Saftiges Weizenbrot mit Timiliaweizen und Lievito madre

Und wieder Brot gebacken. :-)
Derzeit habe ich einen richtigen ‘Lauf’ beim Brot backen = alle gelingen und schmecken mir super gut.
Nachdem ich meinen Timilia-Hartweizen-Bestand hier aufgefüllt hatte (diesen Onlineshop kann ich 100%ig empfehlen = schnelle und gut verpackte Lieferung), konnte ich nun ein saftiges Weizenbrot mit Timiliaweizen und Lievito made damit backen. Näheres zum Timilia-Hartweizen habe ich bereits in diesem Beitrag geschrieben.

Wunderbar saftig und dabei kräftig im Geschmack, geeignet gleichermaßen für süßen als auch herzhaften Belag!

Backt es nach – ich bin sicher, dass ihr genau so begeistert sein werdet wie ich!

Saftiges Weizenbrot mit Tamiliaweizen und Lievito madre

Saftiges Weizenbrot mit Tamiliaweizen und Lievito madre

Zutaten

  • Mehlkochstück:
  • 5 g Weizenmehl 550er
  • 25 g Wasser
  • 1 g Salz
  • Mehl mit Salz und Wasser gut verrühren, unter Rühren kurz aufkochen, bis die Stärke gut verkleistert ist. Vom Herd nehmen, nochmals durchrühren und abkühlen lassen.
  • Autolyse:
  • 65 g Meule T80
  • 150 g Timilia
  • 50 g Weizen 550
  • 245 g Wasser kalt
  • grob vermengen - ca. 30-60 Minuten quellen lassen
  • Hauptteig:
  • Mehlkochstück
  • Autolyse
  • 200 g Lievito madre (LM), aufgefrischt
  • 160 g Weizenmehl 550
  • 6 g Hefe
  • 5 g Honig
  • 5 g Öl
  • 12 g Salz
  • 40 - 50 g Wasser (evtl. etwas mehr)

Zubereitung

  • Knetzeit:
  • Die Zutaten des Hauptteiges ca. 8 Minuten langsam mischen und weitere 4 Minuten schneller auskneten.
  • Teigruhe:
  • ca. 50 Minuten; nach 20 und nach 40 Minuten falten. Anschließend den Teig schonend zu einer Kugel formen. Nach weiteren 10 Minuten Ruhephase die Teigkugel sanft länglich formen und mit dem Schluss nach oben in ein Gärkörbchen legen und abdecken.
  • Stückgare: ca. 60 Minuten
  • Backen: Den Backofen auf 240°C voheizen.
  • Kurz vor dem Einbringen in den Backofen das Brot mit Roggenmehl bestäuben, mit einem scharfen Messer 3mal schräg einschneiden und in den vorgeheizten Backofen schieben - Schwaden zugeben.
  • Nach ca. 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, um den Wasserdampf abzuführen, nach 20 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. Nach ca. 50 Minuten ist das Brot fertig gebacken.
  • Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 240°C/20 Minuten/5 sec Schwaden//200°C/30 Minuten/ohne Schwaden - nach 10 Minuten Backofentür kurz geöffnet und Schwaden abgelassen
http://deichrunnerskueche.de/2014/11/saftiges-weizenbrot-mit-timiliaweizen-und-lievito-madre.html

Nachgebacken: Gefüllter Butterkuchen

Bernd Neuner, seines Zeichens Konditormeister, kenne ich nun schon etliche Jahre virtuell. Man ‘trifft’ sich immer wieder im Netz.
Bei facebook hat er die Gruppe backfreaks ins Leben gerufen und stellt dort auch selbst immer wieder seine tollen Rezepte vor. Des Weiteren hat er aber auch eine eigene Internetseite, die ihr euch unbedingt einmal anschauen solltet.

Neulich zeigte er ein Foto von seinem gefüllten Butterkuchen bei facebook und es war um meine Freundin Marlene und mich geschehen: der musste nachgebacken werden.
Marlene war so nett und hat Bernds Mengenangaben an die Schnittenform mit Aushebeboden angepasst, denn da passt die Menge einfach besser für den kleinen Haushalt.

Der Kuchen ist so mega-lecker, locker und saftig (das letzte Stück schmeckte sogar am dritten Tag noch prima; Butterkuchen aus der Bäckerei ist meist am nächsten Tag schon so trocken, dass man ihn nicht mehr essen mag) – den müsst ihr unbedingt nachbacken!

