Erdbeerkuchen nach Roger Warna (Kenwood Cooking Chef)

Tja, mit den Träumen und Wünschen ist das ja hin und wieder so ne Sache: man denkt „das muss ich haben, damit geht bestimmt alles leichter und schneller“ und dann hat man das Schätzchen und nutzt es – wie schon das Vorgängerteil – nur zum Brot und Kuchen backen.

Da die Kenwood Cooking Chef aber ja nun über eine Kochfunktion verfügt und ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich diese so gar nicht nutze, bin ich immer wieder froh, wenn andere Blogger Rezepte für das Maschinchen einstellen und dabei auch die Kochfunktion nutzen und das genau beschreiben. Roger hat mir meine Bitte erfüllt und seine Vorgehensweise bei seiner Erdbeertorte exakt bebildert und beschrieben.

Danke vielmals, lieber Roger, so war ich denn in der Lage diesen leckeren Erdbeerkuchen auch mit der KCC zu backen.

Für die bebilderte Anleitung verweise ich euch auf Rogers Blog, den ich ja hier verlinkt habe.

 

Ich übernehme hier Rogers Rezept von seinem Blog.

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Zutaten

  • Biskuitteig - 28er Form
  • 125 g Vollei
  • 65 g Zucker
  • Zitronenabrieb, wenig Vanillemark
  • 60 g Mehl
  • 12 g Speisestärke (Maizena)
  • 10 g flüssige Butter
  • Patissier Crème - für 10 Personen
  • 500 g Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 80 g Eigelb
  • 40 g Maisstärke
  • Belag
  • 500g Erdbeeren

Zubereitung

  • In der Kenwood – Schüssel das Vollei mit Zucker, Vanillemark und Zitronenabrieb vermengen.Die Schüssel einspannen und der Schneebesen einklinken.
  • Die Kenwood auf vollen Touren bei 60° Grad für 1 Minute laufen lassen.Das Ergebnis ist traumhaft. In nur einer Minute optimal warm und schaumig geschlagen.
  • Danach einfach nur für 10 Minuten auf max den Eischaum kalt schlagen.
  • In dieser Zeit eine Backform vorbereiten. Am Besten eine mit einem gerippten Rand.
  • Die Form habe ich mit reichlich Butter ausgestrichen.
  • Den Kessel nun ausspannen, Schneebesen entfernen und die flüssige Butter vorsichtig unterheben.
  • Am Schluss das Mehl und die Speisestärke ebenfalls vorsichtig unterheben. Die luftige Masse nun in der Form verteilen.
  • Im Ofen bei 200° Grad ca. 15 Minuten Sichtbacken.
  • Für die Creme die Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote in der Rührschüssel der Kenwood zum kochen bringen.Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Das Eigelb, Maisstärke und der Zucker verrühren.
  • Das Eigelb/Stärke/Zucker – Gemisch langsam zu der heissen Vanillemilch giessen. Bei 100° Grad etwa 3 Minuten abkochen.
  • Noch heiss durch ein Sieb treiben. Die noch heisse Crème auf dem Biskuit verteilen.
  • Die halbierten Erdbeeren darauf setzen und den Kuchen genießen.
http://deichrunnerskueche.de/2017/06/erdbeerkuchen-nach-roger-warna-kenwood-cooking-chef.html

Rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen

Auch wenn das nun folgende Gericht nur von den Beilagen her etwas für mich war, so muss man den Liebsten doch auch hin und wieder richtig verwöhnen und dafür war diese rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen genau das Richtige.

rosa-gebratene-lammkeule-ganz

Das Foto vom Anschnitt ist zwar grottenschlecht geworden, aber zeigt vielleicht doch ein wenig wie saftig und genau auf den Punkt gegart die Lammkeule war!

rosa-gebratene-lammkeule

Lammkeule nach dieser Methode gab es hier sicherlich nicht zum letzten Mal.

Rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen

Portionen: 3-4 Personen

Rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen

Zutaten

  • 1 Lammkeule ohne Haxe (Eva: 1350 g)
  • 30 ml Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Rosmarin
  • 1 Bund Thymian
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Rosmarinnadeln und Thymianblättchen abzupfen und fein schneiden.
  • Lammkeule im Bräter ringsum goldbraun anbraten. Rosmarinnadeln und Thymianblättchen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl vermengen und die angebratene Lammkeule damit einreiben.
  • Den Kerntemperatursensor (oder ein Bratentehermometer) am dicksten Punkt einstechen und auf 62°C Zieltemperatur einstellen. Auf der Einschubebene 1 im Programm "Bio-Garen" (bei mir heißt das Programm "Niedertemperaturgaren") bei 120°C starten. Das Programm schaltet nach 10 Minuten automatisch auf 80°C und gart die Lammkeule sanft bis zur gewünschten Kerntemperatur.
  • Anmerkung Eva: die 1350 g haben gut 2 Std 35 Minuten bis zum Erreichen der Zieltemperatur benötigt

Notizen:

Das Rezept stammt aus dem AEG Buch: "Die neue Kunst des feinen Essens"

http://deichrunnerskueche.de/2017/01/rosa-gebratene-lammkeule-nt-mit-kartoffelecken-und-bohnen.html

Roggenmischbrot mit Madre

Ein paar Tage zu spät, aber nicht minder herzlich wünsche ich all meinen
LeserInnen ein schönes, gesundes und vor allem friedliches
Jahr 2017!

