Hirtenmakkaroni

Für die Gestaltung der Rezeptnamen in meinem Abo-Heft bin ich nicht verantwortlich. 😉
Aber die von der Redaktion werden schon wissen, warum sie dieses Gericht Hirtenmakkaroni genannt haben.

Selten hatte ich es bisher, dass an den Rezepten aus diesen kleinen Monatsausgaben etwas nicht stimmig war – bei diesem Rezept waren es aber gleich zwei Dinge: erstens stimmt die Personenzahl nicht – mit diesen angegebenen Mengen werden locker 3, vielleicht sogar 4 Personen satt und nicht nur 2 – und zweitens wird eine Flasche =500 g passierte Tomaten angegeben und damit erhält man aber eher eine Suppe als ein Pastagericht. 😉

Hirtenmakkaroni

Nun aber genug gemeckert: ansonsten ist es ein leckeres, schnell zubereitetes Alltagsgericht, das es gerne mal wieder geben darf.

Hirtenmakkaroni

Portionen: 2 Personen

Hirtenmakkaroni

Zutaten

  • 100 Gramm Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 Gramm Südtiroler Speck (oder rohe Schinkenwürfel)
  • 2 Essl. Öl
  • 250 Gramm Hack, gemischt
  • 1 Flasche Tomaten, passiert (500 g)
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 1 Teel. Oregano, getrocknet
  • 100 Gramm TK-Erbsen
  • 180 Gramm Makkaroni, kurz
  • 1/2 Bund Glatte Petersilie

Zubereitung

  • Champignons putzen und vierteln. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Speck 0,5 cm groß würfeln.
  • Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. Speck in einer Pfanne mit 1 El Öl knusprig braten, auf einen Teller geben, 1 El Öl ins Speckfett geben, darin das Hack rundum hellbraun und krümelig braten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben, 2 Min. mitbraten.
  • Passierte Tomaten und Sahne zum Fleisch geben, mit Salz, Pfeffer,
  • 1 Prise Zucker und Oregano kräftig abschmecken. Pilze und Erbsen untermischen. Bei milder Hitze warm halten.
  • Kochendes Wasser salzen, Makkaroni nach Packungsanweisung garen.
  • Petersilienblättchen abzupfen und fein hacken. Nudeln abgießen und tropfnass unter die Sauce mischen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Notizen:

lt. Rezept für 2 Personen, reicht aber für 3-4 Personen

Rezept aus: "essen&trinken - für jeden Tag" Heft 6/2016

http://deichrunnerskueche.de/2016/05/hirtenmakkaroni.html

 

 

Nachgekocht: Lachsfrikadellen mit Estragon-Dip und Kartoffeln

Morgens bei Petra im Blog gesehen und SOFORT gewusst: das gibt es heute zu essen!

Und – wie immer bei Petras Rezepten – war die Entscheidung hundertprozentig richtig: diese Lachsfrikadellen sind wunderbar saftig und geschmacklich vorzüglich. Die nehmen künftig einen festen Platz auf dem Speiseplan ein. Überzeugt hat mich auch der Estragon-Dip – schön leicht und die passende Ergänzung zu den Frikadellen.

Lachsfrikadellen mit Estragon-Dip und Kartoffeln

Lachsfrikadellen mit Estragon-Dip und Kartoffeln

Fürs ansprechendere Foto bitte bei Petra schauen, ich hab nur schnell geknipst, weil der Hunger groß war. 😉

Nachgekocht: Lachsfrikadellen mit Estragon-Dip und Kartoffeln

Portionen: 2 Personen

Nachgekocht: Lachsfrikadellen mit Estragon-Dip und Kartoffeln

Zutaten

  • FRIKADELLEN
  • 300 Gramm Lachsfilet; geputzt
  • 50 Gramm Frisches Toastbrot; entrindet gemixt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Ei
  • 2 Essl. Gehackter Dill
  • 2 Essl. Tafelmeerrettich (Glas)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl; zum Braten
  • ESTRAGON-DIP
  • 1 Eigelb
  • 1/2 Teel. Senf
  • 1-2 Teel. Zitronensaft
  • 3-4 Essl. Öl
  • 2 Essl. Gehackter Estragon
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 2 geh. EL Joghurt
  • SOWIE
  • 400 Gramm Kleine festkochende Kartoffeln (wer hat: Drillinge!)