Nachgebacken: Gefüllter Butterkuchen

Portionen: Schnittenform (31,5*10,5 cm)

Nachgebacken: Gefüllter Butterkuchen

Zutaten

  • Butterhefeteig:
  • 20 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 140 g Weizenmehl 550
  • 25 g Vollei (ganze Eier)
  • 8 g Hefe
  • 55 g Vollmilch 3,5% (lauwarm)
  • etwas Zitrone unbehandelt (abreiben)
  • 1/4 Vanilleschote (auskratzen)
  • 1 Prise g Salz
  • Belag:
  • 30 g Butter (kalt in kleine Würfel schneiden)
  • 30 g Zucker
  • Vanille-Füllcreme:
  • 40 g Eiweiss
  • 1 Prise(n) Salz
  • 15 g Zucker
  • Eiweiß, Salz und Zucker zu kompaktem Eischnee aufschlagen
  • 140 g Vollmilch 3,5%
  • 25 g Butter
  • 15 g Vanillepuddingpulver
  • 15 g Zucker
  • 1?4 Vanilleschote auskratzen
  • die vorgenannten Zutaten zu einem Pudding aufkochen
  • 1,5 Blatt Gelatine

Zubereitung

  • Hefeteig herstellen, nach einer Teigruhe von 30 Minuten ausrollen und mit einer Gabel reichlich Löcher in den Teig stupfen.
  • Dann die kalten Butterwürfel auflegen und etwas in den Hefeteig drücken, Zucker aufstreuen und 30-40 Minuten zur Gare stellen.
  • Bei 200 Grad ca. 20-22 Minuten backen - evtl. in den letzten 5 Minuten die Temperatur auf 180 Grad reduzieren.
  • Den erkalteten Kuchen (am Besten auf Kuchengitter auskühlen lassen) in Streifen von ca. 8 cm oder nach eigenen Wünschen schneiden (wer mag kann die Ränder etwas abschneiden - begradigen) . Diese Streifen mittig durchschneiden. Die Unterseite in einen Backrahmen legen, dann die oberen Teile des Butterkuchens in je 8 cm einteilen, sodass Stücke mit je ca. 8x8 cm entstehen. (Eva: statt Backrahmen Schnittenform - Schnitten in Breite von 6 cm geschnitten)
  • Füllung:
  • Eiweiss und Zucker zu einem kompakten Eischnee aufschlagen. Aus den restlichen Zutaten einen Vanillepudding kochen - in den heissen Vanillepudding wird sofort ein Teil vom Eischnee untergehoben. Dann gleich die eingeweichte Gelatine in die heisse Füllkreme einrühren, den restlichen Eischnee unterarbeiten. Die warme Füllkreme in den Backrahmen einfüllen, glatt streichen, die Oberteile auflegen und für 2-3 Stunden auskühlen lassen.
  • Nach der Kühlzeit den Kuchen schneiden.

Notizen:

Rezept von Bernd Neuner

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/nachgebacken-gefuellter-butterkuchen.html

Buchweizen-Torte

Hab ich es nicht immer schon gesagt?
Ich kann keine Torten!
Aber man (ich) wird einfach nicht schlau und versucht es immer wieder.

Ich stöberte in der Buchhandlung in der Koch- und Backbuchabteilung (wo sonst?!) und dann lachte mich ‘Das Hüftgold-Backbuch’* von Florian Lechner an. Bisschen darin rumgeblättert, alles sah einfach aus, dann war auch noch eine Buchweizen-Torte darin (nach der suche ich doch schon so lange)….und es war klar, dass das Buch mit nach Hause durfte.

Klar war auch, dass ich als Erstes die Buchweizen-Torte backen musste. Von der Optik sprechen wir nicht weiter, da schauen wir lieber zur Kochpoetin und zu MaLu, denn die haben das beide so was von drauf!
Geschmacklich ist diese Buchweizen-Torte auch anders als die, die man hier in der Lüneburger Heide in den Cafés bekommt, denn der Teig ist mehr Rührteig als Biskuitteig, aber köstlich durch die gerösteten Haselnüsse, die Schokoladenblättchen und die Äpfel.
Die Füllung kommt einem – trotz Mascarpone und Sahne – leichter vor als die in den Cafés, zumal sie auch nur zwischen die beiden Teigschichten kommt und nicht alles damit bestrichen wird.