Das mit den Vorsätzen fürs neue Jahr lasse ich einfach mal – auch was den Blog anbetrifft – bevor ich mich selbst und andere mit nicht gehaltenen Vorsätzen enttäusche. Ich ziehe dann lieber wieder Ende 2017 meine persönliche Bilanz des Jahres. 😉

Hier geht es heute weiter mit einem Roggenmischbrot (60:40) mit Madre. Ein bisschen was Kräftigeres, passend zur kalten Jahreszeit.

Einfach zu backen und schmeckt köstlich zu deftigerem Belag wie Wurst und Käse.

Roggenmischbrot (60:40) mit Madre

Portionen: 1 Brot à ca. 900 g

Roggenmischbrot (60:40) mit Madre

Zutaten

  • Madre TA 150
  • 90 g Weizenmehl 1050
  • 45 g Wasser (ca. 40°C)
  • 90 g Madre Anstellgut TA 150
  • Hauptteig
  • Madre
  • 300 g Roggenmehl 1150
  • 50 g Weizenmehl 550
  • 5 g Malzextraktmehl
  • 5 g Flohsamenschalen
  • 3 g Hefe (je nach Triebkraft der Madre)
  • 8 g Pflanzenöl
  • 310 g Wasser

Zubereitung

  • Hauptteig: Alle Zutaten vermischen und verkneten.
  • Knetzeit: 6-8 Min. verkneten
  • Teigtemperatur: ca. ca. 28°C
  • Teigruhe: ca. 30 Min.
  • Aufarbeiten: Den Teig auf leicht bemehlte Unterlage geben, nochmals kurz kneten, dann in 2 gleich schwere Stücke teilen, rund wirken. Mit dem Schluss nach oben in ein leicht bemehltes Gärkörbchen legen.
  • Stückgare: ca. 60-80 Min. - bis zur knapp vollen Gare. Teig auf Backschieber od. Backpapier kippen, Teigoberfläche einschneiden do.stippen (mit Stipprolle oder einem Holzstäbchen mehrmals einstechen). Bei knapp voller Gare mit Schwaden anbacken.
  • Für dasAufbringen eines Musters sollte kein Mehl auf der Teigoberfläche vorhanden sein, evtl. abbürsten.
  • Schablone auflegen, mit Mehl übersieben, Schablone vorsichtig abnehmen und das Muster leicht mit Wasser benebeln/besprühen.
  • Backen: Ofen mit Backblech od. Backstein vorheizen auf 240°, Teig auf heißes Blech/Backstein legen und ca. 15 Min. bei voller Temperatur mit wenig Schwaden anbacken, fallend auf ca. 190- 200° ausbacken. Nach ca. 10-15 Min. Schwaden ablassen (Ofentür kurz öffnen).
  • Backzeit gesamt: ca. 45-50 Min. – dann auf einem Rost auskühlen lassen.
http://deichrunnerskueche.de/2017/01/roggenmischbrot-mit-madre.html

Persönlicher Jahresrückblick und Weihnachtsgrüße

Hoffentlich seid ihr, meine lieben LeserInnen, nicht auch so fix und fertig wie der kleine Bär hier und habt noch Lust darauf meinen kleinen persönlichen Jahresrückblick zu lesen und meine Weihnachtswünsche ‚in Empfang‘ zu nehmen?!

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende. Wie war es denn so für mich, dieses Jahr?

Begonnen hat es schlecht, denn die gerade einigermaßen verarbeitete Vergangenheit schlug nochmals heftig zurück.  Aber dank Rat und Tat lieber Menschen konnte dann im Frühjahr dieses Kapitel endgültig ad acta gelegt werden.


Es folgte mein runder Geburtstag, den ich im kleinen Kreis mit den mir wichtigsten Menschen feiern durfte. Besonders schön war, dass meine liebe Freundin Marlene mit ihrem Mann die Mühen der weiten Reise nicht scheuten und den Tag mit mir verbrachten.

Brunch anlässlich meines 60. Geburtstages

Bald danach ging es in Urlaub – ins geliebte Tucepi. Dort fing ich wieder mit dem Laufen an – langsamer und nicht mehr so weit wie früher, aber ich war und bin unsagbar dankbar, dass mein Körper das wieder mitmacht.

Tucepi

Das Highlight des Jahres 2016 war aber der 25. Juli,  denn an diesem Tag hieß es:

Von nun an zosamme alt

gemeinsam nach vorn schauen

Das Sahnehäubchen für diesen eh schon so besonderen Tag war dann noch, dass meine liebe Freundin Marlene meine Trauzeugin war und auch für diesen Tag extra anreiste.