Zubereitung

  • Zitrone längs halbieren, eine Hälfte in Spalten schneiden. Von der anderen Hälfte die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Das Lachsfilet hacken - ich mag es, wie Petra, auch nicht ganz so fein. Lachs mit Brotbröseln, Ei, abgeriebener Zitronenschale, Dill, Meerrettich, Salz und Pfeffer vermischen. Aus der Masse 6 Frikadellen formen, bis zum Braten kalt stellen.
  • Eigelb, Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und mit den Quirlen des Handmixers schaumig aufschlagen. Nach und nach das Öl einschlagen, bis eine dicke Mayonnaise entstanden ist. Nun den Estragon und den Joghurt unterrühren, abschmecken.
  • Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, abgießen, kurz ausdämpfen lassen, dann pellen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, die Lachsfrikadellen darin von beiden Seiten goldbraun braten.
  • Frikadellen mit Estragon-Dip, Zitronenschnitzen und den Pellkartoffeln servieren. Dazu passt ein grüner Blattsalat.

Notizen:

Rezept von Petra Holzapfel, die es wiederum teilweise der essen&trinken 6/2017 und teilweise dem Blog der 'kochpoetin' entnommen hat

http://deichrunnerskueche.de/2016/05/nachgekocht-lachsfrikadellen-mit-estragon-dip-und-kartoffeln.html

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Falkenstein, Elbhöhenweg – eine Wanderung der feinen Art

Jeder von uns hat ja so seine Lieblingsblogs im Feed-Reader und bei mir gibt es da – neben den Foodblogs – auch Blogs, die sich mit dem Reisen/mit Ausflügen beschäftigen. Und unter diesen Blogs ist mein absoluter Liebling der von Stefanie und Volko: In der Nähe bleiben. ‚In der Nähe bleiben‘ bedeutet hier vorrangig Norddeutschland, aber hin und wieder gehen die Beiden auch raus in die weite Welt und berichten darüber. Mich ziehen aber vorrangig ihre Berichte/ihre Tipps über die nähere Umgebung an – waren sie mir doch schon oft Inspiration für eigene Ausflüge!

Als ich Stefanies Bericht über „Reich. Reicher. Falkenstein“ mit den – wie immer – herrlichen Fotos gelesen habe, stand sofort für mich fest: ‚da muss ich hin!‘ Leider konnte ich ihren Rat diesen Spaziergang zu machen, bevor wieder alle Bäume grün sind, nicht sofort in die Tat umsetzen und so war mein Blick auf die Elbe an einigen Stellen leider schon vom Blattwerk verhindert. Aber dennoch war es ein herrlicher, interessanter Spaziergang am sonnigen Christi Himmelfahrtstag.

Das Auto habe ich am Parkplatz des Puppenmuseums abgestellt, der direkt am Eingang des Sven-Simon-Parks liegt. Sven Simon war das Pseudonym von Axel Springers Sohn, ein bekannter Fotografen, der sich 1980 das Leben nahm. Ihm zum Gedenken stiftete sein Vater der Öffentlichkeit den Park samt seinem ehemaligen Landhaus.

Sven-Simon-Park

Sven-Simon-Park

ein herrlich ruhiger Park

ein herrlich ruhiger Park

Wenn man ein kurzes Stück durch diesen wunderschönen und sehr stillen Park gegangen ist, kommt man zum heutigen Puppenmuseum Falkenstein, das über 500 Puppen und 60 Puppenhäuser sowie zahlreiche historische Kinderbildnisse beherbergt. 1923 war der Bau dieses interessanten Gebäudes – im Stil des neuen sachlichen Bauens -, von dem man den schönsten Hamburger Elbblick hat, vom Ehepaar Michaelsen beauftragt worden. Von Mitte 1950 bewohnte Axel Springer das Landhaus Michaelsen einige Jahre. Nachdem es danach lange Jahre leer stand und immer mehr verfiel, kam es 1980 in städtischen Besitz und seit 1985 ist es in Besitz von Elke Dröscher, die darin das Puppenmuseum und eine Galerie eröffnete.

Landhaus Michaelsen - heute: Puppenmusem

Landhaus Michaelsen – heute: Puppenmusem

Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen

Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen

Auch dies war einst Axel Springers Zuhause….man gönnt sich ja sonst nichts 😉

auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen

auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen

Vom Landhaus Michaelsen aus gibt es nun die verschiedensten Möglichkeiten den ca. 7 km langen Elbhöhenweg zu gehen, aber es geht viel rauf und runter, viel treppauf und treppab. 🙂 Ich muss gestehen, dass mich der Weg schon ein wenig gefordert hat. Nicht zu Unrecht nennt der NDR den Elbhöhenweg in einem Artikel „steile Piste für Naturfans“.