Wir fanden sie – trotz nicht berauschender Optik – sehr lecker und haben die kleine 18er Torte in einem Rutsch vertilgt. :-)

Buchweizen-Torte

Portionen: Springform 28 cm Durchmesser

Buchweizen-Torte

Zutaten

  • Für den Kuchen
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 6 Eier
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Pck Backpulver
  • 2 EL Schokoladenblättchen
  • 2 Äpfel
  • Für die Füllung
  • 250 g Sahne
  • 250 g Mascarpine
  • 40 g Puderzucker
  • 60 g weiche Butter
  • 180 g Preiselbeeren
  • Zur Verzierung
  • Puderzucker
  • geschmolzene Schokolade

Zubereitung

  • Die Butter mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Die Eier nach und nach dazugeben. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten. Haselnüsse, Buchweizenmehl, Speisestärke, Backpulver und Schokoladenblättchen vermischen und vorsichtig zur Buttermasse geben.
  • Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, fein reiben und unter doe Buttermasse heben. Den Teig in eine gefettete, mehlierte Springform füllen und auf 1 Stunde backen.
  • Den Kuchen abkühlen lassen. Die Sahne für die Füllung steif schlagen. Mit Mascarpone, Puderzucker und Butter glatt rühren, die Preiselbeeren unterheben. Anschließend den Kuchen für 2 Böden einmal durchschneiden und die untere Hälfte mit der Preiselbeercreme bestreichen. Den Deckel auflegen. Mit Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit Schokolade verzieren.

Notizen:

Eva: von allen Zutaten nur die Hälfte genommen und den Kuchen in einer 18er Springform gebacken. Backzeit war auch eine Stunde - früher war der Kuchen (mittels Stäbchenprobe getestet) noch nicht durch. Aufs Verzieren mit flüssiger Schokolade habe ich verzichtet.

Rezept aus: Das Hüftgold-Backbuch von Florian Lechner

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/buchweizen-torte.html

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La Couronne

Neues Brotbackbuch in meiner Küche. :-)

Bäcker Süpke hat mich mit seiner Begeisterung über Peter Kapp angesteckt: zuerst wurde das Schwarzwälder Kirschbrot nachgebacken und dann musste natürlich das Buch ‘Mein Brot – Rezepte ohne Kompromisse‘* von Peter Kapp in Deichrunners Küche.

Als erstes Rezept habe ich mir das La Couronne ausgesucht und es laut Rezept nachgebacken – nur den Weizensauerteig hab ich durch meinen Lievito madre ausgetauscht.

Wahrscheinlich hätte ich die kurze Gehzeit, die das Rezept vorgibt, doch verlängern sollen, dann wäre die Krume sicherlich noch ein wenig lockerer geworden.
Geschmacklich ist das Brot aber wirklich gut.

Es werden mit Sicherheit noch mehr Brote aus diesem Buch von mir nachgebacken werden; es werden auch viele Brote mit Roggensauerteig darin vorgestellt.

La Couronne

Portionen: 1 Brot - ca. 430 g

La Couronne

Zutaten

  • 125 g Weizensauerteig (Eva: ersetzt durch Lievito madre)
  • 125 g Weizenmehl 550er
  • 32 g Meule T80
  • 32 g Hartweizengrieß
  • 5 g Meersalz
  • 4 g Hefe
  • 88 g Wasser (Eva: 30 g Wasser zusätzlich wg LM)

Zubereitung

  • Den Weizensauerteig sowie die restlichen Zutaten ca. 15 Minuten langsam mischen und weitere 4 Minuten schneller auskneten.
  • Den Teig aus der Schüssel nehmen und 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend schonend zu einer Kugel formen.
  • Nach weiteren 10 Minuten Ruhephase die Teigkugel sanft flachdrücken.
  • In der Mitte des Brotlaibes ein Loch eindrücken und den Laib vorsichtig auseinander ziehen, bis das Loch einen Durchmesser von ca. 8 cm aufweist.
  • Couronne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
  • Den Backofen auf 235°C voheizen.
  • Kurz vor dem Einbringen in den Backofen das Brot mit Roggenmehl bestäuben, mit einem scharfen Messer 4mal einschneiden und in den vorgeheizten Backofen schieben - Schwaden zugeben.
  • Nach ca. 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, um den Wasserdampf abzuführen, anschließend die Temperatur auf 215°C reduzieren.
  • Nach ca. 30 Minuten ist das Couronne fertig gebacken.
  • Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 235°C/10 Minuten/5 sec Schwaden//215°C/20 Minuten/ohne Schwaden - nach 10 Minuten Backofentür kurz geöffnet und Schwaden abgelassen

Notizen:

Hinweis Eva: im Buch ist keine Stückgare angegeben, ich habe das Brot dann 30 Minuten gehen lassen; beim nächsten Backen würde ich es noch länger gehen lassen.

Auch würde ich beim nächsten Backen Hartweizengrieß und franz. Mehl mit dem Wasser ca. 30 Minuten vorverquellen und erst dann die restlichen Zutaten zugeben.

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/la-couronne.html

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Off-topic: ‘time to say goodbye….’