Und um „alle guten Dinge sind 3“ voll zu machen, sahen Marlene und ich uns schon im Herbst wieder, als wir zusammen an einem Wochenendworkshop rund ums Thema Backen in Bielefeld teilnahmen (wo wir auch Gelegenheit hatten, endlich mal Bäcker Süpke persönlich kennenzulernen, den wir beide schon jahrelang virtuell kennen).

Back-Workshop in Bielefeld

Auch etwas betagtere Frischvermählte müssen ja ein wenig flittern und so ging es im Oktober für eine Woche nach Mallorca.

Kathedrale Le Seu in Palma

Von da an bis jetzt haben wir uns wieder in den Alltag gestürzt, denn es war viel Arbeiten angesagt.

Fazit des Jahres 2016: es war ein schönes Jahr für mich mit durchweg guten Entscheidungen und vielen unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen.
Mein Leben ist ein ganz anderes als vor 7 – 8 Jahren, aber es hat mich nochmals aus der Komfortzone herausgeholt, hat mich gefordert, aber hat mich auch wachsen und wieder aktiv und neugierig aufs Leben werden lassen.
Und so mache ich mit meinen inzwischen 60 Lenzen sogar noch Sling-Training. 🙂

Sling…sling…sling

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Last but not least wünsche ich all meinen LeserInnen, die mir trotz meiner seltenen Blogbeiträge (es kann nur besser werden 😉 ) die Treue halten sowie allen BloggerInnen ein frohes, besinnliches und  – vor allem – friedliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit euren Lieben und nehmt euch Zeit für alles, was euch Freude macht.

Kommt gesund und munter ins Jahr 2017, das für uns alle ein gutes Jahr werden möge – vor allem aber ein friedliches!

Eure Eva

Gulasch im Biersud aus dem Kombi-MULTI-Dampfgarer (MDG)

Da ich nun ein neues Kochbuch für meinen schon ein wenig in die Jahre gekommenen Kombi-MULTI-Dampfgarer bekommen habe, muss ich nun natürlich auch ein paar Rezepte daraus testen.

Ich habe mich für das Gulasch im Biersud entschieden und das entpuppte sich als richtige gute Wahl. Durch das Dunkelbier und das lange Schmoren im Backofen schmeckt dieses Gulasch wunderbar herzhaft und würzig.

Das Gulasch lässt sich natürlich nach diesem Rezept auch in einem ’normalen‘ Backofen zubereiten, dann einfach darauf achten, dass das Fleisch gut mit Flüssigkeit bedeckt ist, damit es nicht trocken wird.

Gulasch im Biersud mit Bandnudeln

Selten (wahrscheinlich noch nie) so ein würziges und herzhaftes Gulasch gegessen!

Gulasch im Biersud aus dem Kombi-MULTI-Dampfgarer (MDG)

Portionen: 3 Personen (ca.)

Gulasch im Biersud aus dem Kombi-MULTI-Dampfgarer (MDG)

Zutaten

  • 600 g Gulasch vom Rind
  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • Mehl
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Tomatenpassata (Eva: 2 -3 EL)
  • 2 TL braunen Zucker (Eva: 4 TL)
  • 330 ml Dunkelbier (Eva: 500 ml)
  • 400 ml Rinderfond (Eva: 500 ml)
  • Petersilie

Zubereitung

  • Das Fleisch kalt abbrausen, sorgfältig trocken tupfen und in 3 cm große Würfel schneiden. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten anbräunen. Mit etwas Mehl bestäuben.
  • Die Zwiebel abziehen, fein hacken und unterrühren. Die Tomatenpassata und den braunen Zucker mit dem Bier mischen und unter Rühren (am besten mit einem Holzlöffel) angießen. Den Rinderfond zugeben und alles einige Minuten durchköcheln, dabei den Bratensatz vom Pfannenboden kratzen.
  • Alles in eine Kasserolle umfüllen und diese auf der Einschubebene 2 im Programm "INTERVALL_Dampf" bei 180° C 150 Minuten lang schmoren.
  • Mit Petersilie bestreuen.
  • Anmerkung Eva: da die Soße sehr stark eingekocht ist und wir viel Soße mögen, habe ich die Flüssigkeiten ein wenig erhöht (siehe oben bei den Zutaten). Das würde ich immer so machen, denn so war es genau die richtige Menge Soße zum Fleisch!

Notizen:

Rezept aus dem AEG Kochbuch: 'Die neue Kunst des feinen Essens'

http://deichrunnerskueche.de/2016/12/gulasch-im-biersud-aus-dem-kombi-multi-dampfgarer-mdg.html

Weizenbrötchen über Nacht

Wie hier bereits geschrieben, bin ich sehr angetan von der Zeller Mühle sowie ihrem Online-Shop namens Brotkrümel und dem gleichnamigen Blog.

Zwischenzeitlich habe ich dort einiges an Backzutaten bestellt, damit ich mich durch die in deren Blog veröffentlichen Rezepten durchbacken kann. 😉

Die Weizenbrötchen über Nacht bekommen durch die lange Teigführung ihren guten Geschmack und die Zubereitung ist sehr praktisch, da da man den Teig bereits am Vortag herstellt.