So war eine der vielen Bänke am Wegesrand sehr willkommen für mein erstes Picknick. 🙂

viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein

viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein

Stefanie hatte recht: ein wenig früher im Jahr hätte man an manchen Stellen noch eine bessere Aussicht gehabt….

bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen

bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen

Natur pur

Natur pur

Elbinsel Neßsand

Elbinsel Neßsand

Wenn man entweder viele Serpentinen oder viele Treppen nach unten gegangen ist, kommt man auf den Elbuferweg und da ist es dann mit der Ruhe vorbei – und an einem Tag wie „Vatertag“ allemal!

wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist

wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist

Ruhe vorbei....alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen

Ruhe vorbei….alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen

Aber nicht nur der Elbhöhenweg war mir bis dato unbekannt, Stefanies Blogbeitrag hatte auch noch ein weiteres Highlight für mich parat: den römischen Garten!

Blick vom Römischen Garten auf die Elbe

Blick vom Römischen Garten auf die Elbe

eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater

eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater

ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer

ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer

getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana

getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana

Am Himmelfahrt begann auch der 827. Hafengeburtstag mit der traditionellen Einlaufparade – ein kleiner Eindruck davon ist mir auch ‚vor die Linse‘ gekommen.

kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages

kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages

Es war ein herrlicher Spaziergang für mich, den ich sicherlich immer mal wieder – von unterschiedlichen Startpunkten aus – wiederholen werde.

Noch ein Tipp: wer mehr und schönere Fotos vom Hamburger Hafengeburtstag sehen möchte, sollte mal bei diesen beiden – ebenfalls immer sehr sehenswerten – Blogs vorbeischauen: Hinnerk&Henrikje und MeerArt

 

 

 

Rostock – ist (mindestens) einen Ausflug wert

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja versprochen, dass ich auch noch Fotos vom 2. Ausflugstag zeige, der uns nach Rostock führte.

Hier nun also ein paar Eindrücke von dieser schönen Hansestadt an der Ostsee – auch hier leider keine Sonnenschein-Fotos. Ich verzichte auf weiterführende Erklärungen, ihr werdet aber durch Klick auf die unterstrichenen Bildunterschriften zu ausführlichen Informationen über die jeweiligen Fotos weitergeleitet.
Vielleicht bekommt der eine oder andere dadurch ja Lust auch bald mal Rostock einen Besuch abzustatten.

 

Stadttor Rostock

Stadttor Rostock

Ständehaus Rostock

neugotisches Ständehaus – heute Oberlandesgericht

schöne Details am Ständehaus

Steintor Rostock

Steintor Rostock

Inschrift Steintor Rostock

Inschrift Steintor Rostock

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Rathaus Rostock

Rostocker Rathaus

Neuer Markt Rostock

am Neuen Markt beim Rathaus

am Neuen Markt beim Rathaus

am Neuen Markt beim Rathaus

Universität Rostock

Universität

St. Petri Kirche Rostock

St. Petri Kirche

St. Petri Kirche

St. Nicolaikirche Rostock

Nicolaikirche

nette Entdeckungen in Rostock

nette Entdeckungen

nette Kleinigkeiten in Rostock

nette Kleinigkeiten

Marienkirche Rostock

Marienkirche

Details an der Marienkirche

Ziege bei der Marienkirche

warum der Begleiter die wohl fotografiert hat? ;-)

Skulptur am Warnowkai in Rostok

Skulptur am Warnowkai in Rostok

Warnemünde – auch in der kalten Jahreszeit schön

Am Wochenende wurde ich ‚entführt‘ – Anlass dafür war der Start in ein neues Lebensjahrzehnt. Diese kleine Auszeit hat sehr gut getan und so kann das neue Lebensjahr und auch das neue Lebensjahrzehnt gerne weitergehen. 🙂

Ziel der ‚Entführung‘ war erst  Warnemünde und dann Rostock. Durch Warnemünde waren wir im Sommer schon mal mit den Fahrrädern gekommen, aber Rostock war uns gänzlich neu.

Leider meinte es das Wetter dieses Wochenende nicht gut mit uns, es war bitterkalt und grau in grau. Aber wir haben uns warm eingepackt und sind am Strand und Hafen von Warnemünde spazieren gegangen. Danach ein Bad im 30 Grad warmen Meerwasserschwimmbad und ein paar Saunagänge und man war mit dem Wetter wieder versöhnt.