Mein heutiger Beitrag hat nichts mit Kochen, Backen oder Rezepten im Allgemeinen zu tun.

Es ist mir aber ein Herzenswunsch, dass dieser Abschied in meinem Blog verewigt wird. Heute muss ich nach 7 Jahren und 8 Monaten Abschied von einem treuen Gefährten nehmen – von meinem Auto.

Bis Ende 2009 war ein Auto für mich nur ein Gebrauchsgegenstand auf 4 Rädern, bei dem es einzig und allein wichtig war, dass es fährt und eigentlich war ich meistens Beifahrerin und das eine sehr schlechte :-(, aber Lust zum Fahren hatte ich selten, das war mehr ein notwendiges Übel. Da mein Arbeitsweg damals nur knapp 1 km betrug, war auch keine große Fahrbegeisterung erforderlich.
Dann veränderte sich mein Leben von heute auf morgen total, es gab keinen Fahrer mehr, zwei Umzüge standen an, der Arbeitsweg wurde aufs über 100fache verlängert und das Auto war von da an nur noch meins.

Wir zwei mussten uns an einander gewöhnen und zwar ebenfalls von heute auf morgen. Wir haben das gut und schnell hinbekommen: mein Toyota war mir in den vergangenen 5 Jahren ein treuer, verlässlicher Freund, der mir sehr viel Sicherheit gegeben hat.
Erst dieses Jahr fing er an Schwächen zu zeigen, musste ein paar Mal abgeschleppt werden und machte mir klar, dass ihm die gut 240.000 km doch zugesetzt hatten und er nun gerne aufs Altenteil oder aber sehr teuer runderneuert werden wollte.

Ganz schweren Herzens werden sich unsere Wege heute trennen – ich hoffe nur, dass er noch jemanden findet, der ihm ein würdiges Altenteil beschert und dass er nicht – wie bislang von der Autofirma angedacht, die ihn ankauft – nach Afrika verschifft wird.

Liebes Auto, du musstest viel mit mir ertragen: manchmal extrem laute Musik, manchmal meinen schrägen Gesang, manchmal (Anfangs oft) meine Tränen, manchmal mein Lachen, manchmal mein sehr schnelles Fahren……ich danke dir für alles und ich werde dich sehr vermissen!!
Ob dein Nachfolger – ein Renault Mégane – jemals deinen Platz einnehmen kann, das wird die Zeit zeigen.

Machs du gut, mein Großer und Danke!

 

 

 

Kartoffelbrötchen

Zu diesen Kartoffelbrötchen gibt es nicht viel zu schreiben, außer dass man beim Nachbacken nicht so dumm sein sollte wie ich, als ich sie das erste Mal gebacken habe: ich habe nur die Hälfte der Rezeptmenge gebacken. :-(
Von diesen Brötchen sollte man am besten gleich die doppelte Menge backen – so gut schmecken die! Sind derzeit die absoluten Lieblingsbrötchen.

Und wenn dann noch Marlenes leckere Zwetschgen-Konfitüre als Belag drauf darf, dann ist die Welt rundum in Ordnung! :-)

Danke fürs Überraschungspäckchen, liebe Freundin.

Kartoffelbrötchen

Portionen: 9-10 Brötchen

Kartoffelbrötchen

Zutaten

  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 350 g Weizenmehl 550er
  • 100 g Lievito madre (kann direkt aus dem Kühlschrank sein)
  • 3 g aktives Backmalz
  • 14 g Salz
  • 1 g Muskatpfeffer (Eva: 0,5 g Pfeffer + 0,5 g Muskat; mit Löffelwaage gewogen; ansonsten je 1 Prise))
  • 114 g gekochte Kartoffeln
  • 11 g Rapsöl
  • 10 g Hefe
  • 278 g Wasser (kalt bis lauwarm, Teig sollte aber nicht wärmer als ca. 24° werden)