Wie immer, wenn ich Brötchen backe, habe ich nur einen kleinen Teil voll ausgebacken und die anderen nach 2/3 der Zeit aus dem Ofen genommen und abgekühlt eingefroren. Ich backe sie dann unaufgetaut bei 180°C 10 Minuten lang auf und gebe wenig Schwaden dazu. So schmecken sie wie frisch gebacken!

Weizenbrötchen über Nacht

Portionen: 9 Brötchen

Weizenbrötchen über Nacht

Zutaten

  • 480 g Weizenmehl Type 550
  • 20 g Dinkelvollkornextrudat
  • 5 g Universal-Back oder Dinkelkraft
  • 1 g Flohsamenschalen
  • 11 g Salz
  • 5 g Hefe
  • 3 g Pflanzenöl oder Butter
  • 310 ml Wasser ca.

Zubereitung

  • Teigherstellung:
  • Alle Zutaten vermischen und verkneten.
  • Knetzeit: ca. 10 Min.
  • Teigtemperatur: ca. 24-25°C wären optimal
  • Teigruhe: 15-20 Min. - danach den Teig 1-2x aufziehen/falten, in eine leicht geölte Box/Schüssel/Wanne legen und kühlstellen, ca. 7-8°C
  • Kühle Reifezeit: 12-36 Std. - dann den Teig aus der Kühlung nehmen, ca. 1-2 Std. akklimatisieren lassen, 1x aufziehen/falten, nochmals ca. 20 Min. ruhen lassen.
  • Aufarbeitung: Teig in ca. 90 g schwere Stücke teilen.
  • Version 1: Teiglinge rundschleifen und mit der Oberseite nach unten auf ein leicht bemehltes Tuch legen. Vor dem Backen umdrehen und einschneiden.
  • Version 2: Teiglinge rund schleifen ca. 5-10 Min entspannen lassen (Zwischengare), dann in die gewünschte Form bringen (Knüppel, Knoten, Zöpfe o. ä.) und mit der Oberseite nach unten auf ein leicht bemehltes Tuch legen. Vor dem Backen umdrehen.
  • Stückgare: ca. 30-40 Min. abgedeckt gehen lassen bis sich die Teiglinge sichtbar vergrößert haben, im Idealfall haben sie sich
  • verdoppelt.
  • Backen: Backofen mit Backblech vorheizen auf 230-240°C. die gut aufgegangenen Teiglinge auf vorgeheiztes Backblech legen und mit Schwaden anbacken.
  • Nach ca. 15 Min. Schwaden ablassen (Ofentüre kurz öffnen).
  • Für eine bessere Krustenbildung evtl. die letzten 5 Min, mit Umluft und leicht geöffneter Ofentür zu Ende backen.
  • Backzeit gesamt: ca. 20 Min.
  • Eva im MIWE folgendermaßen gebacken: 210°C/20 Minuten/5 sec Schwaden - nach 15 Minuten Schwaden ablassen (einen Teil der Brötchen nur 13 Minuten gebacken und sie abgekühlt eingefroren)

Notizen:

Rezept von: www.brotkruemel.com/blog/weizenbroetchen-ueber-nacht

Erklärung zu Rohstoffe und Alternativen (zitiert vom Blog Brotkrümel)

Was wir uns bei der Zusammenstellung der Rezeptur gedacht haben und warum wir welchen Rohstoff verwenden bzw. wie man diesen auch austauschen kann, findet ihr hier.

• Wer die Brötchen etwas kompakter haben möchte, darf gerne auch ein anderes Weizenmehl (z.B. 812, T65) verwenden.

• Das Dinkelextrudat sorgt, neben der Frischhaltung, erstmal für einen besonders ausgeprägten Ausbund der Brötchen. Auch die Rösche wird verbessert.

• Mit Backmittel lassen sich einfach ansprechendere Brötchen auf simplen Weg backen. Wer keins einsetzen möchte, darf etwas aktives Malz mehr nehmen • Die Flohsamenschalen dienen als Stabilisator für den Teig. Ferner verbessern sie die Frischhaltung

• Die Hefemenge passt jeder für sich an, je nach gewünschter Geschwindigkeit. Alternativ zur Frischhefe geht auch Trockenhefe mit ca. 1/4 der Menge.

• Das Öl sorgt für einen geschmeidigen Teig. Alternativ gehen hier auch alle anderen Arten von Ölen oder Fetten. Die Zugabe beträgt zwischen 0,5% und 2%.

• Die Wassermenge wird so eingestellt, dass der Teig die gewünschte Konsistenz hat.

http://deichrunnerskueche.de/2016/12/weizenbroetchen-ueber-nacht.html

Steinpilzrisotto mit Zucchini aus dem Kombi-MULTI-Dampfgarer (MDG)

Franz Stolz kenne ich virtuell schon fast so lange wie ich meinen Kombi-Dampfgarer habe und das sind nun schon einige Jahre. Hat man eine Frage zu Dampfgarern und Kombi-Dampfgarern, dann sind Franz und seine Frau Rosi immer die besten Ansprechpartner. Leider (für mich!) leben und wirken die beiden in Österreich. So wird es mit einem realen Kennlernen und/oder dem Besuch einer ihrer Dampfgar-Vorführungen und Kochkurse nichts werden. Sie haben aber einen genialen, sehr informativen Webauftritt, sind bei facebook sehr aktiv und man kann in ihrem Web-Shop nicht nur praktisches Zubehör für den Dampfgarer und fürs Kochen kaufen, sondern auch eine DVD mit vielen Rezepten für den MDG – komplett als Video anzuschauen und auch als Rezept zum Ausdrucken. Wem dies alles nicht ausreicht, der kann sich auch noch die App VISUAL ACT – Franz Stolz für Handy oder Tablet herunterladen – alles sehr zu empfehlen.