Ich lasse euch heute ein paar Fotos von Warnemünde hier, Rostock folgt dann im nächsten Blogbeitrag.

Leuchtturm Warnemünde mit 'Teepott'

Leuchtturm Warnemünde mit ‚Teepott‘ (klick aufs Bild für mehr Info)

Strand

Strand

eines der beiden Molenfeuer

eines der beiden Molenfeuer (klick aufs Bild für mehr Info)

reger Fährverkehr

reger Fährverkehr

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Esperanza an der Mittelmole (klick aufs Bild für mehr Info)

Fischmarkt am Hafen

Fischmarkt am Hafen

auch den Möwen war es kalt

auch den Möwen war es kalt

‚alter Strom‘ (klick aufs Bild für mehr Info)

Räucherofen auf dem Fischmarkt

Räucherofen auf dem Fischmarkt

ehemalige Fischerhäuser

ehemalige Fischerhäuser

neogotische Kirche

neogotische Kirche (klick aufs Bild für mehr Info)

Lesehalle

Lesehalle am Kurpark (klick aufs Bild für mehr Info)

Strandpromenade

Strandpromenade

Frohe Weihnachten 2015

Weihnachtskranz1

 

Liebe LeserInnen, liebe MitbloggerInnen,

meinen Blog und euch, liebe LeserInnen, habe ich in 2015 schändlich vernachlässigt.
Das wird einem immer erst wieder richtig bewusst, wenn so eine nette Anfrage per Mail kommt, wie neulich von der lieben M.:

(Zitat) ich bedaure es sehr, dass Sie z.Z. nicht bloggen, denn ich habe immer so gern bei Ihnen gelesen, nicht nur Ihre guten Rezepte. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie im neuen Jahr Ihr Blog wieder aktivieren könnten, wohl wissend, wieviel Arbeit jeder Beitrag macht. (Zitatende)

2015 war – wie schon 2009/2010 kein gutes Jahr für mich und ich habe mich daher eingeigelt. Aber da das eh nicht weiterhilft, ist nun auch gut damit und ich will versuchen in 2016 wieder annähernd zu meinem alten Elan zu finden. Die Vorsätze sind zumindest gut dafür! 🙂

Ich wünsche euch von Herzen ein schönes Weihnachtsfest, gemütliche Feiertage mit viel Zeit für alles Schöne sowie einen guten Rusch ins Jahr 2016, das für uns alle ein gutes Jahr werden möge.

Saatenbrot mit Möhren (Lievito madre)

Heute stelle ich euch mal wieder ein köstliches Brotrezept vor. Nach der ersten Scheibe dieses Saatenbrotes mit Möhren war es um mich geschehen: ich musste mich wirklich zwingen mit essen aufzuhören. 😉
Dieses Brot ist wunderbar saftig, aber auch schön körnig – eben genau Meines.

Ihr solltet es unbedingt nachbacken, es lohnt sich wirklich.

Saaten-Brot mit Möhren

Bein Fotografieren war mir leider die tiefstehende Sonne im Wege; es wird wieder schwieriger gute Fotos zu machen in den nächsten Monaten.

Saatenbrot mit Möhren (Lievito madre)

Portionen: 1 Brot ca. 750 g

Saatenbrot mit Möhren (Lievito madre)

Zutaten

  • Lievito Madre- Auffrischung für ca. 200 g
  • 80 g Lievito madre – TA 150
  • 40 g Wasser ca. 30°
  • 80 g Weizenmehl ½ 1050 u. ½ 550
  • Weitere Infos Auffrischung/Führung siehe hier:
  • http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=115537#115537
  • Brühstück: Quellzeit ca. 3 Std.
  • 30 g grobe Flocken (Weizen, Gerste, Hafer) (Eva: Hafer)
  • 25 g Chiasamen ganz – alternativ Leinsamen geschrotet
  • 25 g Kürbiskerne - geröstet (Eva: nicht vorrätig, daher Sesam)
  • 25 g Sonnenblumenkerne - geröstet
  • 11 g Salz
  • 120 g Wasser ca. 60-70°
  • Hauptteig:
  • 50 g Weizenmehl Vollkorn od. 1050 (Eva: 1050)
  • 50 g Weizenmehl 550
  • 150 g Roggenmehl 815 od. 997 (Eva: 1150)
  • Madre, Brühstück
  • 2 g Hefe – optional
  • 100 g + ca. 20 g Wasser - je nach Feuchtigkeitsgehalt der Möhren evtl. auch etwas mehr, der Teig eher fest, sollte nicht zu weich werden
  • zusätzlich:
  • 8 g Raps- od. Sonnblumenöl
  • 80 g Möhren - frisch geraspelt (od. im Mixer zerkleinert - geht schneller)