Zubereitung

  • Knetzeit: ca. 10 Min.
  • Teigtemperatur: 24-26°C - wäre optimal
  • Teigruhe: Teig in eine leicht geölte Box/Schüssel legen und ca. 60 Min. ruhen lassen, während dieser Zeit 2x falten
  • Aufarbeiten: Teig nach der Teigruhe kurz durchkneten u. 1x falten - 5 Min. entspannen lassen, anschließend ca. 9-10 gleichschwere Teigstücke abstechen, rundwirken, 5 Min. entspannen lassen, dann etwas langrollen
  • Mit der Oberseite nach unten auf ein leicht bemehltes Tuch legen und gehen lassen.
  • Gehzeit: ca. 40-50 Min. abgedeckt gehen lassen bis zur knapp vollen Gare. Teiglinge umdrehen und 3* schräg einschneiden. Einschnitte ca. 1 Min. öffnen lassen, auf heißes Backblech legen und backen.
  • Backen: Ofen mit Blech vorheizen bei ca. 230-240°, mit Schwaden anbacken und fallend auf ca. 200-220° ausbacken - ca. 8-10 Min. bei voller Temperatur backen, dann Ofentür öffnen und Schwaden ablassen, die Temperatur reduzieren und weitere 8 -10 Min. ausbacken.
  • Für eine bessere Krustenbildung evtl. die letzten 5 Min. mit Umluft und leicht geöffneter Ofentür backen.
  • Backzeit: gesamt: ca. 15-18 Min.
  • Eva im Miwe folgendermaßen gebacken:220°C/10 Minuten/5 sec Schwaden//200°C/8 Minuten/ohne Schwaden

Notizen:

Rezeptidee von Markus Messemer, leicht modifiziert

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/kartoffelbroetchen.html

 

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Mein Wochenendkuchen war ein Apfel-Streusel mit Rahmguss und er hat mich richtig begeistert! Ich bin ja normalerweise nicht so ein Streuselfan, aber der Haselnusskrokant in den Streuseln ist der Bringer = so mag auch ich Streusel. Genug Obst für meinen Geschmack ist auch in dem Kuchen und der Schmand-Vanilleguss rundet alles schön ab.

Der Kuchen ist schon ein wenig gehaltvoll, aber ich hab mir zwei Stücke davon auf meine 15 km-Wanderung mitgenommen und denke, dass es daher nicht ganz so schlimm war mit den Kalorien. ;-)  So konnte ich auch gleich testen, ob er Picknick geeignet ist – ja, er ist es und bekommt von mir die absolute Nachbackempfehlung.

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Portionen: 1 Springform (26er Durchmesser)

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Zutaten

  • etwas + 225 g weiche Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Haselnuss-Krokant
  • 200 g + 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • Salz
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 800 g Äpfel (z. B. Boskop)
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 250 g Schmand
  • 1 Päckchen Soßenpulver "Vanille" (zum Kochen)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  • 1. Eine Springform (26 cm Ø) fetten. Mehl, Krokant, 200 g Zucker, Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz, 225 g Butter in Flöckchen und 1 Ei erst mit den Knethaken des Handrührgerätes und dann kurz mit den Händen zu Streuseln verkneten.
  • 2. Hälfte Streusel als Boden in der Form verteilen und andrücken. Gemahlene Haselnüsse daraufstreuen.
  • 3. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und auf dem Streuselboden verteilen.
  • 4. Schmand, 4 Eier, 75 g Zucker und Soßenpulver verrühren und über die Äpfel gießen. Die restlichen Streusel daraufstreuen.
  • 5. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3) auf der untersten Schiene ca. 50 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne.
  • Rezept aus lecker.de http://www.lecker.de/rezept/930490/Apfel-Streusel-mit-Rahmguss.html
http://deichrunnerskueche.de/2014/10/apfel-streusel-mit-rahmguss.html

Steckrübeneintopf

Schon ein bisschen verrückt derzeit…
Donnerstag, Freitag letzter Woche trübes Herbstwetter, bei dem man sich zum ersten Mal wieder auf einen deftigen Eintopf freut und gestern, am Sonntag, über 24°C und eine Art Sahara-Wind, so dass einem am 19. Oktober in Norddeutschland noch im T-Shirt zu warm
ist!  ;-)

Doch zurück zu Freitag, denn da war meine Lust auf Eintopf riesengroß und so kam mir das Rezept für den Steckrübeneintopf in seinem neuen Buch ‘Heimat‘ gerade recht. Schnell die Zutaten eingekauft und losgelegt. Ich habe mich auch mengenmäßig ans Originalrezept gehalten und mich zum Glück für meinen 5,5 Liter Topf entschieden, denn der wurde bis oben hin voll – die angegebene Menge ergibt vier reichhaltige Essen für 2 Personen. Aber das ist gut so, denn aufgewärmt schmeckt so ein Eintopf bekanntlich noch besser und einfrieren lässt er sich auch hervorragend.

Der Steckrübeneintopf schmeckt – so wie im Rezept angegeben – ‘nur’ mit Speck wunderbar kräftig und aromatisch, aber der Mitgenießer ist ja bekennender Fleischliebhaber und so habe ich noch Kochwürste und ein Kassler Kotelett zum Eintopf gegeben = ein Kann, kein Muss!

Ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Gericht für die kühlere Jahreszeit, das sich bestens auf Vorrat zubereiten lässt.