Als Franz dieser Tage sowohl in der App als auch bei facebook das Rezept für ein Steinpilzrisotto mit Zucchini aus dem Kombi-MULTI-Dampfgarer einstellte, war für mich – als bekennende Risotto-Liebhaberin – klar, dass ich das ausprobieren musste. Heute habe ich das gleich in die Tat umgesetzt und bin einfach nur begeistert: sowohl vom Geschmack, der bei dieser Zubereitung mit Dampf viel intensiver ist auf bei der herkömmlichen als auch von der genial einfachen Zubereitung, bei der man nicht mehr permanent am Herd stehen und rühren muss.

Ich werde künftig Risotti vorrangig im MDG zubereiten; dies Rezept hat mich überzeugt.

Steinpilzrisotto mit Zucchini aus dem Kombi-MULTI-Dampfgarer (MDG)

Portionen: 4 Personen

Steinpilzrisotto mit Zucchini aus dem Kombi-MULTI-Dampfgarer (MDG)

Zutaten

  • 1 Stk Zwiebel
  • 2 Stk Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Butter
  • 1 Tasse Weißwein
  • 3 Tassen Wasser
  • 10 g Steinpilze (getrocknet)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Stk Lorbeerblatt
  • 1 Stk Zucchini
  • 1 Tasse Risottoreis (Arborio)
  • (Arborio - diese Reissorte hat das größte Korn, und ist ideal für die Zubereitung im Kombidämpfer)
  • 1 EL Butter
  • 4 EL Parmesan gerieben
  • (Tasse = große Kaffeetasse)

Zubereitung

  • - Zwiebel und Knoblauch gehackt mit Olivenöl und Butter in ein Glaskochgeschirr geben.
  • - Im vorgeheizten MDG mit der Ofenfunktion "Feuchtgaren NIEDER"
  • 200°C
  • (Intervall Dampf ~ 25% Dampfanteil) Zwiebel und Knoblauch ca. 10 Minuten dünsten.
  • - Mit Weißwein ablöschen, und heißen Wasser aufgießen.
  • - Getrocknete Steinpilze, Lorbeerblatt und Salz beigeben.
  • Wichtig:
  • 15-20 Minuten den Steinpilzfond erhitzen so lange bis dieser im Glaskochgeschirr beginnt zu köcheln!!!
  • - Risottoreis in den siedend-köchelnden Fond geben.
  • Kochzeit:
  • ca.15-20 Minuten.
  • Je nach Angabe des Herstellers bzw. nach persönlichen Wunsch der Bissfestikeit.
  • - Zucchini oder anderes Gemüse in Stücke schneiden und mit dem Risotto mitdünsten.
  • Wer den Zucchini oder Gemüse weich essen möchte, gibt den Zucchini gleichzeitig mit den Reis in den siedenden Fond.
  • Wer das Gemüse bissfest möchte legt das Gemüse die letzten 10 Minuten auf das Risotto.
  • Nicht umrühren, sonst wird der Garprozess unterbrochen!
  • - Ist die gewünschte Bissfetikeit erreicht, einfach probieren...
  • Risotto aus dem MDG nehmen.
  • Das Risotto ist in diesen Zustand noch sehr flüssig, zieht aber im heißen Glaskochgeschirr rasch nach!!!
  • - Butter und Parmesan in das Risotto einrühren.
  • Risotto sollte ja cremig-flüssig serviert werden.
  • Je nach persönlichen Geschmack die Flüssigkeitsmenge oder die Kochzeit für das gewünschte "al dente" beim nächsten mal anpassen.

Notizen:

Anmerkung Eva: ich habe das Rezept nur für 2 Personen zubereitet und daher von allen Zutaten nur die Hälfte genommen. Die Ofeneinstellungen habe ich gleich gelassen, lediglich das Andünsten der Zwiebel hat nur knapp 8 Minuten gedauert und der Fond begann nach ca 12 Minuten zu köcheln; das Risotto hatte für mich nach 18 Minuten die richtige Bissfestigkeit. - Die Zucchini waren halb so lange wie der Reis im Ofen

http://deichrunnerskueche.de/2016/12/steinpilzrisotto-mit-zucchini-aus-dem-kombi-multi-dampfgarer-mdg.html

In meiner Seitenleiste findet sich in der Rubrik ‚aus dem Ofen‘ die Untergruppe ‚Kombidampfgarer‘. Dort findet ihr noch weitere Rezepte, die im MDG zubereitet werden können; etliche davon sind ebenfalls von Franz Stolz.

