sind daraus schon gut 6 Wochen geworden.

Einerseits leider, verliere ich doch viele LeserInnen dadurch – andererseits gut so, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir die Auszeit vom Bloggen, von facebook und vom privaten PC-Gebrauch insgesamt derzeit gut tut.
Vielleicht habe ich, genau wie Roger, eine Schreib-Blockade?

In den letzten Jahren habe ich sehr an mir gearbeitet, mit Tatsachen, die ich nicht ändern kann, nicht allzu sehr zu hadern. Darum hadere ich jetzt nicht und bin mir sicher: es kommen sicher andere Zeiten und dann rückt das virtuelle Leben wieder mehr in den Vordergrund als derzeit.

Ich war aber nicht untätig in den letzten Wochen, sondern habe – seit annähernd 30 Jahren – zum ersten Mal wieder gestrickt und – auch wenn sie alles andere als perfekt sind – will ich die beiden ersten Exemplare doch hier im Blog festhalten.

Ich hoffe, dass die beiden Enkelkinder nicht allzu kritisch mit den Werken der Oma (da muss ich mich doch noch sehr dran gewöhnen 😉 ) sein werden.

So viel für heute, bis bald mal wieder. Hoffentlich bleiben mir einige von euch treu.:-)

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Weihnachten 2014

frohe-weihnachten-0058.gif von 123gif.de

Auch wenn – zumindest hier im Norden – Starkregen und Sturm Weihnachten einläuten, so kann man doch beim Anblick dieser drei lustigen Gesellen ein wenig von weißen Weihnachten träumen.

Viel wichtiger als das Wetter ist doch an Weihnachten, dass wir Zeit und Ruhe haben für unsere Liebsten!

Ich wünsche euch, meine lieben LeserInnen, ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel Muße für alles, was euch wichtig ist.
Kommt gesund und munter ins Jahr 2015 – es möge für uns alle ein gutes Jahr werden.

Ich nehme mir mal für 2-3 Wochen eine Auszeit vom Bloggen, um dann irgendwann im Januar wieder loszulegen.

Lasst es euch gut gehen und bleibt mir bitte treu! :-)

Chapeu

Chapeau

Ein weiteres Rezept aus dem Buch von Peter KappMein Brot – Rezepte ohne Kompromisse‚* wurde von mir, leicht modifiziert, getestet: Chapeau.

Aber wieder bin ich über ein paar Ungenauigkeiten im Buch gestolpert: bei den meisten Rezepten fehlt fast komplett die Stückgare und bei dem Rezept fürs Chapeau stimmt die Angabe zur speziellen Optik des Brotes nicht. Er schreibt in seinem Rezept, dass man ca. 2-3 cm des Teiges flach drücken und über den restlichen Laib legen soll – man muss aber ein wesentliches breiteres Stück über den Restteig legen, damit diese typische Chapeauform entsteht, wie er sie so hübsch in seinem Buch zeigt.

Chapeau-geschnitten

Beim nächsten Mal bin ich schlauer und für dieses Mal war es wichtig, dass das Brot wirklich gut schmeckt und zu jeder Art von Belag passt.

Chapeu

Chapeau

Chapeau

Zutaten

  • 180g Lievito madre, aufgefrischt (alternativ: Weizensauerteig, aufgefrischt)
  • 100 g Roggenmehl 1150, im Backofen bei 150°C geröstet (Eva: in der Pfanne)
  • 300 g Weizenmehl 550er
  • 10 g Salz
  • 8 - 10 g Hefe (je nachdem, wie triebstark der LM oder der Weizensauerteig ist)
  • 5 g Honig
  • 5 g Öl
  • 260 g Wasser