Zubereitung

  • Alle Zutaten des Hauptteiges miteinander verkneten lassen.
  • Nach ca. 5 Min. Knetzeit zugeben:
  • 8 g Raps- od. Sonnblumenöl
  • 80 g Möhren
  • Autolyse:
  • 50 g Weizen VK od. 1050 u. 50 g Weizenmehl 550 u. mit 100 g Wasser grob vermengen, ca. 30 Min. quellen lassen.
  • Restliche Zutaten zugeben, incl. Madre und Brühstück.
  • Nach ca. 5 Min. Knetzeit Möhren u. Öl zugeben und unterkneten.
  • Knetzeit: ca. 10 Min.
  • Teigtemperatur: ca. 24-26°
  • Teigruhe: 90 Min. – mit zusätzlicher Hefe ca. 60 Min.
  • Nach der Teigruhe Teig 2x falten, rund- od. langwirken, leicht befeuchten und in Flocken od. einer Mischung aus Flocken und Saaten wälzen. Teig mit dem Schluss noch oben in ein bemehltes Gärkörbchen legen, bis zur knapp vollen Gare gehen lassen.
  • Einschneiden nach Wunsch, Schnitte kurz öffnen lassen und im gut vorgeheizten Ofen mit Schwaden anbacken.
  • Gehzeit gesamt: ca. 60-90 Min. - je nach Triebkraft der Madre – mit Hefe ca. 60 Min.
  • Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 250° mit Schwaden anbacken, nach 15 Min. die Schwaden wieder ablassen – Ofentüre kurz öffnen, fallend auf ca. 200° ausbacken.
  • Backzeit gesamt: ca. 50 Min. – kräftig ausbacken, evtl. die letzten 5-10 Min. mit Umluft
  • Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 230°C/15 Min./5 sec Schwaden (nach 10 Min Schwaden abgelassen); 200°C/35 Min/ohne Schwaden
http://deichrunnerskueche.de/2015/10/saatenbrot-mit-moehren-lievito-madre.html

 

 

 

Gulasch Stroganoff

Fleischgerichte, die im Backofen vor sich hinschmoren, sind bei mir beliebt und passen nun wieder in den beginnenden Herbst.
Die LeserInnen mögen sich nicht an dem Rezeptnamen stören, aber ich übernehme den immer komplett aus dem jeweiligen Rezept, damit ich das Rezept für mich besser wiederfinden kann.

Entgegen der Zubereitungsweise auf dem Herd, die das Rezept vorsieht, habe ich die bewährte Backofenmethode gewählt. Das Fleisch wird durch diese Garmethode wunderbar zart, zerfällt geradezu, was meinem Fleischgeschmack sehr entgegenkommt. 😉 Das Rezept sieht als Beilage einfach Bauernbrot dazu vor, bei mir gab es selbstgemachte Bandnudeln.

Gulasch Stroganoff

Die Kümmel-Zitronen-Zucker-Mischung gibt dem Gulasch eine ganz besondere Geschmacksnote.

Gulasch Stroganoff

Portionen: 4 Personen

Gulasch Stroganoff

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch (aus der Schulter)
  • 300 g Zwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 Tl Zucker
  • 350 ml Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Tl Kümmelsaat
  • 2 Tl fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 250 g Champignons
  • 80 g Cornichons
  • 6 Stiele glatte Petersilie
  • 100 g Perlzwiebeln
  • 1 El Butter
  • 1-2 EL Speisestärke