Noch kurz zum neuen Buch: Ich weiß, Tim Mälzer ist umstritten – entweder man findet ihn gut oder aber man kann ihn partout nicht leiden, ich gehöre eher zur ersten Fraktion. Sein neues Buch ‘Heimat’ hat bestimmt nicht das Rad der Rezeptewelt neu erfunden, aber es ist wirklich ein Querschnitt durch die Rezepte Deutschlands und nur darum geht es Tim mit diesem Buch: Zitat “Das auf der Zunge muss für mich auch immer das Herz berühren, und das gelingt natürlich gerade mit der Küche der Heimat, der Küche der Kindheit.
Das Buch ist wunderbar illustriert (schon auf der ersten Seite geht mir das Herz auf: ein in voller Blüte stehendes Rapsfeld, darüber der typisch norddeutsche, leicht wolkenverhangene Himmel, in dem in kindlicher Handschrift das Wort ‘Heimat’ geschrieben steht) und versehen mit Bildern von den Menschen, die noch natürlich und handwerklich mit dem Produkt Lebensmittel arbeiten; immer wieder eingestreut handgeschriebene Rezepte und kleine Anekdoten aus der jeweiligen Gegend – ich liebe so aufgemachte Kochbücher und da stehen für mich auch nicht Rezepte der allerausgefallensten Küche an vorderster Stelle.

Steckrübeneintopf

Portionen: für 4-6 Personen (Eva: eher mehr!)

Steckrübeneintopf

Zutaten

  • 1 Steckrübe (ca. 1 kg)
  • 500 g dicke Möhren
  • 2 große Gemüsezwiebeln
  • 700 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 2 EL Gänseschmalz (wahlweise Schweine- oder Butterschmalz)
  • 150 g Speckwürfel
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Zucker
  • Essig (optional) (Eva: 1 Schuss weißer Balsamico-Essig)
  • Eva zusätzlich zum Rezept:
  • 4 Kochwürste
  • 1 Scheibe Kassler Kotelett mit Filet

Zubereitung

  • Steckrübe und Möhren schälen und würfeln, Zwiebeln pellen und würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Gänseschmalz in einem Bräter erhitzen, die Speckwürfel darin glasig dünsten.
  • Gemüse und Lorbeerblatt zugeben, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und glasig dünsten. Mit 2,5 l Wasser auffüllen und offen 80 Minuten leise köcheln. Vor dem Servieren nochmals mit Salz, Pfeffer, Zucker und auf Wunsch mit etwas Essig abschmecken.
  • Eva: mir war das Ganze ein wenig zu grob und wir mögen einen Eintopf auch gerne etwas sämiger, daher habe ich das Gemüse teilweise mit dem Pürierstab zerkleinert.
  • schmeckt köstlich an kühlen, nasskalten Herbst- und Wintertagen!

Notizen:

unbedingt einen großen Topf wählen: mein 5,5 Liter Topf war bis oben voll!1 Habe noch Kochwürste und 1 Scheibe Kassler Kotelett mit Filet dazugegeben (Kochwürste genügen aber!)

schmeckt aufgewärmt fast noch besser und lässt sich auch super einfrieren, daher am besten die im Rezept angegebene Menge kochen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/steckruebeneintopf.html

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World Bread Day 2014 – Meister-Süpke-Kruste mit Aromastück

World Bread Day 2014 (submit your loaf on October 16, 2014)

Bereits zum 9. Mal veranstaltet Zorra auf ihrem Blog ‘1*umrühren bitte aka kochtopf‘ den World Bread Day, an dem sie alle Blogger aus der Welt dazu einlädt Brot für diesen speziellen Tag zu backen und das tägliche Brot so zu ehren. Zorra erstellt dann in den Tagen darauf ein Roundup aller veröffentlichten Rezepte – nach Ländern aufgeteilt – in ihrem Blog und so hat jeder fürs kommende Jahr mehr als genug tolle Brotrezepte, die nachgebacken werden können.

An dieser Stelle mal wieder ein ganz herzliches Dank-schön an dich, liebe Zorra, für dein Engagement! Das ist einzigartig.

Für den 9. WBD habe ich mir ein Rezept von unserem Bloggerkollegen und Fachmann Bäcker Süpke ausgesucht, das dieser selbst zum WBD 2012 gebacken und vorgestellt hat: Meister Süpke Kruste.