Zubereitung

  • Knetzeit:
  • Die Zutaten des Hauptteiges ca. 8 Minuten langsam mischen und weitere 4 Minuten schneller auskneten.
  • Teigruhe:
  • ca. 50 Minuten; nach 20 und nach 40 Minuten falten
  • Teig schonend zu einer Kugel formen und die Kugel anschließend mit einem runden Holzstab folgendermaßen zu einem Chapeau formen: auf der dem Körper abgewandten Seite den Teig auf einer Breite von mindestens ca. 5-6 cm (Eva: sollte beim Umklappen bis zur Hälfte des Restlaibes gehen) sehr flach drücken und mit den Fingern etwas in die Länge ziehen. Dieses flach ausgebreitete Stück dann mithilfe des Holzstabes gleichmäßig flach ausrollen. Dieses flache Stück dann wie einen Deckel auf den Laib legen und sanft festdrücken. Den Laib mit dem Schluß (Deckel) nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und abdecken.
  • Stückgare: ca. 60 Minuten
  • Backen: Den Backofen auf 240°C voheizen.
  • Kurz vor dem Einbringen in den Backofen das Chapeau mit dem Schluss (Deckel) nach oben drehen und in den vorgeheizten Backofen schieben - Schwaden zugeben.
  • Nach ca. 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, um den Wasserdampf abzuführen, anschließend die Temperatur auf 200°C reduzieren.
  • Backzeit: Nach ca. 35 Minuten ist das Couronne fertig gebacken.
  • Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 240°C/20 Minuten/5 sec Schwaden//200°C/15 Minuten/ohne Schwaden - nach 10 Minuten Backofentür kurz geöffnet und Schwaden abgelassen
http://deichrunnerskueche.de/2014/12/chapeau.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Quiche-Lorraine-a-la-moutarde-Savora

Quiche Lorraine à la moutarde Savora – nachgebacken

Foodblogger sind – wie schon öfters erwähnt – was Tolles!
Man steht sich mit Rat und Tat beiseite.

Das durfte ich gerade wieder erleben: kürzlich haben erst Micha und dann Robert eine Quiche Lorraine à la moutarde Savora vorgestellt, die mich bei beiden sehr ansprach. Bei Robert kommentierte ich dann, wie man die in Deutschland nachbacken soll, wenn man diese spezielle Senfcreme nicht bekommt. Bald danach erreichte mich eine Mail von Sabine vom Blog Bonjour Alsace, die mir anbot mir moutarde Savora zu schicken, wenn ich sie nur meine Adresse wissen lassen würde. Gesagt, getan und kurz darauf erreicht mich ihr liebes Paket mit netten Zeilen und zwei Gläsern der Senfcreme. :-)Herzlichen Dank, liebe Sabine!

So stand dem Nachbacken nichts mehr im Wege und vom Ergebnis bin ich so begeistert, dass es diese Quiche zu Weihnachten als kleine Vorspeise geben wird – diese Senfcreme verleiht ihr ein ganz besonderes gewisses Etwas.

Quiche-Lorraine-a-la-moutarde-Savora

Ich habe die Quiche in meiner Tarteform mit losem Boden – 10*35 cm – gebacken und daher Roberts Mengenangaben durch 1,56 geteilt.

Nachgebacken: Quiche Lorraine à la moutarde Savora

Portionen: als Vorspeise für 4 Personen, als Hauptgericht mit

Nachgebacken: Quiche Lorraine à la moutarde Savora

Zutaten

  • Form 19×28 cm Rechteck
  • für den Mürbeteig:
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 5 g Salz
  • 1 Ei
  • 20 g Wasser (L.: Weisswein, Chablis) (Eva auch)
  • für die Füllung:
  • 100 g gekochter Schinken in 3 Scheiben
  • 50 g Comté, gerieben
  • 125 ml Milch, 125 ml Sahne
  • 1 Elf. Senfsauce Savora (20g)
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • L.: eine Msp. Piment d’Espelette (Eva auch)

Zubereitung

  • Ofen auf 180°C Umluft stellen. Mehl und Salz in die Teigschüssel des Rührwerks sieben. Kalte Butter in Flöckchen unter das Mehl mischen und mit dem K-Haken zunächst langsam, dann schnell zu einer krümeligen Masse verrühren.
  • Das Ei und soviel Wasser (L.: Weisswein - Eva auch) in kleinen Portionen zugeben, bis der Teig klumpt. Nicht kneten. Von Hand rasch zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Die Tarteform ausbuttern. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarteform inklusive Rand damit auskleiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die Tarteform mit dem Teig für 30 min in den Tiefkühler stellen: damit verhindert man, dass der Boden sich beim Backen aufbläht.
  • Den Käse auf den Boden verteilen. Darauf den Schinken in Streifen oder Würfeln streuen. In einer Schüssel Milch, Rahm, Eier und Senfsauce vermixen. Mit Salz und Piment d’Espelette abschmecken. Vorsichtig über den Schinken und den Käse giessen.
  • Die Tarte in den Ofen stellen und für ca. 35 min backen bis sie goldgelb ist. Aus dem Ofen nehmen und etwa 10min abkühlen lassen, dann erst anschneiden.