 

 

Dinkel-Joghurt-Brot mit Chia

Heute gibt es bei mir ein neues Brotrezept verbunden mit Werbung für eine badische Mühle mit Onlineshop und einer äußerst informativen Website für Hobbybäcker.

gleicher Teig – verschiedenes Topping

Die Zeller Mühle ist ein fast 700 Jahre alter Handwerksbetrieb im Schwarzwald – genauer im Raum Bühl, ganz nahe meiner Kindheitsheimat Baden-Baden. Neben Weizen und Roggen werden hier auch Dinkel und andere Urgetreide (wie Emmer und Einkorn) zu verschiedenen Endprodukten verarbeitet. In dem 2016 neu gestarteten Brotkrümel-Onlineshop findet der Hobbybäcker alles, was sein Herz begehrt. Neben den ‚Materialien‘ zum Brot backen finden sich bei Brotkrümel auch Rezepte, Videos und Infos fürs gelingsichere Backen sowie ein sehr praktischer Sauerteig-Rechner.

Diese Seite zu abonnieren und häufiger darin zu lesen, ist also nur zu empfehlen.

Nun aber zu meinem heutigen Dinkel-Joghurt-Brot mit Chia, das ich auch aus dem Brotkrümel-Blog habe. Es ist wirklich anfängertauglich zu backen, kommt mit Zutaten aus, die wohl jeder zu Hause hat und schmeckt sehr gut mit deftigem, aber auch süßem Belag. Ein weiterer Vorteil dieses Rezeptes ist es, dass es sich an einem Tag innerhalb weniger Stunden backen lässt.

(Hinweis: unterhalb des nun folgenden Rezepts findet ihr noch Erklärungen und Alternativen zu dem Rezept vom Brotkrümel-Blog)

Dinkel-Joghurt-Brot mit Chia

Portionen: 3 Brote à ca. 500 g

Dinkel-Joghurt-Brot mit Chia

Zutaten

  • Vorteig TA 190
  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 450 g Wasser
  • 13 g Hefe
  • Mehlkochstück TA 500
  • 25 g Dinkelmehl Typ 630
  • 100 g Wasser (kalt)
  • Teig
  • Vorteig
  • Mehlkochstück
  • 475 g Dinkelmehl 630 oder 1050
  • 20 g Pflanzenöl oder Butter
  • 23 g Salz
  • 12 g Flohsamenschalen
  • 35 g Chiasamen
  • 30 g Honig
  • 25 g Naturjoghurt (zimmerwarm)
  • 30 g Wasser (lauwarm) - ca.

Zubereitung

  • Vorteig: Zutaten ca. 3 Minuten verkneten, ca. 2 Stunden ca. 23-25° (oder über Nacht in der Kühlung) abgedeckt reifen lassen.
  • Mehlkochstück: Stehzeit ca. 1-2 Stunden. - muss wieder abkühlen (Mehl und Wasser 1:4 = TA 500) Zutaten mit Schneebesen verrühren, unter Rühren kurz aufkochen bis die Stärke gut verkleistert ist. Vom Herd nehmen, nochmals durchrühren und abgedeckt abkühlen lassen.
  • Teigzubereitung: Alle Zutaten vermischen und verkneten, inkl. Vorteig und Mehlkochstück.
  • Knetzeit: 5-7 Minuten langsam und ca. 1 Minute etwas schneller kneten
  • Teigtemperatur: ca. 24-25°C wären optimal
  • Teigruhe: ca. 60 Minuten – nach ca. 40 Minuten 1-2x aufziehen/falten
  • Aufarbeiten: Teig in 3 Stücke teilen, wirken und langformen. Mit dem Schluss nach unten in eine gefettet Backform (ca. 1/2 voll) legen. Teigoberfläche befeuchten, evtl. mit Chiasamen od. Flocken bestreuen, leicht andrücken.
  • Stückgare: ca. 60-90 Minuten – bis zur knapp voller Gare, Teigoberfläche befeuchten.
  • Backen: Backofen mit Backblech vorheizen auf 250°C - mit Schwaden anbacken - ca. 15 Minuten voller Temperatur backen. Nach 20 Minuten Schwaden ablassen (Ofentüre kurz öffnen), Temperatur reduzieren auf ca. 190-200°C und weitere 30 Minuten backen.
  • Backzeit gesamt: ca. 50 Minuten (Für eine bessere Krustenbildung das Brot kurz vor Ende der Backzeit aus der Form nehmen, mit Wasser abstreichen oder einsprühen und ohne Form zu Ende backen, evtl auf Umluft umschalten.)

Notizen:

Eva im MIWE folgendermaßen gebacken: 230°/15 Min/ 5 sec Schwaden//190°/35 Min/ohne Schwaden//nach 20 Min Schwaden abgelassen//die letzten 5 Min ohne Form gebacken

http://deichrunnerskueche.de/2016/12/dinkel-joghurt-brot-mit-chia.html

Zu jedem Rezept führt der Brotkrümel-Blog auch immer Erklärungen zu Rohstoffen und Alternativen auf – wie z.B. diese hier zu meinem vorgestellten Rezept:

Zitat Brotkrümel-Blog: Was wir uns bei der Zusammenstellung der Rezeptur gedacht haben und warum wir welchen Rohstoff verwenden bzw. wie man diesen auch austauschen kann, findet ihr hier.