Etwas habe ich an Bäcker Süpkes Rezept aber doch verändert: ich habe anstelle des Vorteiges 170 g von meinem Livieto madre genommen.
Es scheint dem Geschmack keinen Abbruch getan zu haben, denn herausgekommen ist ein Brot mit einem wunderbaren Aroma und einer super saftigen und lockeren Krume.
Das Herstellen des Koch-/Aromastückes ist zwar ein wenig aufwändig, aber das leckere Brot entschädigt einen dafür! :-)

World Bread Day 2014 – Meister-Süpke-Kruste mit Aromastück

Portionen: 1 Brot - ca. 850 g

World Bread Day 2014 – Meister-Süpke-Kruste mit Aromastück

Zutaten

  • Am Vortag
  • Sauerteig:
  • Stehzeit ca. 16 - 18 Std. – 30° fallend auf ca. 24°
  • 140 g Roggenmehl 997 (Eva: 1150er)
  • 130 ml Wasser ca. 35°
  • 14-28 g Anstellgut
  • Vorteig:
  • 4 Min. langsam 4 Min schnell kneten - 2h anspringen lassen, dann kühl stellen;
  • rechtzeitig wieder herausnehmen, damit der Teig nicht zu kalt wird.
  • 90 g Weizenmehl 550
  • 1 g Salz
  • 1 g Hefe
  • 65 ml Wasser kalt
  • Eva statt Vorteig 170 g Livieto madre genommen!!
  • Kochstück/Aromastück
  • 2-3 Std. bei 55-65° - 20. Min. ca. 85°
  • 50 g Roggenvollkornschrot fein
  • 100 g Wasser ca. 60-70°
  • 3 g aktives Backmalz
  • Am Backtag
  • Kochstück,
  • Sauerteig,
  • Vorteig
  • 185 g Roggenmehl 997 (Eva: 1150er)
  • 10 g Salz
  • 5 g Hefe
  • ca. 70 g Buttermilch (20°C)

Zubereitung

  • Am Backtag alle Zutaten in die Rührschüssel geben und Teig kneten.
  • Knetzeit: ca. 10 Min. langsam und 4 Min. schnell
  • Teigtemperatur: ca. 26°
  • Teigruhe: ca. 20 Min. – danach den Teig auf eine gut leicht Arbeitsfläche geben und einen länglichen Laib, leicht befeuchten und in Roggenschrot wälzen und mit den Schluss nach oben in ein mit Roggenschrot ausgestaubtes Gärkörbchen legen (Eva: in einer gefetteten Brotbackform gebacken)
  • Gehzeit: ca. 60 Min.- bei knapp voller Gare Teig auf den bemehlten Backschieber oder auf Backpapier stürzen, längs einschneiden und in den heißen Ofen schieben.
  • Backtemperatur: 250° fallend auf ca. 200° - mit Schwaden backen – Dampf erst nach ca. 20 Min. ablassen, damit die Kruste schön aufreißt.
  • Backzeit: ca. 65 Min. - gut ausbacken und noch ca. 10 Min. im ausgeschalteten Ofen lassen

Notizen:

Anmerkung Bäcker Süpke zum Kochstück/Aromastück:"Verrühren und kochen bis es braun und süß ist (wir kochen es 2h) am Besten im Wasserbad, damit es nicht anbrennt. Wir kochen immer gleich 50kg, mehr geht nicht in den Kocher. Dann füllen wir das Kochstück in Eimer und frieren es ein. Das Kochstück kommt an mehrere Brote und an ein Brötchen. Man kann es 1 Tag bei Raumtemperatur oder 3 Tage im Kühlschrank lagern. Dann wird es schlecht!"

Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 230°C/15 Min./5 sec Schwaden//190°C/50 Min./ohne Schwaden - 10 Minuten ohne Form im ausgeschalteten Backofen stehen gelassen

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/world-bread-day-2014-meister-suepke-kruste-mit-aromastueck.html

Nachgebacken: MaLus Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung

Ein verlängertes Wochenende steht bevor! :-) Wie wäre es da mit einer schnell gemachten, aber äußerst leckeren Heidelbeertarte? Vielleicht habt ihr ja genau so viel Glück wie ich und bekommt auch noch frische Heidelbeeren.

Diese Heidelbeertarte hat mich auf dem Blog von MaLu’s Köstlichkeiten direkt angelacht, denn ich wusste sofort, dass die mir schmecken würde. Es lohnt sich eh bei Malu zu stöbern, denn sie kreiert viele tolle süße Leckereien.

Erst dachte ich, dass der Mürbeteigboden zu dick geraten ist (ich bin ja ein Freund von sehr dünnen Mürbeteigböden), aber nach dem ersten Kosten war direkt klar, dass das Verhältnis von Teig zur Füllung total stimmig ist.