Notizen:

Ich habe die Quiche in meiner Tarteform mit losem Boden - 10*35 cm - gebacken und daher Roberts Mengenangaben durch 1,56 geteilt.

http://deichrunnerskueche.de/2014/12/nachgebacken-quiche-lorraine-a-la-moutarde-savora.html

Kalbskotelett mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream

Ein gelungenes und wenig arbeitsintensives Sonntagsessen: Kalbskotelett mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream.

Kalbssteak-mit-Kartoffel-Wedges-und-Sour-Cream

Außer dem kurzen Anbraten der Steaks auf dem Herd wird alles im Backofen zubereitet = Hausfrauenfreundlicher geht eigentlich gar nicht.  😉

Kalbssteak mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream

Portionen: 2 Personen

Kalbssteak mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream

Zutaten

  • Für die Steaks:
  • 2 Kalbssteaks (à ca. 400 g; gut 4 cm dick)
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Zweige Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • Für die Kartoffel-Wedges aus dem Ofen:
  • 600 g Kleine Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken (nach Belieben)
  • Für die Sour Cream:
  • 125 g Schmand
  • 125 g saure Sahne
  • Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • 0,5 Bd Schnittlauch
  • 0,5 Bd Petersilie
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 0,5 Zitrone

Zubereitung

  • Für die Steaks:
  • Backofen auf 85°C vorheizen. Ein Ofengitter auf die mittlere Schiene und darunter ein Aptropfblech schieben. Den Fettrand der Steaks mehrfach einschneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Steaks darin auf beiden Seiten je 2-3 Minuten anbraten. (Eva: bei der Dicke lieber 3,5 Min. anbraten)
  • Thymian waschen und trocken schütteln. Den Knoblauch ungeschält andrücken und mit dem Thymian in die Pfanne geben. Die Steaks kurz im aromatisierten Bratfett wenden, aus der Pfanne nehmen und im Ofen auf dem Ofengitter 50 – 60 Minuten garen.
  • Für die Kartoffel-Wedges:
  • Kartoffeln gründlich waschen, mit Küchenpapier trocken reiben, vierteln und mit 2 El Olivenöl in einer Schüssel mischen. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Chiliflocken würzen und auf einem Backblech oder in einer Bratreine verteilen. Die Kartoffelviertel im auf 190°C vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 30 – 40 Minuten (Eva: eher 45 Minuten) backen, dabei ein- bis zweimal wenden.
  • Für die Sour Cream:
  • Saure Sahne und Schmand in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch und Petersilie klein hacken. Frühlingszwiebeln schneiden. Kräuter und Frühlingszwiebeln unter die Sahne-Schmand-Mischung geben und alles miteinander verrühren.
  • Von der Zitrone etwas Schale abreiben und die Zitrone ausdrücken. Saft und Schale zur Creme geben und unterrühren. Etwa 20 Minuten ziehen lassen.

Notizen:

Rezept aus: Kochen - Die neue digitale Schule

http://deichrunnerskueche.de/2014/12/kalbssteak-mit-kartoffel-wedges-und-sour-cream.html

Pandoro nach Rolando Morandin (mit Lievito madre)

Pandoro gehört zu Weihnachten wie Plätzchen, Stollen etc.

Meine Freundin Marlene – euch allen ja inzwischen bestens bekannt (sie könnte eigentlich Co-Schreiberin dieses Blogs sein :-) ) – hat auch dieses Jahr wieder ein neues Pandoro-Rezept in den Weiten des www ‚ausgegraben‘ und dann modifiziert.

Das Rezept ist insofern ein wenig aufwendig, da sich die Zubereitung über 2 Tage hinzieht, wovon immer nur wenige Minuten für weitere Vorbereitungsarbeiten vonnöten sind, aber der Aufwand ist gerechtfertigt, man wird mit einem wunderbar lockeren, geschmackvollen und saftigen Pandoro nach Rolando Morandin belohnt.

Marlene hat das Rezept so ausführlich aufgeschrieben – sogar mit Zeitplan und die einzelnen Schritte bebildert erklärt -, dass ich das Rezept dieses Mal nicht auch in meinem Blog aufschreiben werde, sondern euch bitte diesem Link zu folgen und direkt bei Marlene zu schauen und dort gerne auch zu kommentieren.

Sie und ihre tollen, gelingsicheren Rezepte haben diesen ‚Aufwand‘ mehr als verdient!


(
Pandoro-nach-Rolando-Morandinmit dem Fotografieren klappt es bei mir wieder nicht sonderlich gut, seit ich kein Tageslicht mehr dafür habe – schaut euch Marlenes Foto an, da könnt ihr die  Flaumigkeit dieses Pandoros wesentlich besser erkennen)

Weitere Pandoro-Rezepte findet ihr in meinem Blog hier und hier.