• Der Vorteig dient dazu, dass die Schalenbestandteile des Vollkornmehls ordentlich verquellen können. Hat man keine Zeit mit einem Vorteig über Nacht zu agieren, verknetet man das Dinkelmehl 20 Minuten vor der Teigbereitung und verlängert die Teigruhezeiten etwas.
• Wer das Brot gerne heller (also mit weniger Vollkorn) möchte, darf den Vorteig auch mit einem 1050er Dinkelmehl herstellen.
• Das Mehlkochstück bringt gebundenes Wasser in Form von verkleisterter Stärke in den Brotteig. Austauschen kann man dieses gegen ein Flockenbrühstück oder auch gegen Dinkelextrudat, wenn man es ganz einfach haben möchte.
• Da Dinkel ja zum Trockenbacken neigt (wenn man ihn nicht richtig verarbeitet) sind mit Chia und Flohsamenschalen gleich zwei Frischhaltekomponenten enthalten.
• Die zwei Prozent Fett sorgen für eine langanhaltend weiche Krume. Hier kann man flexibel agieren und auch Olivenöl oder auch mal ein Leinöl einsetzen.
• Außer Honig kann man auch wunderbar ein anderes Süßungsmittel (z.B. Apfelkraut, Zuckerrübensirup, Vollrohrzucker, o.ä.) einsetzen. Die Zugabemenge darf durchaus bis zu 8 Prozent betragen.
• Die Hefemenge passt jeder für sich an, je nach gewünschter Geschwindigkeit. Alternativ zur Frischhefe geht auch Trockenhefe mit ca. 1/4 der Menge.
• Die Wassermenge wird so eingestellt, dass der Teig die gewünschte Konsistenz hat. Da genug gebundenes Wasser enthalten ist (über das Kochstück, Pflanzenfasern und Chia), den Teig nicht zu weich halten.

Spaziergang von Undeloh nach Wilsede – Lüneburger Heide pur

Am letzten Samstag hatten wir liebe Freunde aus Brunsbüttel zu Besuch, die die Lüneburger Heide noch so gut wie gar nicht kannten. Was lag da näher, als ein Ausflug in die so bekannten Heideorte Undeloh und Wilsede?!

Von Undeloh aus kann man den Weg nach Wilsede in einer der vielen Kutschen machen, was viele Touristen auch mit Vorliebe tun. Wir zogen es aber vor den Weg zu Fuß zu gehen.

Kutschfahrt von Undeloh nach Wilsede

Kutschfahrt von Undeloh nach Wilsede

Dies stellte sich alsbald als eine sehr gute Entscheidung heraus, denn so konnten wir den Schäfer samt Hütehunden mit seiner großen Heidschnuckenherde hautnah erleben.

Schäfer mit Hütehunden

Ziege zur Unterstützung der Heidschnucken

In jeder Heidschnuckenherde gibt es auch Ziegen. Sie unterstützen die Heidschnucken, weil sie noch besser Gehölze wie Birken und Kiefern verbeißen können.

Heidschnuckenherde

Insgesamt ziehen über 9.000 Heidschnucken in 13 Herden das ganze Jahr über durch die Heideflächen der Lüneburger Heide

Heidschnucke

Erstmals erwähnt wurde Wilsede bereits im Jahre 1287. Im 16. Jahrhundert gab es hier vier Bauernhäuser, im 20. Jahrhundert sind einige hinzugekommen und restauriert worden. Dazu zählen das sehenswerte Heidemuseum ‚Dat ole Huus‘, zwei Gaststätten, die »Milchhalle«, der Emhoff sowie reetgedeckte Schafställe. Dat ole Huus gilt als eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands.

Hof in Wilsede

Treppenspeicher

Emhoff

Speicher

alter Hof in Wilsede

Jakobus Pilgerfigur

Am »Erdkeller« des Emhoffs findet man diese Holzfigur. Hier hat der Künstler Wladimir Rudolf eine Ausstellung gestaltet, die als Andachtsort des Jakobus-Pilgerweges in Wilsede dient. Dieser ist Teil des 200 km langen Jakobuswegs Lüneburger Heide, der von Hittfeld nach Loccum und eben unter anderem auch von Wilsede über Bad Fallingbostel nach Hodenhagen führt. In dem wie eine kleine Kirche wirkenden Raum findet man auch einen Stempel für den Pilgerpass vor.

 

Zurück sind wir dann einen anderen Weg gegangen. Leider ist die schöne Heideblüte vorbei und auf dem Foto hier sieht man auch, dass viele der Heideflächen leider sehr versteppen.

Heidefläche

Steinfiguren

Blindschleiche

Auch Blindschleichen und anderes Getier kreuzte unseren Weg. – Update: Es war keine Blindschleiche, sondern – wie die liebe Leserin Franzi mich aufklärte: eine Schlingnatter!