Die geniale Tarteform mit losem Boden* finde ich wunderschön, das einzige Manko ist, dass ich bis jetzt keine passende Kuchenplatte dafür gefunden habe – sie sind alle zu kurz. Wenn da jemand einen Tipp für mich zu einer Bezugsquelle hätte, immer gerne! ;-)

Maren hat noch einen tollen Tipp, wie man einen mit Obst belegten Kuchen oder eine Tarte ein wenig länger haltbar und ansehnlicher machen kann: sie bestreicht die Früchte mit einer Fruchtglasur. Das Rezept dafür habe ich direkt zum Tarterezept dazu geschrieben.

Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung und Fruchtglasur

Portionen: 1 Tarteform mit losem Boden - 10*35 cm

Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung und Fruchtglasur

Zutaten

  • Mailänder Mürbeteig:
  • 120 g Süßrahmbutter - weich, aber nicht flüssig
  • 60 g Puderzucker
  • 25 g Vollei, kalt (Ei verquirlen und abwiegen)
  • 185 g Weizenmehl 405 oder 550, kalt
  • 2 g Backpulver
  • Mascarpone-Füllung
  • 250 g Mascarpone
  • 100 g weiße Kuvertüre
  • Abrieb einer Zitrone
  • Belag:
  • 250 g Heidelbeeren
  • Fruchtglasur:
  • 3 Blätter weiße Gelatine
  • 75 ml Mineralwasser
  • 100 g Zucker
  • Abrieb einer halben Zitrone oder Orange
  • 1/4 Vanilleschote

Zubereitung

  • Mailänder Mürbeteig:
  • Weiche Süßrahmbutter etwa 10 Sek. mit den Knethaken des Handrührers durchrühren.
  • Puderzucker zugeben und noch mal 10 Sek. durchrühren, kaltes Eigelb zugeben wieder kurze rühren bis der Teig sich verbindet (10-15 Sek.)
  • Weizenmehl u. Backpulver mischen, Gemisch zugeben, auf kleiner Stufe anrühren, sobald das Mehl etwas untergerührt ist auf höchster Stufe etwa 2 Min. durchkneten
  • Der Teig sollte sich gut verbinden. Teig aus der Schüssel nehmen und kurze mit den Händen durcharbeiten, etwas flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mind. ca.30 Min. kühlen.
  • Tarteform gut fetten, Teig dünn ausrollen und in Tarteform legen, Rand hochziehen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit sich keine Blasen bilden und blindbacken. Das heißt, man legt ein Stück Backpapier auf den ungebackenen Teig und füllt z.B. getrocknete Erbsen zum Beschweren ein. Auch das verhindert, dass der Teig zu sehr aufgeht und seine Form verliert. Das ist vor allem wichtig, wenn er noch gefüllt werden soll.
  • Teig nun ca. 25 min. bei 180 Grad (U/Oberhitze) backen, 5 min. vorher kurz aus dem Ofen nehmen, die Erbsen und das Backpapier entfernen und nochmal die restlichen 5 min. backen. Abkühlen lassen.
  • Mascarpone-Füllung:
  • Mascarpone und Zitronenabrieb in eine Rührschüssel geben. Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann mit dem Mixer kurz unter die Mascarponemasse rühren. Diese Masse gibt man in die vorgebackene Tarte und streicht sie glatt.
  • Tarte dann mit Heidelbeeren belegen.
  • Fruchtglasur:
  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  • Wasser und Zucker in einen Kochtopf geben und die Vanille und Zitronenschale hinzufügen. Alles zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die gut ausgedrückte Gelatine in der heißen Flüssigkeit auflösen. Durch ein feines Sieb gießen. Noch warm mit einem Pinsel auf den vorbereiteten Fruchtbelag streichen.
  • Kocht eine Rezeptmenge und, nachdem z. B. die Heidelbeertarte fertig glasiert wurde, bewahrt die restliche Glasur in einem sauberen Marmeladenglas einige Tage im Kühlschrank auf oder friert sie ein. Durch Erhitzen kann man sie später immer wieder verflüssigen und weiteren Backwerken Glanz verleihen.

Notizen:

Rezept für Mailänder Mürbeteig von hier: http://www.natuerlich-selbst-gebacken.de/f9c80649d7-video-back-kurs-teil-4/item/download/1.html

Rezept für Füllung und Belag von hier: http://maluskoestlichkeiten.wordpress.com/2013/09/04/blaue-stunde-heidelbeertarte-mit-mascarponefullung/

Rezept für Fruchtglasur von hier: http://maluskoestlichkeiten.wordpress.com/2013/09/04/fruchtglasur/

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/nachgebacken-malus-heidelbeertarte-mit-mascarponefuellung.html

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