Zubereitung

  • Backofen auf Ober-/Unterhitze 160 °C vorheizen.
  • Fleisch in 2 cm große Stücke schneiden (Eva: meine waren größer) Zwiebeln fein würfeln. 2 EL Öl in einem Bräter erhitzen und die Zwiebeln darin 15 - 20 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Tomatenmark und 1 TL Zucker zugeben, unter Rühren kurz mitbraten. Wein zugießen und zur Hälfte einkochen. 750 ml Wasser zugießen und aufkochen. Fleisch und Lorbeer zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt in den vorgeheizten Backofen stellen und 2,5 - 3 Std schmoren.
  • Kümmel in einer Pfanne ohne Fett rösten, im Mörser fein zerstoßen. Mit Zitronenschale und 1/2 TL Zucker mischen. Pilze putzen, in dicke Scheiben schneiden. Cornichons in Scheiben schneiden. Petersilienblätter fein hacken. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Pilze darin 5 Min. braten. Cornichons, Perlzwiebeln und Butter untermischen, 1 Min. mitbraten. Salzen, pfeffern.
  • Stärke mit wenig kaltem Wasser verrühren, zur Bindung der Sauce in das Gulasch gießen und aufkochen. Gulasch mit der Kümmel-Zitronen-Mischung würzen und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Pilzmischung dazugeben und mit Petersilie bestreuen. Dazu passt Bauernbrot. (Eva: selbstgemachte Bandnudeln)

Notizen:

aus "essen&trinken - Für jeden Tag / Das große Extraheft Nr. 2" stark modifiziert

http://deichrunnerskueche.de/2015/10/gulasch-stroganoff.html

Die Lüneburger Heide blüht

Vielen Dank für all die positiven Rückmeldungen zu meiner ‚Frage an die LeserInnen‚ von gestern! Da die Kommentare alle in die Richtung gingen mit dem Blog ‚Deichrunners Küche‘ als gemischtes Sammelsurium weiterzumachen, gibt es heute gleich mal den ersten Ausflugsbericht. 🙂

 

Heideblüte ist jedes Jahr wieder spannend: erwischt man den richtigen Zeitpunkt, um die Blüte in ihrer kräftigsten Farbe zu erleben? Hilfreich dabei ist das Heideblütenbarometer, zeigt es einem doch sehr stimmig an, wann es Zeit wird sich in die Heide zu begeben.

Vorgestern schien gleich morgens herrlich die Sonne, also schnell mal ins Heideblütenbarometer geschaut, Fahrrad gesattelt und nichts wie los! 🙂

Über Undeloh zum Totengrund und dann nach Wilsede und dort zum Wilseder Berg; dann zum Kaffee trinken in den Schäferhof bei Pietzmoor und zurück nach Undeloh.

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Blick vom Totengrund

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(leider unscharf) – eine der vielen Kutschen, die gestern unterwegs waren

Heide2

auch eine Heidschnuckenherde gab es zu sehen (nicht so oft der Fall, leider)

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Osterheide bei Schneverdingen

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in voller Blüte

Heide6

er wollte auch verewigt werden :-)

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mein treuer Gefährte

Ein rundum schöner Tag war das!

Das Einzige, was das Vergnügen ein wenig trübte, waren die Fußgänger, die nicht verstanden, dass die Wege durch die Heide gleicherweise für Fußgänger und Fahrradfahrer gedacht sind und uns Fahrradfahrer teilweise regelrecht anpöbelten, weil sie mal zur Seite treten und nicht permanent zu dritt, viert oder fünft auf den engen Wegen nebeneinander gehen konnten. 😉

Frage an meine LeserInnen

Bei meinem letzten Blogbeitrag kommentierte Andy vom Blog lieberlecker: „kochst du auch mal wieder was für uns?“

Lieber Andy, ehrlich gesagt, ich weiß derzeit nicht, was aus dem Blog wird: mich hat ein persönliches Erlebnis innerhalb von 5 Jahren zweimal total ins Straucheln gebracht und mir die Freude an bisherigen Hobbies und vielem anderen genommen.
Ich weiß nicht, ob ich ins Foodbloggen wieder reinfinde – aus vorgenanntem Grund, aber auch, weil ich denke, dass ich bei der stetig wachsenden Zahl von guten bis außergwöhnlichen Foodblogs den LeserInnen eigentlich nichts Neues mehr bieten kann…..außer vielleicht Brotrezepte (die es sicherlich weiterhin hin- und wieder geben wird!)

Gerne würde ich aber künftig in diesem (oder einem weiteren) Blog Bilder von Ausflügen und Urlauben festhalten. Nun bin ich aber am Schwanken, ob ich dies in „Deichrunners Küche“ tun soll, denn dies war ja ursprünglich vor allem ein Foodblog oder ob ich diese Fotos und Berichte in einem Zweitblog mit dem Namen „Deichrunner on Tour“ (den es bereits gibt, der aber nicht freigeschaltet ist) zeigen soll.

Könnt ihr mir dabei bitte mit Tipps weiterhelfen?
Welchen Weg würdet ihr wählen?
Würde ein Zweitblog, den keiner kennt, überhaupt gelesen werden?