Heidelaufkäfer

Cranberry-Walnuss-Brot (Lievito Madre)

Und weiter geht es mit Brot backen – ich habe gerade einen Lauf! 🙂

Als ich bei Marlene dies Cranberry-Walnuss-Brot gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich das nachbacken werde, denn ich mag süßes/nussiges Brot sehr gerne mit Brie oder Camembert als Belag. Marlene hat für ihr Rezept Zorras Kalifornisches Walnuss Cranberry Brot modifiziert.

Vor Jahren habe ich schon 2 Rezepte von Petra nachgebacken, die man auch wunderbar mit Käsebelag essen kann: Müslibrot mit Pistazien und Cranberries sowie Früchte-Müsli-Brötchen.

Cranberry-Walnuss-Brot (Lievito madre)

Dieses Brot und darauf Brie de Meaux = ein Gedicht! Ihr müsst es einfach kosten.

Cranberry-Walnuss-Brot (Lievito Madre)

Portionen: 2 Brote à ca. 500 g

Cranberry-Walnuss-Brot (Lievito Madre)

Zutaten

  • Madre-Auffrischung: Reifezeit ca. 3-4 Std. – 24-26° – TA 150
  • 110 g Madre
  • 55 g Wasser ca. 30°
  • 110 g Weizenmehl 1050 (od. ½ 550 + ½ 1050)
  • Weitere Infos Auffrischung/Führung siehe hier:
  • Madreauffrischung/Führung
  • Mehlkochstück: Stehzeit ca. 1-2 Std. - muss wieder abkühlen
  • 10 g Weizenmehl 550
  • 50 g Wasser - kalt
  • Mehl und Wasser mit Schneebesen gut verrühren, unter Rühren kurz aufkochen bis die Stärke gut verkleistert ist. Vom Herd nehmen, nochmals durchrühren und abkühlen lassen.
  • Alternativ - Zubereitung Mikrowelle: Zutaten mit Schneebesen verrühren 20 Sek. erhitzen (ca. 900 Watt), durchrühren und noch mal 20-30 Sek. erhitzen, nochmals durchrühren, abkühlen lassen.
  • Hauptteig:
  • 270 g Weizenmehl 550
  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 40 g Roggenvollkornmehl 997 od. 1150 (Eva:1150)
  • 12 g Salz
  • 3 g Hefe (optional)
  • 250 + ca. 20 g Wasser
  • 275 g Madre - aufgefrischt
  • Mehlkochstück
  • am Ende der Knetzeit unterkneten:
  • 80 g Walnüsse - geröstet, grob zerkleinert
  • 80 g Cranberries - grob zerkleinert

Zubereitung

  • Zubereitung:
  • 150 g Weizenmehl 550, 100 g Weizenmehl 1050 mit 250 g Wasser grob vermischen, ca. 30 Min. verquellen lassen.
  • Restliches Mehl, Madre, Mehlkochstück, Salz, Hefe und restliches Wasser zugeben und verkneten. Wenn der Teig ausgeknetet ist, langsam die Walnüsse und Cranberries unterkneten, Teig 2-3x aufziehen/falten, in eine geölte Box legen und abdecken, damit der Teig nicht austrocknet.
  • Teigruhe: ca. 120 Min. – Teig nach 45 + 90 Min. 1x aufziehen/falten.
  • Nach der Teigruhe den Teig nochmals aufziehen/falten, in 2 gleichschwere Stück teilen, ca.10 Min. entspannen lassen, anschließend, wirken und formen nach Wunsch. In Hartweizengrieß wälzen und mit dem Schluss noch oben in die Gärkörbchen legen und gehen lassen. Abdecken, damit die Teiglinge nicht austrocknen. -
  • Alternativ kann man den Teig auch mit dem Schluss nach unten ins Gärkörbchen legen, der Schluss ist im Ofen dann oben und reißt rustikal auf.
  • Stückgare: ca. 90-120 Min. bis zur knapp vollen Gare, das Volumen sollte sich gut verdoppelt haben. Teiglinge aus Gärkörbchen kippen, einschneiden und im vorgeheizten Ofen mit Schwaden backen.
  • Backen: Ofen mit Backblech oder Backstein gut vorheizen auf 240°C;
  • anbacken mit Schwaden bei 240°C - fallend auf ca. 220°C ausbacken.
  • Nach ca. 15 Min. Schwaden ablassen - die letzten 5-10 Min. mit leicht geöffneter Türe backen, evtl. auf Umluft umschalten.
  • Die Brote sollten gut ausgebacken werden, damit sich eine schöne rösche Kruste bildet, diese sorgt für gute Frischhaltung. Aufpassen, dass die Brote nicht zu dunkel werden.
  • Gesamtbackzeit: ca. 40-45 Min.
  • Eva im MIWE folgendermaßen gebacken: 220°C/15 Minuten/5 sec Schwaden//190°C/30 Minuten/ohne Schwaden - nach ca. 10 Minuten Backofentür kurz geöffnet und Schwaden abgelassen

Notizen:

Rezept von hier

http://deichrunnerskueche.de/2016/09/cranberry-walnuss-brot-lievito-madre.html