 

Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti

Kindheitserinnerungen pur – zumindest das Kalbsgeschnetzelte.

Im Oktober gab es ein paar Tage Kurzurlaub im Schwarzwald und ich hatte Gelegenheit Kalbfleisch, Schwarzwälder Schinken und das eine oder andere, was ich hier im Norden nicht so bekomme, einzukaufen.

Kalbsgeschnetzeltes mit Spätzle war immer ein Highlight-Gericht in der Kindheit und auch bei meinen Kindern war es immer beliebt. Dafür brauche ich natürlich kein Rezept, aber da ich die Mengen genau haben wollte für den Blog und Lafer es in seinem Buch ‚Der große Lafer‚* genau so kocht wie ich (*hüstel*, muss natürlich heißen: ich wie er ;-)), schreibe ich euch dessen Rezept auf. Und wenn schon Lafer, dann auch seine Variante mit Berner Rösti. Die habe ich genau so zubereitet wie er es empfiehlt und sie sind super so geworden.

Was für ein Glück, dass ich noch zwei weitere Portionen Kalbfleisch im Gefrierschrank habe und ich nochmals Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti zubereiten kann. :-)

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Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti

Portionen: 4 Personen

Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti

Zutaten

  • Fürs Kalbsgeschnetzelte:
  • 2 Zwiebeln
  • 300 g braune Champignons
  • 600 g Kalbfleisch (z. B. aus der Keule oder Nuss)
  • 50 g Butterschmalz
  • 20 g Mehl
  • 150 ml Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Für die Berner Rösti:
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 1 Tl Kümmelsaat
  • 2 El Butterschmalz
  • 2 El Butter
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Kalbsgeschnetzeltes:
  • Die Zwiebeln schälen und klein würfeln.
  • Die Champignons säubern und die Stiele kürzen. Die Pilze feinblättrig schneiden.
  • Das Kalbfleisch quer zur Faser in dünne Streifen schneiden.
  • Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Fleischstreifen darin portionsweise von allen Seiten scharf anbraten, jeweils mit 1 Teelöffel Mehl bestäuben, herausheben und beiseite stellen.
  • Zwiebelwürfel und Champignons in der Pfanne anbraten.
  • Den Bratansatz mit Weißwein ablöschen und aufkochen lassen.
  • Die Schlagsahne dazu gießen und gut mit dem Weißwein verrühren.
  • Das Fleisch dazugeben und 3 Minuten köcheln lassen.
  • Das Geschnetzelte mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Petersilie abbrausen und trockenschütteln. Die Blätter abzupfen, fein hacken und unter das Geschnetzelte heben.
  • Berner Rösti:
  • Die Kartoffeln gründlich in reichlich Wasser waschen.
  • Tipp: Für Rösti eine festkochende Kartoffelsorte verwenden. Sie behält beim Raspeln und Braten ihre feste Struktur.
  • Die Kartoffeln in einen großen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. 1 Tl Salz und Kümmel dazugeben. Die Kartoffeln nicht zu weich garen. Abgießen, ausdämpfen und über Nacht auskühlen lassen.
  • Am nächsten Tag die Kartoffeln pellen und auf der groben Seite der Vierkantreibe raspeln, mit 1 Prise Salz mischen und in 4 Teile teilen.
  • 1/2 El Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. 1/4 der Kartoffeln hineingeben und unter Rühren braten, bis die Raspel leicht gebräunt sind.
  • Dann die Raspel mit einem Pfannenwender zu einem Kuchen zusammenschieben.
  • Mit einem entsprechend großen Teller beschweren. Den Rösti bei mittlerer Hitze auf der Unterseite goldbraun braten.
  • Dann den Rösti samt Teller stürzen
  • Tipp: Benutzen Sie dazu ein Küchentuch, da der Teller sehr heiß wird.
  • Mit der hellen Seite wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  • Die zweite Seite ebenfalls goldbraun braten, dabei am Rand ½ El Butter in Flöckchen dazugeben. Den fertigen Rösti mit Salz und Pfeffer würzen und im Backofen bei 60 Grad warmhalten (Umluft nicht geeignet).
  • Aus der übrigen Kartoffelmasse 3 weitere Rösti zubereiten.

Notizen:

Rezept aus: "Der große Lafer"

http://deichrunnerskueche.de/2014/12/kalbsgeschnetzeltes-mit-berner-roesti.html